Warnschild, Risiko, Gefahr

Ute Fischer am 22.03.2016

Das Bedingungslose Grundeinkommen - Drei Modelle

Das Bedingungslose Grundeinkommen wird zurzeit wieder rege diskutiert. Die Schweiz und Finnland wollen es vielleicht testen. Doch Grundeinkommen ist nicht gleich Grundeinkommen: Ute Fischer erklärt die drei meistdiskutierten Modelle in der deutschen Debatte und was sie unterscheidet.

Einkauf, Einkaufstüten, Tax-free, Duty free, Flughafen, GrundeinkommenEines der Modelle schlägt eine deutliche Erhöhung der Mehrwertsteuer vor. Einkommenssteuer und andere Abgaben an die Sozialversicherungssysteme sollen entfallen. Lizenz: cc by-sa/2.0/de (CC, Duty free von Anne Worner Anne Worner)

Das Grundeinkommen erhält jede und jeder ohne Bedingungen, ohne dass ein Bedarf besteht und ohne dass eine Gegenleistung erbracht werden muss. Es wird überwiesen ohne Überprüfung der eigenen Einkommensverhältnisse oder sonstige Nachweise von Aktivitäten. Weder muss man bürgerschaftliches Engagement vorweisen, noch die Pflege von Angehörigen oder Versuche, Arbeit zu finden. Auch Kinder und alte Menschen erhalten es, genauso wie Reiche. Das Grundeinkommen soll so hoch sein, dass der Lebensunterhalt gesichert und soziale Teilhabe möglich ist.

Als Einkommen ohne Vorleistungen und ohne Bedarf stellt es das Gegenteil dar zum Leistungsprinzip des aktuellen Sozialsystems, das eine Grundsicherung von der Arbeitsbereitschaft abhängig macht und im Zweifel auf strenge bürokratische Kontrollen setzt. Dieser Kurswechsel lässt sich mit drei Überzeugungen begründen, auch wenn nicht alle Befürworter es so formulieren würden. Ein Bedingungsloses Grundeinkommen ist demnach:
  • gerecht, weil der gegenwärtige Wohlstand auf die Leistungen aller zurückgeht, zum einen der vorangegangenen Generationen, zum anderen auf Tätigkeiten in allen Bereichen auch außerhalb des Arbeitsmarktes. Daher haben alle das gleiche Recht auf einen Anteil daran.
  • sinnvoll, weil es die Freiheit des Einzelnen stärkt und eine neue Kultur der Anerkennung aller gesellschaftlich notwendigen Bereiche schafft. Damit werden wichtige Tätigkeiten außerhalb des Arbeitsmarktes aufgewertet wie die Sorge für Familien oder für das Gemeinwesen, demokratische Teilhabe wird gefördert.
  • machbar, weil bei vorhandener Produktivität hinreichend Wohlstand erzeugt wird, dass es finanzierbar ist. Die Entkopplung von Arbeit und Einkommen entspricht genau der längst eingetretenen Entkopplung von menschlicher Arbeitsleistung und produzierten Werten.

Verschiedene Modelle eines Grundeinkommens



In der Diskussion sind einige Grundsicherungsansätze, die nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen klingen, ihm aber nicht entsprechen. Das Liberale Bürgergeld als Forderung der FDP ist zum Beispiel nicht bedingungslos. Man erhält es nur, wenn eine Bedürftigkeit besteht, weil eigenes Einkommen fehlt oder zu gering ist.

Manche sozialpolitische Initiativen schlagen kein eigenes ausgearbeitetes Modell vor, sondern verstehen sich als Förderer der Idee, die im politischen Entscheidungsprozess ausgestaltet und ausgehandelt werden muss. Hier ist beispielsweise das Netzwerk-Grundeinkommen eine treibende Kraft ebenso wie die Initiative "Freiheit statt Vollbeschäftigung" und viele mehr. Inzwischen liegen aber auch Vorschläge der konkreten Ausgestaltung des BGE vor über die Höhe, den berechtigten Personenkreis, die Art der Finanzierung und weitere Rahmenbedingungen. Hier werden drei Modelle skizziert, die sich in ihren Annahmen und systematischen Begründungen am meisten unterscheiden.

Straubhaar/Althaus: Solidarisches Bürgergeld



Der Ökonom an der Universität Hamburg und frühere Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, Thomas Straubhaar, und der ehemalige CDU-Politiker und Ministerpräsident in Thüringen, Dieter Althaus, hatten mit dem Solidarischen Bürgergeld eine starke Vereinfachung des Steuer- und Sozialleistungssystems im Sinn (Hohenleitner/Straubhaar 2007; www.solidarisches-bürgergeld.de). Beide Vertreter teilen die Grundannahme, dass die gesellschaftlichen Entwicklungen wie eine älter werdende Bevölkerung und weiterhin bestehende Massenarbeitslosigkeit das Sozialsystem überlasten. Die alternative Lösung sehen sie in einem bedingungslosen Existenzminimum für alle Einwohner des Landes.

