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Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer | Landtagswahl Baden-Württemberg 2026 | bpb.de

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Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer Die Gerechtigkeitspartei

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Die Partei „Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer“ (Die Gerechtigkeitspartei) wurde Ende 2020 vom früheren CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Todenhöfer gegründet. Ausschlaggebend für seinen Schritt waren nach eigenen Angaben insbesondere die Unzufriedenheit mit der Wirtschaftspolitik der CDU und die kategorische Ablehnung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Todenhöfer war von 1972 bis 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages und zählte dort zum rechten Flügel der CDU, bevor er als Publizist, Medienmanager und politischer Autor tätig wurde. Die Gerechtigkeitspartei ist stark auf ihre Gründerfigur zugeschnitten. Programmatisch versteht sich die Partei ausdrücklich als „Gerechtigkeitspartei“, deren Politik an humanistischen, ethischen und christlich geprägten Werten ausgerichtet sei.

Fakten zur Partei

  • Landesvorsitz: Emre Sevik*

  • Gründungsjahr Landesverband: 2020*

  • Mitgliederzahl in Baden-Württemberg: ca. 350*

  • Wahlergebnis 2021: nicht teilgenommen

* nach Angaben der Partei

Bei Bundestags- und einzelnen Landtagswahlen blieb sie stets unter 0,5 Prozent der Stimmen. Zu einer Landtagswahl in Baden-Württemberg tritt die Partei zum ersten Mal an.

In ihrem Grundsatzprogramm betont die Partei, dass Politiker nur noch für maximal zwei Wahlperioden gewählt werden dürfen und es mehr Bürgerbeteiligung durch Volksabstimmung geben soll. Großspenden und Lobbyismus lehnt sie ab. Die Gerechtigkeitspartei setzt sich zudem für eine digitale Verwaltung ein und will für jedes neue Gesetz drei alte streichen. Den Mittelstand und den Einzelhandel will die Partei stärker unterstützen. In der Sozial- und Bildungspolitik fordert sie mehr Wohnungsbau, mehr Investitionen in Bildung, Inklusion sowie verlässliche Kinderbetreuung. Öffentliche Krankenhäuser sollen gestärkt, die Innenstädte neu belebt und der öffentliche Personennahverkehr ausgebaut werden. Die Partei setzt sich zudem für eine nachhaltige Landwirtschaft und Naturschutz ein.

Fussnoten