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Bündnis Sahra Wagenknecht - Vernunft und Gerechtigkeit | Landtagswahl Baden-Württemberg 2026 | bpb.de

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Bündnis Sahra Wagenknecht - Vernunft und Gerechtigkeit BSW

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Die Partei „Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit“ (BSW) wurde Anfang 2024 gegründet. Sie ging aus dem 2023 gegründeten Verein „BSW – Für Vernunft und Gerechtigkeit e. V.“ hervor. Sahra Wagenknecht, 2015 bis 2019 Fraktionschefin der Partei „Die Linke“ im Bundestag, ist bislang Schlüsselfigur des BSW. Das programmatisches Profil der Partei scheint auf ihre Person zugeschnitten und vereint linke Positionen in wirtschafts- und sozialpolitischen Fragen mit einer konservativen Gesellschaftspolitik. Wie Wagenknecht waren die meisten Gründungsmitglieder des BSW zuvor Mitglieder und zum Teil Mandatsträger der Partei „Die Linke“.

Fakten zur Partei

  • Landesvorsitz: Jessica Tatti, Manfred Hentz*

  • Gründungsjahr Landesverband: 2024*

  • Mitgliederzahl in Baden-Württemberg: 1.200*

  • Wahlergebnis 2021: nicht teilgenommen

* nach Angaben der Partei

Das BSW beteiligte sich seit 2024 erfolgreich an den Wahlen zum Europäische Parlament sowie zu den Landtagen von Brandenburg, Sachsen und Thüringen. In Brandenburg war das BSW bis Januar 2026 Juniorpartner in einer Koalitionsregierung mit der SPD, in Thüringen ist es Teil der Minderheitskoalition, gemeinsam mit CDU und SPD. Bei der Bundestagswahl 2025 scheiterte das BSW mit einem bundesweiten Stimmenanteil von 4,98 Prozent knapp an der Fünf-Prozent-Hürde. Bei der Landtagswahl Baden-Württemberg tritt das BSW erstmals an.

Inhaltlich steht das BSW in seinem Wahlprogramm für die Landtagswahl in Baden-Württemberg für einen Ausbau des Wohlfahrtsstaates, eine Anhebung des Mindestlohns, höhere Renten, eine Stärkung der Tarifbindung, den Ausbau des sozialen Wohnungsbaus sowie die Rekommunalisierung zentraler Bereiche der Daseinsvorsorge. In der Wirtschaftspolitik fordert es u.a. Technologieoffenheit in der Automobilindustrie und den Erhalt des Verbrennungsmotors. In der Migrationspolitik will das BSW die Zuwanderung stärker begrenzen - etwa durch Grenzkontrollen. Das BSW fordert darüber hinaus einen Corona- Untersuchungsausschuss im Landtag. Zentral sind auch seine Forderungen nach einem Stopp von Rüstungsprojekten im Land, einem Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine oder auch der Festlegung der Zivilklausel für Hochschulen des Landes.

Fussnoten