Konkret soll Erwachsenen 600 Euro und Kindern 300 Euro bedingungslos und ohne bürokratische Kontrollen monatlich ausgezahlt werden, ergänzt durch eine Gesundheitsgutschrift für die Krankenversicherung von 200 Euro. Der Betrag soll sich finanzieren durch die Erhebung einer Einkommenssteuer von 50 Prozent für Nettoempfänger und 25 Prozent für Nettozahler. Die Grenze zwischen beiden Gruppen kommt dadurch zustande, dass Steuern auf zusätzliches Einkommen direkt mit der Zahlung des Bürgergeldes verrechnet werden und sich an der Transfergrenze aufheben. Dieser Mechanismus wird auch "negative Einkommenssteuer" genannt. Das Modell sieht im Gegenzug eine Abschaffung sämtlicher Sozialleistungen vor wie die gesetzlichen Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung sowie Arbeitslosengeld II, Wohn- und Kindergeld. Bei besonderem Bedarf können individuelle Leistungen beantragt werden wie zum Beispiel Wohnkostenzuschläge. Zudem soll der Arbeitsmarkt vollständig dereguliert werden. So sollen etwa Kündigungsschutz und Flächentarifverträge individuell und betrieblich ausgehandelten Regelungen weichen, Mindestlöhne entfallen.

Es ist ein wirtschaftsfreundlicher Ansatz, der auf die freien Kräfte des Marktes setzt. Er folgt der Vorstellung, dass sozialpolitische Eingriffe die privatwirtschaftliche Produktivität behindern und somit nicht nur den Arbeitgebern, sondern auch den Beschäftigten schaden. Die Mindestsicherung durch das Grundeinkommen ist in diesem Vorschlag der alleinige und finanziell dünne Boden, auf dem sich ein freies, selbstbestimmtes Leben ohne staatliche Bevormundung entfalten soll. Es soll zudem dazu dienen, das Sozialsystem von Kosten zu befreien, Eingriffe des Staates stark zu reduzieren und Bürokratie abzubauen.

Emanzipatorisches Grundeinkommen



Nicht von der gesamten Partei DIE LINKE getragen, aber von der parteiinternen bzw. parteinahen Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen wird das Emanzipatorische Grundeinkommen vorgeschlagen. Es steht hinsichtlich der sozialpolitischen Grundannahmen und Gerechtigkeitsvorstellungen dem Solidarischen Bürgergeld konträr gegenüber. Der deutlichste Unterschied liegt in der Höhe des vorgesehenen Betrags und in den umfangreichen zusätzlichen politischen Eingriffen. Die Höhe des Grundeinkommens ist an das Volkseinkommen, also an die Summe aller Erwerbs- und Vermögenseinkommen eines Jahres, gebunden, das zur Hälfte als Grundeinkommen ausgezahlt werden soll. Im Jahr 2013 hätte das monatlich ausgezahlte Grundeinkommen 1080 Euro für Personen ab 16 Jahren und 540 Euro für Kinder betragen. Für die Finanzierung wird eine Grundeinkommensabgabe verwendet sowie weitreichende Steuererhöhungen bei hohen Einkommen und Vermögen, der Ersatz einiger bisheriger Sozialleistungen (z.B. BaföG, Kinder- und Erziehungsgeld) und Bürokratieabbau. Ebenso wie beim Solidarischen Bürgergeld liegen von den Befürwortern des Konzepts Berechnungen vor, die die prinzipielle Finanzierbarkeit zeigen.

Anders als beim Solidarischen Bürgergeld werden Arbeitslosen-, Pflege-, Kranken- und Rentenversicherungen nicht ersatzlos gestrichen, sondern als solidarische Erwerbslosenversicherung und als solidarische gesetzliche BürgerInnenversicherung umgestaltet. Damit wird der Versicherungsgedanke des heutigen Sozialsystems beibehalten. Er soll im Fall von Arbeitslosigkeit, Krankheit und Alter schützen vor zu starken Einbußen des Lebensstandards, indem in vorheriger Erwerbsarbeit erworbene Ansprüche ausgezahlt werden. Z.B. erhalten arbeitslos Gewordene 60 Prozent der letzten Nettobezüge. Zudem soll in diesem Modell präventive Sozialpolitik fortgesetzt werden, d.h. Investitionen in Bildung und soziale Infrastruktur werden als wichtig erachtet für eine gleichberechtigte Teilhabe an Demokratie und Kultur. Zusätzlich zum Grundeinkommen werden verbesserte Arbeitsbedingungen wie Arbeitszeitverkürzungen und ein höherer Mindestlohn gefordert. Auf dem Weg starker staatlicher Regulierungen soll gesellschaftliche Teilhabe unterstützt, eine freie Arbeits- und Lebensplanung gesichert und eine Umverteilung von Einkommen erreicht werden. Sozialer Ausgleich und eine Förderung der emanzipatorischen Effekte stehen hier im Zentrum.

