Netzdebatte Logo

Redaktion Netzdebatte am 24.01.2017

Standpunkt: "Die Hysterie der Medien macht einen vernünftigen Umgang mit der AfD unmöglich"

Der Umgang der Medien mit der ist in vielerlei Hinsicht problematisch. Das findet zumindest Die Welt Korrespondent Ulli Kulke. Man solle die Partei zwar durchaus kritisch beobachten, sie aber nicht anders behandeln als andere Parteien auch. Sonst trage man u.a. dazu bei, dass die vernünftigen Stimmen in der Partei an Einfluss verlören.

Gegenposition von Georg Diez:
"Die AfD kündigt die Idee einer Konsensrepublik einseitig auf"


Ihr Kommentar:

(*) Diese Felder sind Pflichtfelder

Ihr Kommentar wird von der Redaktion geprüft und dann freigeschaltet


Kommentare anderer Nutzer

Andeas E | 06.02.2020 um 09:04 [Antworten]

Ablehung des Wählerwilles durch Politfunktionäre in Thüringe

Die Wahl in Thüringen hat es wieder einmal gezeigt. Linke - und nicht nur Linke - sind schlechte Verlierer.
Strategie und Taktik gehören nun einmal dazu. So ist nun einmal die Welt.

Wir erinnern uns. Bisher hat die SED Nachfolgepartei regiert. Die war salonfähig. Aber der AfD will man das nicht zugestehen. Ausgrenzung und Mobbing der Afd im Bundestag und allen Länderparlamenten wohin man nur schaut! Schämt euch ihr intoleranten Konsenspolitiker.

Die Intoleranz der "Konsenspolitiker" in der "Konsensrepublik" Deutschland ist einfach nur zum .... mir fehlen die Worte.

In der DDR gab es die SED. Die sozialistische EINHEITSPARTEI Deutschland. Wir haben nur EINE Meinung zu haben. EINIGKEIT und Recht .... Sie wissen schon wie es weitergeht. Wir brauchen nur EINE Partei. Wir sind schön auf EINER Linie.

Was unterscheidet uns noch von China? Auch dort werden Menschen auf EINE Linie gebracht.

Wie gut haben es die Skandinavier. Dort ist es KEIN Skandal, wenn eine Minderheitsregierung regiert. Scheisst auf die politische Tradition, wenn sie uns nicht weiterbringt. Wir leisten uns bald 800 MdB's.

Was soll das für eine Demokratie sein?
Gerade die Medien - ausgenommen Die WELT - schiessen EINMÜTIG gegen die AfD.

Hat unsere politsche Elitenklasse - die meisten sind ja nur Opportunisten - einen Nachholbedarf in Demokratieschulung nötig? Offensichtlich. Die Wahl in Thüringen hat es wieder einmal gezeigt.

Wir sind EINER MEINUNG gegen die AfD. Der Wählerwillen - was ist der überhaupt? - wird nicht respektiert.

Es ist Zeit über den Gartenzaun nach Norden zu schauen und weiterzulernen. Innovation - also Neues - kommt nicht vom sturen Beharren auf Traditionen. Mir scheint, dass gerade diese Konsensparteien sehr traditionell sind.

Die Medien sollten hierbei neutrale Aufklärungsarbeit leisten und die Herausgeber nicht Diener der Parteien sein.


Dossier

Medienpolitik

Das Dossier möchte Grundlagen zum Rundfunk- und Medienrecht vermitteln, die neuen Herausforderungen und Nutzungsmöglichkeiten aufzeigen und eine kritische Auseinandersetzung mit der sich ständig wandelnden Welt der Medien und der sie regulierenden Medienpolitik fördern.

Mehr lesen

Quiz
Quiz zum Thema Medienkritik

Frage 1 / 6
 
Wer hat bereits 400 v. Chr. die erste Kritik an Medien geübt, in dem er für das Medium Sprache plädierte und die Nachteile der Schrift anprangerte?







Bestimmte Personen oder Gruppen können einen so großen medialen Einfluss erlangen, dass dies dem Leitprinzip der Meinungsvielfalt zuwiderläuft. Wie sehen die Strategien der möglichen Einflussnahme von Medien auf die Meinungsbildung aus? Welche Formen der Kontrolle gibt es?

Mehr lesen

Medienwandel und Medienkrise können zu Skandalisierung, Moralisierung und Personalisierung in der Berichterstattung führen. Trägt Mediennutzung zur Informiertheit aller bei oder profitieren die besser Gebildeten stärker? Wie werden die alten und neuen Medien genutzt?

Mehr lesen

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 22–23/2014)

Politik, Medien, Öffentlichkeit

Um zu einer gelingenden "deliberativen Demokratie" beizutragen und den Bürgerinnen und Bürgern die Teilhabe am Diskurs um öffentliche Angelegenheiten zu ermöglichen, müssen Politik und Medien qualitativ hochwertige Angebote zur Information und Diskussion machen. Das Medium Internet birgt Chancen wie Risiken.

Mehr lesen