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27. April 1990 | Deutschland-Chronik bis 2000 | bpb.de

27. April 1990

In Ost-Berlin beginnen neben den laufenden Expertengesprächen die Regierungsverhandlungen über die Wirtschafts-, Währungs-und Sozialunion. Delegationsleiter sind Hans Tietmeyer, stellvertretender Bundesbankpräsident, und Günther Krause, parlamentarischer Staatssekretär beim DDR-Ministerpräsidenten. In einer Regierungserklärung versichert Kanzleramtsminister Rudolf Seiters, die »erheblichen Belastungen« durch die deutsche Einheit seien »durchaus verkraftbar«. Sie könnten durch das Wirtschaftswachstum anstelle von Steuererhöhungen finanziert werden. Dem widerspricht die SPD.