Werner: Grundeinkommen und Konsumsteuer



Der Steuerberater Benediktus Hardorp und der Begründer der DM-Drogeriemärkte Götz Werner befürworten das Grundeinkommen aus einer anderen Überlegung. Sie wollen das Steuersystem umgestalten: Nicht Einkommen sollen besteuert werden, sondern Ausgaben, nicht Leistungen wie Erwerbsarbeit und unternehmerische Tätigkeit, sondern der Verbrauch von Gütern, Ressourcen und Dienstleistungen, also der Konsum. Dadurch, so die Idee, wird Arbeit von Kosten befreit und Produktivität nicht mehr gelähmt. 
Wenn auf diese Weise die Konsumsteuer die Einkommenssteuern vollständig ersetzt, entsteht aber ein soziales und ethisches Problem: Bisher schützte der Freibetrag in der Einkommenssteuer das Existenzminimum. Ohne Einkommenssteuer würde dieser staatliche Schutz fehlen und dem Auftrag des Grundgesetzes widersprechen, die Menschenwürde zu sichern. Dafür soll das Grundeinkommen den Ausgleich schaffen: es soll vor Armut bewahren, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und wirklich freie Entscheidungen über Leben und Arbeit ermöglichen.

Werner spricht von einem hohen Grundeinkommen, ohne ein genaues Modell vorzuschlagen. Die häufig genannten 1000 Euro sind als Beispiel zu verstehen (www.unternimm-die-zukunft.de). Die Sozialversicherungen können dadurch ersetzt, andere Sozialleistungen auf besondere Bedarfe reduziert werden. Auch die Erwerbseinkommen können durch ein Grundeinkommen sinken, indem es unter Umständen angerechnet würde, je nachdem wie Arbeitsangebot und -nachfrage und dadurch auch die Verhandlungsmacht verteilt sind. Sozialer Ausgleich und gezielte Umverteilung von Einkommen sind in den Überlegungen Werners nicht vorrangig. Unternehmer zahlen seiner Ansicht nach ohnehin keine Steuern, auch die Tarifautonomie ist nicht im eigentlichen Sinne eine soziale Partnerschaft. Denn Steuern, Sozialabgaben und Gehälter sind aus betriebswirtschaftlicher Perspektive Kosten, die in die Preise eingehen. Insofern bezahlen diese immer die Kunden. Deshalb sei es gerechter und für alle transparenter, wenn das Steuersystem diesem Tatbestand entspricht. Ein weiterer Anstoß für diesen Ansatz des Grundeinkommens ist die Analyse, dass Vollbeschäftigung unrealistisch ist und auch kein sinnvolles Ziel sein kann in einer hochgradig arbeitsteiligen, produktiven Gesellschaft. Alle Formen der Arbeit – ob bezahlt oder außerhalb des Marktes geleistet – fördern das soziale Zusammenleben und stiften Lebenssinn. Da alle Menschen eine Sehnsucht nach Sinn haben, zweifelt Werner auch nicht daran, dass ein Grundeinkommen funktionieren würde.

Weitere Inhalte zum Thema:
Was für ein Grundeinkommen spricht (Prof. Michael Opielka)
Das bedingungslose Grundeinkommen zerstört den Wohlfahrtsstaat (Prof. Christoph Butterwegge)


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Kommentare anderer Nutzer

Herbert Wilkens | 23.03.2016 um 22:52 [Antworten]

Link zum "Emanzipatorischen Grundeinkommen" der LINKEN

Schade, dass die Autorin vergessen hat, auch einen Link zum "Emanzipatorischen Grundeinkommen" der LINKEN anzugeben. Hier ist er: http://www.die-linke-grundeinkommen.de/WordPress/wp-content/uploads/2014/05/BGE_2014_download1.pdf

Wolfgang Schlenzig | 24.03.2016 um 10:27 [Antworten]

Bemerkungern zum BGE-Artikel

1. Es ist mitnichten so, dass ein Einkommen ohne Vorleistungen und ohne Bedarf das Gegenteil dar zum Leistungsprinzip des aktuellen Sozialsystems darstellt, es ersetzt. Die meisten Menschen der Gesellschaft werden über das BGE hinaus Lohnerwerbe anstreben, weil das BGE eben wie man so sagt "keine großen Sprünge" zulässt. Also müssen alle, die mehr wollen, Leistung zeigen.
2. Das BGE-Modell von Werner hat einen entscheidenden Haken. Es überlässt den Kapitalisten das Bestimmen von Kosten und Preis wo dann die Mehrwertsteuer noch drauf kommt. Das kann nicht zugelassen werden. Die gesellschaftliche Eingriffsmöglich-keiten über ökonomische Heben, über politische Preise, die nicht über die Kosten auf die Verkaufspreise umgelegt werden könnten, wäre dann weg. Dann brauchte man eine Herstellkosten-optimierungskontrollinstanz.

