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5. März 1969 | Deutschland-Chronik bis 2000 | bpb.de

5. März 1969

Die Bundesversammlung tritt zum vierten Mal in West-Berlin zusammen. Sie wählt Gustav Heinemann (SPD) gegen den Kandidaten der CDU /CSU Gerhard Schröder mit FDP-Unterstützung im dritten Wahlgang mit relativer Mehrheit zum Bundespräsidenten. Sowjetunion und DDR hatten gegen die Wahl protestiert, die Anreise auf dem Landweg untersagt und Gegenmaßnahmen angedroht; sie konzentrieren sich auf vorübergehende Blockaden des Straßenverkehrs von und nach Berlin, die mit »Manövern« begründet werden.