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1. Oktober 1989 | Deutschland-Chronik bis 2000 | bpb.de

1. Oktober 1989

Erste Ausreisewelle aus Prag (ca. 6 000 Flüchtlinge) und Warschau (ca. 800 Flüchtlinge) mit Sonderzügen über DDR-Gebiet. Ausreisewillige Bürger versuchen dort auf die Züge aufzuspringen. Nach Ansicht der Ost-Berliner Nachrichtenagentur ADN haben die Flüchtlinge »durch ihr Verhalten die moralischen Werte mit Füßen getreten und sich selbst aus unserer Gesellschaft ausgegrenzt. Man sollte ihnen deshalb keine Träne nachweinen.« - Diese Bewertung hatte Honecker persönlich eingefügt.