Klein-Ridder | 25.03.2016 um 21:35 [Antworten]

BGE

BGE bezahlbar durch Reichensteuer - das wäre der notwendige Schritt zu einer gerechteren Gesellschaft! Einkommen ab einer Höhe von 500.000 € p.a. komplett dem BGE zuführen. Übermäßig großen Immobilienbesitz mit Sondersteuern belasten, Erbschaftssteuer ernsthaft erhöhen, um weiterer Konzentration entgegenzuwirken!

Eric Manneschmidt | 26.03.2016 um 12:52 [Antworten]

unbezahlte Arbeit/Arbeitsmarktregulierung/Mehrwertsteuerbonus

Zur Zukunft der Arbeit ist zuerst einmal kritisch anzumerken, dass die Diskussion immer noch von der Erwerbsarbeit ausgeht, obwohl die unbezahlte Arbeit nicht nur stundenmäßig einen größeren Anteil ausmacht, sondern auch sehr viel prekärer ist, siehe dazu den Blogpost der postpatriachalen Theologin Ina Praetorius:
https://inabea.wordpress.com/2015/09/29/die-feministische-care-oekonomie-das-bedingungslose-grundeinkommen-und-postpatriarchale-religion-eine-noch-nicht-verwirklichte-allianz-fuer-das-gute-leben-aller/

Was die Modelldarstellung angeht, finde ich es etwas problematisch, die Begriffe von der LINKEN unhinterfragt zu übernehmen. Es wäre nämlich diskussionswürdig, ob und in welchem Maße Lebensstandardsicherung besonders "solidarisch" oder mehr staatliche Regulierung des Arbeitsmarktes "emanzipatorisch" ist, siehe dazu u.a. [/link]https://www.grundeinkommen.de/05/07/2013/warum-ein-allgemeiner-gesetzlicher-mindestlohn-nichts-mit-einem-bedingungslosen-grundeinkommen-zu-tun-hat-und-auch-sonst-nicht-unterstuetzenswert-ist.html[/link]

Die Probleme des "nur noch Mehrwertsteuer"-Konzepts von Götz Werner hat Wolfgang Schlenzig bereits angedeutet, mehr dazu:
http://politik-werkstatt.de/Nicht-Programm.htmGoetzWerner
https://www.grundeinkommen.de/08/07/2011/der-konsumsteuer-vorschlag-ein-hindernis-auf-dem-weg-zum-bedingungslosen-grundeinkommen.html
Allerdings ist die Idee natürlich richtig, dass die MwSt. egal wie hoch sie ist und grundsätzlich auch unabhängig von der BGE-Diskussion einen Freibetrag braucht, der ließe sich als MwSt.-Bonus ungefähr so realisieren: http://wiki.piratenpartei.de/Antrag:Bundesparteitag_2012.2/Antragsportal/PA544

Juergen Rettel | 26.03.2016 um 16:13 [Antworten]

3 bGE-Modelle

Prof. Ute Fischer hat insofern Unrecht, als dass das emanzipatorische Modell der Linken und das Konsumsteuer-Modell von Götz Werner beide keine bGE sind, also nicht BEDINGUNGSLOS.
Die Konsumsteuer verlangt 50 % vom Konsum, die Linke verlangt je nach Einkommenshöhe 38,5 , 48,5 oder 58,5 % vom Einkommen! Nur das Modell von Straubhaar/Althaus nach dem Ulmer Modell von Prof.Pelzer ist BEDINGUNGSLOS.
Es verlangt zwar von allen 50 % vom Einkommen für bGE, aber 90 % zahlen aufgrund des Freibetrages Prokopfeinkommen effektiv keine Steuern, 10 % zahlen aber auch nicht mehr als heute Steuern für die Grundsicherung Erwerbsloser !

Es ist auch das einzige Modell, das mathematisch verifiziert und somit zukunftsfähig ist :
Familienausgleich = bGE * Brutto/Prokopfeinkommen - Familienköpfe
Über alle Familienköpfe = Einwohner gilt
0 = bGE * Volkseinkommen/Prokopfeinkommen - Einwohner
für jedes beliebige bGE !
Der Klammerausdruck ist die Definition des Prokopfeinkommens. q.e.d.

