Historisch-politische Bildung – Wie antisemitismuskritisch gestalten? Zweitägiger Workshop für Fachkräfte der historisch-politischen Bildung
In den letzten Jahren wird in Fachdiskursen der historisch-politischen Bildung vermehrt die Frage gestellt, wie die Vermittlung und Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah antisemitismuskritischer gestaltet und beide Themen besser zusammen gedacht werden können.
Aktive in der historisch-politischen Bildung, etwa in Gedenkstätten, Museen oder NGOs, leisten einen elementaren Beitrag zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit der Shoah und einem Geschichtsbewusstsein über den Nationalsozialismus und verfügen über umfangreiches Fachwissen.
Gleichzeitig sind fundierte Kenntnisse und eine tiefgehende, selbstreflexive Auseinandersetzung mit Antisemitismus als komplexes Gewalt- und bis heute andauerndes Ungleichheitsverhältnis nicht immer selbstverständlicher Bestandteil der Ausbildung oder des Studiums von Fachkräften der historisch-politischen Bildung.
Der zweitägige Workshop greift daher das Verhältnis von historisch-politischer Bildung und Antisemitismuskritik auf und setzt den Fokus auf die folgenden Schwerpunkte:
Intensive Auseinandersetzung mit Antisemitismus durch einen selbst- und gesellschaftsreflektierenden Zugang, um die eigene Wahrnehmungs-, Deutungs- und Handlungskompetenz im pädagogischen oder wissenschaftlichen Kontext zu stärken
Übertragung antisemitismuskritischen Wissens in Haltung und Praxis im Bereich der historisch-politischen Bildung
Der Workshop wird von Romina Wiegemann und Jana Scheuring vom Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Trägerschaft der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. konzipiert und durchgeführt und mit einem Beitrag von Ksenia Eroshina von Zweitzeugen e.V. ergänzt.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anreise und Übernachtung sind selbständig zu organisieren. Bitte melden Sie sich bis spätestens, Donnerstag, den 24. September 2026, an.
Voraussetzung für die Teilnahme sind eine haupt- oder ehrenamtliche Tätigkeit in der historisch-politischen Bildung sowie Grundkenntnisse im Bereich Antisemitismuskritik.
Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt.
Zeit:
Beginn: Donnerstag, 29.10.2026, 13:00 - 18:00 Uhr
Ende: Freitag, 30.10.2026, 09:00 – 13:00 Uhr
Kontakt für inhaltliche Nachfragen:
Narmada Saraswati
E-Mail Link: narmada.saraswati@bpb.de
Hinweise zur Veranstaltung
Veranstaltungsadresse:
Berlin Zentrum (die genaue Anschrift wird nach der Anmeldung bekannt gegeben)
Veranstalter:
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
Zielgruppe:
Fachkräfte und Multiplikator-/innen der historisch-politischen Bildungsarbeit mit Grundkenntnissen in Antisemitismuskritik
Pressekontakt:
Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die
Anmeldung:
Teilnahmegebühr: kostenfrei
Sie erhalten zunächst eine Eingangsmitteilung. Bitte warten Sie mit der Reiseplanung, bis wir Ihre Teilnahme abschließend bestätigt haben. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Wenn die maximale Kapazität erreicht ist, setzen wir weitere Anmeldungen auf eine Warteliste.