Die „Partei für Verjüngungsforschung“ (Verjüngungsforschung) wurde 2015 unter dem Namen „Partei für Gesundheitsforschung“ gegründet. Ihr zentrales Anliegen ist die Förderung der Entwicklung von Medizin gegen Alterskrankheiten mit dem Ziel der Bekämpfung des Alterns insgesamt. Die Kernforderung der Verjüngungsforschung ist, dass mehr Mittel für den Aufbau von neuen Forschungsinstituten zur Verfügung gestellt werden sollen.
Sie ist in allen Bundesländern mit Landesverbänden vertreten und tritt regelmäßig zu Landtags-, Bundestags- und Europawahlen an. Ihre besten Ergebnisse erreichte sie bei den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen 2019 mit jeweils 0,5 Prozent der Zweitstimmen. Bei bundesweiten Wahlen bewegten sich ihre Werte zwischen 0,0 und 0,2 Prozent.
Fakten zur Partei
Landesvorsitz: Sandra Borst*
Gründungsjahr Landesverband: 2016*
Mitgliederzahl in Baden-Württemberg: *45
Wahlergebnis 2021: 0,0%
* nach Angaben der Partei
Im Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026 fordert die Partei, dass zusätzlich 10 Prozent des Landeshaushalts in Verjüngungsforschung investiert werden. Mit dem Geld soll Baden-Württemberg zum weltweit führenden Zentrum der Verjüngungsmedizin („Silicon Valley der Langlebigkeit“) ausgebaut werden, unter anderem durch neue staatliche Großforschungseinrichtungen, einen massiven Ausbau einschlägiger Studien- und Ausbildungsbereiche an Standorten wie Heidelberg, Tübingen, Freiburg und Ulm sowie durch unbürokratische Datennutzung und erleichterten Zugang zu klinischen Studien. Von der Entwicklung wirksamer Medizin verspricht sich die Partei nicht nur eine Verbesserung der Gesundheit älterer Menschen, sondern auch eine finanzielle Entlastung der Gesundheitssysteme.