Gérald Hägele | 04.04.2016 um 12:24 [Antworten]

Konsumsteuermodell

Die Autorin hat das Konsumsteuermodell offensichtlich nicht verstanden, es kommen die üblichen Reflexe in Form ideologischer Vorurteile.
Das Grundeinkommen IST bereits der Freibetrag der Einkommenssteuer und somit Schutz vor Armut!
Das Konsumsteuermodell ist das logische und adäquate in einer global arbeitsteiligen Welt. Die linke Absicht "den reichen an´s Bein zu pinkeln" ist absurd und Illusion.

Ralf Möller | 07.04.2016 um 10:56 [Antworten]

Was kann funktionieren?

Die Frage: "Welches Modell kann funktionieren?" sollte frei von Ideologien und Misstrauen gegen die Ideenspender untersucht werden. Es ist ein Kriterienkatalog erforderlich, den ein beliebiges Modell erfüllen muss, z.B. - dauerhafte Finanzierbarkeit, ethische, soziologische, politische Rahmenbedingungen.
Meine Bedenken gegen jedes Modell liegen in der Untauglichkeit vieler Menschen, mit solchen Freiheiten umzugehen. Ich denke z.B. an die fortschreitende Geringschätzung der Demokratie oder das Scheitern des Kommunismus. Ich fürchte eine epidemische Dekadenz, weil vieles für viele noch müheloser wird. Die Gesellschaft driftet noch schneller auseinander. Wozu noch lernen? Wozu sich noch anstrengen? Es genügt, Kinder in die Welt zu setzen, die wiederum Anspruch auf Einkommen haben.

Marco | 08.04.2016 um 11:35 [Antworten]

Mikrosteuer auf Finanztransaktionen

Ich favorisiere das letzte Modell, jedoch eine Mischung aus Konsum- und Mkrosteuer auf Finanztransaktionen. Letzteres finde ich leider nicht in dem Artikel. Dies wuerde m.E. fuer einen gerechten Transfer von Reich zu Arm sorgen.

Dietrich | 08.04.2016 um 16:47 [Antworten]

Bedingungsloses Grundeinkommen

1. Die ganze Diskussion über bGE findet sich mit der Arbeitslosigkeit als dauerhafte und unausrottbare Tatsache ab. – Ich halte sie nicht für Gott gegeben, sondern von Menschen gemacht und daher möglich, sie zu beseitigen.
2. Die außenwirtschaftliche Flanke wird kaum erwähnt, ist aber alles andere als ein technischer Nebenaspekt: Die Lohnkosten würden durch ein bGE sinken, denn die Arbeitgeber bräuchten ja nur noch den über das bGE hinausreichende Einkommen und keine Lohnnebenkosten mehr zu bezahlen. Die Exporte würden dadurch verbilligt. Insbesondere bei dem Modell, das über die MwSt. finanziert würde. Die MwSt. wird beim Export zurückerstattet. Die Käufer im Ausland würden dadurch subventioniert. Vielleicht könnte das noch durch eine entsprechende Exportsteuer kompensiert werden. An den Grenzen und Flughäfen müssten dann wieder Zollstationen errichtet werden, damit auf die importierten Waren entsprechend hohe MwSt. abgeführt wird und für die massenweisen individuellen Ausfuhren die Rückerstattungsbelege ausgestellt werden.
3. Was aber ist mit den Einkommensarten, die ins Ausland verlagert werden können – insbesondere die Kapitaleinkommen. Beim solidarischen Bürgergeld ist der Einkommensteuersatz mit 25% für die hohen Einkommen so niedrig, dass er für keine zusätzliche Fluchtbewegung der Kapitaleigner sorgen müsste. Beim Modell Werner würde Deutschland eine extreme Steueroase für Einkommensbezieher aus dem Ausland. Sie müssten keine Einkommenssteuer mehr bezahlen, bräuchten aber auch in Deutschland nichts zu kaufen, also auch keine MwSt. berappen.

Moritz Darge | 09.01.2017 um 21:49 [Antworten]

Umfrage

Solider Artikel, allerdings werden mehr als drei Modelle diskutiert. So wollen es die Grünen zwar bei dem Alg2 belassen, aber die Sanktionen aussetzen, was einem bedingungslosen Grundeinkommen sehr nahe kommt. Finanziert werden soll das mit dem geringeren Verwaltungsaufwand, der heute bei 30% eingeschätzt wird und eigentlich ein Beschäftigungsprogramm für Verwaltungsangestellte, Fortbildungsinstitute und Detekteien ist.

Verheerend dagegen die sogenannte 'Umfrage'. Keine der vorgegebenen Antworten würde mir in den Sinn kommen. Solche extrem tendenziösen Antworten schaden der Debatte. Viele hoffen gerade durch das BGE endlich einen Job zu finden. Oft sind es die Betriebe, die lieber Stellen offen lassen, statt einen beinahe Wunsch-Bewerber einzustellen.

