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Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative | Landtagswahl Baden-Württemberg 2026 | bpb.de

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Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative Die PARTEI

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Die „Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative“ (Die PARTEI) wurde 2004 auf Bundesebene gegründet. Ein Jahr später folgte die Gründung des Landesverbands Baden-Württemberg. Die PARTEI ist eng mit dem Satiremagazin „Titanic“ verbunden, die als „Zentralorgan“ der Partei gilt. Martin Sonneborn, ehemaliger Titanic-Chefredakteur, ist seit 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments, wo Die PARTEI aktuell zwei Mandate hält. Bei Landtags- und Bundestagswahlen erzielte Die PARTEI meist niedrigere Stimmenanteile – zuletzt zwischen 0,4 und 1,4 Prozent. In Kommunalparlamenten ist sie insbesondere in Universitätsstädten häufiger vertreten. Die PARTEI wird als Satirepartei bezeichnet und karikiert in ihren Wahlkämpfen und auch im parlamentarischen Verhalten den politischen Prozess allgemein, andere Parteien sowie deren Vertreterinnen und Vertreter. Wiederkehrend sind dabei auch Anspielungen auf Elemente der beiden deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts.

Fakten zur Partei

  • Landesvorsitz: Peter Mendelsohn*

  • Gründungsjahr Landesverband: 2004*

  • Mitgliederzahl in Baden-Württemberg: ca. 6.000*

  • Wahlergebnis 2021: 1,2%

* nach Angaben der Partei

Im Wahlkampf zur Landtagswahl 2026 führt Die PARTEI ihren satirischen Ansatz fort, setzt aber neue thematische Akzente, indem sie aktuelle Debatten (Sicherheit, Krieg, Digitalisierung und Krisenpolitik) in bewusst überzeichnete Forderungen übersetzt. Während 2021 etwa die „endgültige“ Teilung Baden-Württembergs und die Umbenennung in „Duschen-Württemberg“ als oft wiederholter Witz diente, arbeitet das 2026er -Programm stärker mit aktuellen Debatten: So verbindet die Partei Verteidigungs- und Ordnungspolitik mit Forderungen wie „Wehrpflicht ab 65“ bzw. einer „Ausgangssperre ab 21 Uhr für Männer ab 16“ und kommentiert finanz- und digitalpolitische Trends mit einer „Kryptobrosteuer“. Umwelt- und Baupolitik werden ebenfalls ironisiert – etwa durch die Idee, Stuttgart zu einem Stausee zu machen bzw. „Bauen: Beton!“ als pointierte Gegenposition zu aktuellen Stadtdebatten zu betonen.

Fussnoten