30 Jahre Deutsche Einheit Mehr erfahren
Der Berliner Reichstag

23.2. BRD: Europa-und Sicherheitspolitik

28. November 1969

Die neue sozialliberale Bundesregierung unterzeichnet den Atomwaffensperrvertrag (Nuklearer Nichtverbreitungsvertrag) in Moskau, Washington und London. Vorbehalte beziehen sich auf die Nichtanerkennung der DDR, die NATO-Mitgliedschaft, die europäische Einigung, die Freiheit von Forschung und Lehre für friedliche Zwecke der Kernenergie und die nukleare Abrüstung. Die Westmächte bekräftigen ihre Sicherheitsgarantie für die BRD auch für den Fall einer sowjetischen Intervention aufgrund der UN-Feindstaatenartikel 53 und 107. Die Bundesregierung war bereits während der Großen Koalition von den USA gedrängt worden, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten. Bundeskanzler Kiesinger hatte vor einer »atomaren Komplizenschaft« der Nuklearmächte gewarnt, Adenauer sogar vor einem »Morgenthau-Plan im Quadrat«. Zum Atomwaffensperrvertrag vom 1. 7. 1968 und zum sofortigen Beitritt der DDR: 1. 7. 1968.

zurück 29. Juni 198228. November 1969 vor