Jasper Rademaker | 16.01.2017 um 12:39 [Antworten]

Bedinungsloses Grundeinkommen

Ich finde diese Idee grundsätzlich nicht so schlecht, aber mir tut sich die Frage auf, wie man das alles stemmen bzw. bezhalen soll. Nichts desto trotz müssen einige berufe was das Gehalt angeht deutlich aufgestockt werden. Andere Berufe hingegen können auch ein bisschen weniger verdienen. Man muss halt nur gucken, dass man das alles noch im bezahlbaren Raum für Firmen und Privatpersonen macht.
Mit besten grüßen
Jasper Rademaker

Marieke Mahler | 20.01.2017 um 12:25 [Antworten]

Grundeinkommen

Das Thema des Grundeinkommens ist ein oft diskutiertes und noch viel öfter umstrittenes Thema, deshalb finde ich es umso wichtiger, dass dieses präsente Thema aus einer relativ neutralen Perspektive geschildert wird.
Meiner Meinung nach ist die Grundidee hinter der Einführung eines festgelegten Grundeinkommens keine schlechte.
Wichtig ist hierbei aber besonders das man nicht nur das Geld für das ,,Nichtstun" vor Augen hat, sondern auch die möglichen Erhöhungen von Lebensmittel-, sowie Mietpreisen oder ähnlichem. Zusätzlich sollte berücksichtigt werden ob es dann noch zu einer Versteuerung des festgelegten Grundeinkommens kommt, denn wenn dies nicht der Fall ist, könnten sich die Arbeitnehmer benachteiligt fühlen und somit die Arbeit dauerhaft niederlegen. Als Konsequenz dessen würde das Wirtschaftssystem zusammenbrechen und somit würde das festgelegte Grundeinkommen sowieso wieder wegfallen.

Zusammenfassend lässt sich das Thema des Grundeinkommens eher kritisch betrachten, da es sich lediglich um ein vordergründiges Lockmittel handelt, aber von vielen Leuten einfach nicht weitergedacht wird.

Jaoni van Dammaan | 20.01.2017 um 12:38 [Antworten]

BGE Schülermeinung

Prinzipiell gar keine schlechte Idee, ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Wenn man nun aber davon ausgeht, dass einem Menschen die acht Stunden täglich, die er sonst in seinen Beruf gesteckt hätte, nun frei zur Verfügung stehen würden, so könnte man erwarten, dass er mehr Zeit hat, um Geld auszugeben, anstatt es sich zu erarbeiten. Folglich wäre der Mensch also gar nicht mehr in der Lage, sein Geld zu schätzen. Geld, welches man sich durch harte Arbeit angeeignet hat, das lernt man zu schätzen und man ist fähig, sich vor Augen zu halten, wie viel Aufwand es beansprucht, Geld zu besitzen. Hat man Geld aber nun einfach so und bedingungslos, warum sich dann zurückhalten mit den Ausgaben? - Es kommt doch sowieso jeden Monat die gleiche Summe wieder zurück.

Fortlaufend stellt sich uns die Frage, inwiefern soetwas wie Versicherungen Krankenversicherung, Sozialversicherung finanziert werden sollen? Wie sollen Steuern ohne Arbeit bezogen werden?

Und was ist mit Jobs, die eigentlich nie genug ausgeübt werden können? Krankenpfleger, Altenpfleger, Hebamman, Chirurgen, Frauenärzte... Jobs mit Verantwortung. Ein ''Extraeinkommen'' wäre daher angebracht, schließlich handelt es sich um medizinische Eingriffe. Jobs wie diese können nie genug gewürdigt werden.

M.Nehring. D. Sardas | 20.01.2017 um 12:51 [Antworten]

Grundeinkommen

Grundeinkommen
Ein aktuelles Thema ist das bedingungslose Grundeinkommen. Derzeit wird es in Deutschland und auch in der Schweiz sowie Finnland diskutiert. Die Schweiz hat bereits eine Umfrage gestartet, diese wurde allerdings abgelehnt. In Finnland wird dies bereits gestartet, mit einem Grundeinkommen von 500€. In Deutschland wurden einige Ziehungen vorgenommen, die Gezogenen kriegen dann ein Grundeinkommen von 1000€ pro Monat und müssen nicht arbeiten.
Die Frage die sich daraus ergibt lautet, ob sich ein Grundeinkommen rentiert?
Es kann sich sowohl positiv als auch negativ auswirken. Ein positiver Aspekt wäre z.B. das jeder dasselbe Grundeinkommen erhält und somit keine Ungleichheit herrscht. Negativ wäre wiederrum, dass die Bildung in den Hintergrund tritt und nicht mehr stark gefördert wird. Dafür spricht, dass Rentner zu ihrer Rente zusätzlich das Grundeinkommen erhalten. Ein weiteres Argument dagegen ist, dass Menschen die jahrelang studiert oder zur Schule gegangen sind, ihre Fähigkeiten nicht vorzeigen können. Andererseits können Menschen sich mehr Zeit nehmen für die Dinge, die ihnen wichtig erscheinen. Dagegen spricht aber auch, dass wir viele Zuwanderer kriegen, die davon profitieren wollen.
Unsere Stellung zu diesem Thema lautet, dass das Grundeinkommen positive sowie negative Aspekte hervorbringt, denn das gesamte Prinzip ist noch nicht strategisch geplant. Falls das Konzept umgesetzt wird, würde das für viele Arbeitnehmer heißen, dass sie sich auf eine gewaltige Umstellung einstellen müssen.

