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Sektion 2: Emotionen im Netz: Entfesselte Kommunikation? | Richard-Wagner 1

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Sektion 2: Emotionen im Netz: Entfesselte Kommunikation? | Richard-Wagner 1

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Emotionen im Netz (© bpb)

Sektion 2: Emotionen im Netz: Entfesselte Kommunikation?

Veranstaltungsmitschnitt

Sektion 2: Emotionen im Netz: Entfesselte Kommunikation?

Welche neuen Ausdrucksformen von Emotionalität bieten sich im Netz? Verändert die Netzkommunikation unsere analoge Interaktion oder spiegeln die sogenannten sozialen Medien nur Entwicklungen der "realen" Kommunikation?

Durch die digitale Kommunikation hat sich Öffentlichkeit verändert. Mit dem schnellen Austausch aller mit allen gibt es ein wachsendes Problem mit aggressiver und verletzender Kommunikation. Zunehmend stehen die Anbieter von Social Media-Plattformen in der Kritik und werden aufgefordert, etwas gegen Hetze, Diskriminierung und auf Lügen basierende Beiträge in ihren Netzwerken zu unternehmen. Andererseits verhilft emotionale Netzkommunikation auch zu mehr Engagement und Beteiligung. Crowdfunding-Kampagnen, Hashtag-Solidarität auf Twitter (z.B.: #metoo oder #esreicht) und die Organisation politischer Proteste in sozialen Netzwerken können Ausdruck einer digitalen Politisierung mit emotionalen Mitteln sein. Die Politik hat die Aufgabe, einerseits eine entfesselte, menschenverachtende Kommunikation im Netz zu regulieren, andererseits die Meinungsfreiheit nicht zu beschneiden. Netzpolitik wird kontrovers diskutiert und der Ruf nach einer digitalen Ethik wird laut.

(© Peter-Paul Weiler / BILDKRAFTWERK GbR)

Welche neuen Ausdrucksformen von Emotionalität bieten sich im Netz? Verändert die Netzkommunikation unsere analoge Interaktion oder spiegeln die sogenannten sozialen Medien nur Entwicklungen der "realen" Kommunikation? Sind Hate Speech, Fake News und Filterblasen Ursache oder Ergebnis einer "verrohenden" öffentlichen Kommunikationskultur? Ist es eine zivilgesellschaftliche Aufgabe, sich gegen Hass im Internet zu engagieren, oder schenkt man damit einer nur kleinen Gruppe ("Trolle") unnötig viel Aufmerksamkeit? Inwiefern sind rechtliche Regelungen für soziales Miteinander sinnvoll und umsetzbar?

Referent_innen:

  1. Interner Link: Sebastian Gutknecht (Geschäftsführer Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Landesstelle NRW und KJM-Mitglied)

  2. Interner Link: Prof. Dr. Martin Emmer

    , FU Berlin und Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft

  3. Interner Link: Marina Weisband

    , Projektleiterin von „aula – Schule gemeinsam gestalten

  4. Interner Link: Dr. Annette Rehfeld-Staudt

    , Sächsische Landeszentrale für politische Bildung

Moderatorin: Interner Link: Sabria David, Slow Media Institut

Fussnoten