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WerteUnion | Landtagswahl Baden-Württemberg 2026 | bpb.de

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WerteUnion WerteUnion

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Die „WerteUnion“ (WerteUnion) wurde Anfang 2024 gegründet und ging aus dem 2017 von CDU- und CSU-Mitgliedern ins Leben gerufenen Verein „Wertunion e.V.“ hervor, dessen Ziel es war, konservativere Positionen innerhalb der Union zu vertreten. Der Verein wurde nie als offizielle Parteigliederung anerkannt. Die explizit konservative Partei lässt sich auf einer Links-Rechts-Achse zwischen CDU/CSU und AfD platzieren. Zweiter Vorsitzender ist der ehemalige AfD -Parteivorsitzende (2015-2022) Jörg Meuthen. Schlüsselfigur der WerteUnion war der frühere Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz und ehemalige CDU-Politiker Hans-Georg Maaßen, der im Oktober 2025 nach parteiinternen Auseinandersetzungen sein Amt als Erster Vorsitzender aufgab und aus der Partei austrat. Die WerteUnion erreichte bei den Landtagswahlen 2024 in Brandenburg, Sachsen und Thüringen zwischen 0,3 bis 0,6 Prozent der Stimmen. Bei der Bundestagswahl 2025 trat sie nur in Nordrhein-Westfalen an und errang dort 0,1 Prozent der Stimmen.

Fakten zur Partei

  • Landesvorsitz: Alexander Mitsch*

  • Gründungsjahr Landesverband: 2024*

  • Mitgliederzahl in Baden-Württemberg: 214*

  • Wahlergebnis 2021: nicht teilgenommen

* nach Angaben der Partei

Im Wahlprogramm tritt die WerteUnion in der Wirtschafts- und Mobilitätspolitik u.a. für Technologieoffenheit sowie für die Automobilität ein und spricht sich gegen Fahrverbote und „Transformationszwang“ aus. In der Bildungspolitik soll das Abitur nach 13 Jahren erfolgen und Abschlüssen leistungsorientierter sein. Schulen und Hochschulen sieht die Partei als „Orte der Umerziehung“. In der Migrationspolitik fordert sie eine kontrollierte Zuwanderung, und tritt für Integration durch Arbeit und eine „Leitkultur“ als Voraussetzung ein. Die Förderung von Familien sieht die Partei als Fundament der Gesellschaft, wobei sie hier Bauen und Eigentum fördern will. Die WerteUnion fordert die Wiederinbetriebnahme von Kernkraftwerken, Umwelt- und Naturschutz sollten nicht als Dogma gelten.

Fussnoten