Peter Menten | 16.02.2017 um 11:19 [Antworten]

Grundeinkommen

Es ist gut, dass sich viele Menschen in der Republik über das BGE Gedanken machen. Welches Finanzierungskonzept auch immer das Richtige sein wird, muss ja nicht heute entschieden werden. Es scheint aber so, dass es mindestens 3 Modelle gibt, die belegen können, dass es funktionieren kann.

Jetzt gilt es, dieses Thema auch im Bundestag zu bringen. Jede Partei - bis auf die CDU - hat sich damit schon beschäftigt, aber es nicht weiter entwickelt. Bei der Partei "Die Linke" ist die Internetseite seit 2014 BAG nicht mehr gepflegt; eingeschlafen?? Bei den Grünen besteht ein Flyer, der fordert, die Enquete-Kommission zu beauftragen. Nicht passiert. Und bei der SPD besteht lediglich von einem Wahlkreis ein ausgearbeiteter Flyer.

Seit Oktober 2016 besteht nun eine Partei, die das Thema weiterbringen will. Die "BGE" = Bündnis Grundeinkommen. Ich finde, eine gute Idee.

vedder | 15.03.2017 um 21:01 [Antworten]

bedingungsloses Grundeinkommen

Das Thema Grundeinkommen wird die Wahl 2017 entscheiden. Man erwartet eine klare gesellschaftspolitische Antwort. Wir Menschen sind nicht als lebendige Arbeitsmaschinen geboren worden, um in gehorsam jeden Monat Geld ranzuschaffen, egal wie, damit die Lebenslangen Schulden für den Lebensunterhalt bezahlt werden! Das Geld, was wir für den Lebensunterhalt benötigen, sind ja wieder Schulden, denn in unserem Schuld-Geldsystem, was 400 Jahre alt ist, gibt es kein Geld ohne Schulden!
Wie soll das BDG finanziert werden? Denken wir mal nach:
Wie wird und wer stellt das Geld her- unser elektronisches Geld, dass immer beim Gehalt/Lohn, Rente oder Pension auf dem Konto als Zahl erscheint? Also als eine Buchung und somit nur als eine reine Zahl! Welche Rohstoffe und Arbeitsleistungen sind bei der Herstellung von e-Geld notwendig? Diese Fragen werden nie gestellt. Warum? Das BGE wäre ein erster Schritt, um aus einem menschenunwürdigem Geldsystem aus dem Feudalismus auszusteigen. Schaut man sich die Bilanz unseres SCHULD-Geldsystems an, ist eindeutig ersichtlich, was für ein abscheuliches und menschenunwürdiges Geldsystem wir haben.
Permanent Rezession, Depression, Inflation, Deflation, Währungsreform und Krieg. Dazu Elend, Armut, Hunger und Obdachlosigkeit. Obendrein ist unser Geldsystem der ideale Nährboden für Betrug, Korruption, Erpressung, Diebstahl, Raub und Mord. Ausgelöst durch ständige Geldnot und Geldgier. Das Geldsystem ist deshalb buchstäblich die treibende Kraft für alle kriminellen Handlungen sowie für Terror und Herrschaftsausübung. Es untergräbt arglistig und massiv die Sicherheit der Bürger. Darüber hinaus befördert das Geldsystem unerbittlich Hass, Neid, Missgunst, Habgier, Arroganz und Hochmut - den rücksichtslosen Egoismus. Das Schuld-Geld-System hetzt die Menschen regelrecht und erbarmungslos gegeneinander auf, bis hin zum Krieg. Liebevoll wird der Kampf und die Vernichtung des Gegners als gesunder Wettbewerb propagiert.
Wieso halten wir eisern an einem Geldsystem fest mit betrügerischen und verbrecherischen Spielregeln? Die Ursache und der Grund sind einzig und allein Unwissenheit, Naivität und Arroganz, selbst bei den Experten. Gewiss brachte unser Geldsystem für einen Teil der Menschheit auch Wohlstand, doch dieser basiert immer auf Kosten Anderer. Und wie die Geschichte es zeigte, wurde der Wohlstand früher oder später für die meisten Menschen wieder zerstört durch Inflation, Deflation, Währungsreform und Krieg. Schuld an dieser Realität ist ausschließlich unser Schuld-Geldsystem aus dem Mittelalter. Bizarr dabei ist, nie wurde und wird es uns bewusst. Wie kann das sein?
Beweis: https://www.youtube.com/watch?v=4CVkQUAp1q0 ARD

niemann | 17.04.2017 um 23:11 [Antworten]

