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Partei der Humanisten – Fakten, Freiheit, Fortschritt | Landtagswahl Baden-Württemberg 2026 | bpb.de

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Partei der Humanisten – Fakten, Freiheit, Fortschritt PdH

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Die „Partei der Humanisten - Fakten, Freiheit, Fortschritt“ (PdH) wurde 2014 gegründet und versteht sich selbst als eine soziale, liberale und progressive Partei, welche die Freiheit des Einzelnen in den Mittelpunkt stellt. Die PdH trat seit 2017 zu allen Bundestags- und Europawahlen sowie zu verschiedenen Landtagswahlen an. Oft erreichte sie dabei 0,1 bis 0,2 Prozent der Stimmen, bei der Bundestagswahl 2025 0,0 Prozent der Zweitstimmen.

Die PdH betont besonders die Bedeutung von Bildung und Wissenschaft als Grundlage der technischen Zivilisation und des Wohlstandes. Die Partei will ihre Politik in besonderem Maße an einer „kritisch-rationalen und wissenschaftlich fundierten Auseinandersetzung mit der Realität” ausrichten. Sie tritt für eine strikte Trennung von Staat und Kirche ein und lehnt die staatlichen Regulierungen von Leihmutterschaft, Prostitution, aktiver Sterbehilfe und Schwangerschaftsabbrüchen ab. Sie will den Klimawandel auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse bekämpfen.

Fakten zur Partei

  • Landesvorsitz: Steven Schmitt*

  • Gründungsjahr Landesverband: 2016*

  • Mitgliederzahl in Baden-Württemberg: 300*

  • Wahlergebnis 2021: 0,0%

* nach Angaben der Partei

Ein Wahlprogramm zur Landtagswahl Baden-Württemberg liegt bislang nicht vor, aber in ihrem Leitbild und Grundpositionen fordert die PdH die Förderung des ländlichen Raums und strukturschwacher Gebiete. In der Gesundheitspolitik wendet sie sich gegen eine Privatisierung von Krankenhäusern und fordert eine einheitliche Krankenversicherung. Die Partei will zudem den Ersatz des Religions- durch einen Ethikunterricht und die Einführung eines bundesweit einheitlichen Bildungssystems. Die Landwirtschaftspolitik will die Partei technologieoffen gestalten und ist für die Erforschung von Fleischersatz oder den Einsatz von Gentechnik. Die PdH lehnt Tanzverbote an stillen Tagen ab und will den Rundfunkrat vielfältiger besetzen und gleichzeitig religiöse Vertreter dort reduzieren.

Fussnoten