BGE

Ihre Bsp. sind alle drei nicht wirklich bedingungslos! Es gibt ganz andere Berechnungen, wo zum Beispiel, BGE sinkt mit steigendem E., Wiedereinführung der VSt. und Erb.St. Einkommensteuer erst ab 10000€ mtl.demzufolge fallen ca. 80% der Bearbeitung weg! Einsparung durch den Wegfall von 3/4 aller Finanzbeamten, bzw. Verkürzung deren Az. um diesen Faktor. Das gleiche trifft auf Arbeitsamt, Familienkasse zu, diese Mitarbeiter sind über, sie werden jedoch Verwaltungstechnich benötigt, jedoch ebenfalls mit VAz. benötigt. Nach den Berechnungen einiger Ökonomie Profs. besteht kein Zweifel an der Finanzierbarkeit. Die Gegner reden ja davon, da geht niemand mehr arbeiten, völliger Schwachsinn! Wir haben zur Zeit ca. 40% Aufstocker, will sagen das diese ebenso Hartz4 beantragen könnten, tuns aber nicht. Man kann davon ausgehen, das diese weiterhin arbeiten würden, jedoch zu vernünftigen Konditionen. Fakt ist.: Das moderne Sklavensystem der Zeitarbeitsfirmen würde ganz schnell verschwinden, der Arbeitnehmer vom Begriff her schon Schwachsinn, denn er ist es der seine Arbeitskraft zur Verfügung stellt, also ist er tatsächlich derjenige, der Arbeitskraft gibt! Durch diese gewinne Freiheit, werden sich die Menschen frei entfalten und es werden sehr viele kreative Tätigkeiten entstehen. Dies wäre ein gerechtes System, im Moment zahlen va. 90% der Einkommensschwachen die Zeche, In jedem € sind zur Zeit ca.70%Zins/Zinseszins enthalten, nur 30% fließen zurück in die Realwirtschaft. Dies ist selbstverständlich das größte Problem, im derzeitigen Wirtschafts und Finanzsystem fließen eben diese 70% in Spekultionsmärkte! Da muss es grundlegende Veränderungen geben. Gute Ansätze, bietet das sogenannte Vollgeld, gibt aber auch andere Überlegungen. Gruß Peter

Karl Heinz Hom | 30.05.2017 um 11:16 [Antworten]

Renternversicherung

Alle die bisher in eine Rentenversicherung gezahlt haben sollten auch eine Rente bekommen !?

Detlef Obst | 10.09.2017 um 15:33 [Antworten]

Statt bedingungsloses Grundeinkommen weniger Arbeiten

Anstatt ein bedingungsloses Grundeinkommen zu finanzieren, wäre ich für die drei Tage Woche für alle. Drei Tage finanziert der Arbeitgeber und zwei Tage werden über Steuern finanziert. Denn die meisten denke ich wollen arbeiten aber weniger. Dann könnte man den Samstag als Arbeitstag umwandeln bei vielen ist es ja schon und zwei Mann teilen sich dann ein Job. Das würde ich sofort machen, denn eigentlich mag ich meinen Job Lagerist.


 

Standpunkt

Was für ein Grundeinkommen spricht

Das bedingungslose Grundeinkommen würde unsere Gesellschaft grundlegend verändern. Wir wären damit eine reiche Gesellschaft, die ihren Reichtum jedem zugänglich macht. Eine Gesellschaft für alle, sagt Prof. Michael Opielka. Weiter... 

[20 Kommentare Letzter Kommentar vom 10.09.2017 21:34]

Standpunkt

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[21 Kommentare Letzter Kommentar vom 31.05.2017 22:11]
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Bedingungsloses Grundeinkommen

Was wäre, wenn jede_r von uns jeden Monat vom Staat einen festen Betrag aufs Konto überwiesen bekäme - ohne etwas dafür tun zu müssen? Das ist, vereinfacht gesagt, die Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE). Die Idee ist kontrovers, denn sie kratz an einigen elementaren Fragen: Ist der Mensch von Natur aus faul oder fleißig? Wie sehr vertrauen wir unseren Mitmenschen wirklich? Was ist der eigentliche Sinn von Arbeit? Woran misst sich eigentlich der Wert von Arbeit? Weiter... 

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