Gay pride parade in Miami Beach, Florida am 18. April 2009.

17.5.2010 | Von:
Melanie Caroline Steffens

Diskriminierung von Homo- und Bisexuellen

Diskriminierung und Gewalt

Nach gängiger Theoriebildung in der Sozialpsychologie kommt negativen Voreinstellungen ein zentraler Erklärungswert für Diskriminierung und Gewalttaten zu. Diese sollen daher hier zunächst betrachtet werden.

Negative Einstellungen gegenüber Homo- und Bisexuellen. In der größten Studie zu negativen Einstellungen in Deutschland, die uns aus den vergangenen Jahren bekannt ist, wurde eine annähernd repräsentative Zufallsstichprobe von 2006 Personen befragt.[7] Etwa die Hälfte von ihnen äußerte negative Einstellungen gegenüber homosexuellen und bisexuellen Männern und Frauen. Männer äußerten durchschnittlich negativere Einstellungen als Frauen, insbesondere gegenüber männlichen Homo- und Bisexuellen - Befunde, die auch aus der internationalen Forschung bekannt sind. Frauen äußerten negativere Einstellungen gegenüber Bisexuellen als gegenüber Homosexuellen. Sehr deutlich zeigt sich für alle betrachteten Einstellungen ein starker Alterstrend: Bei den unter 30-Jährigen waren die Einstellungen am positivsten, bei den über 60-Jährigen am negativsten. Dies sollte als Kohorteneffekt interpretiert werden, der den veränderten gesellschaftlichen Status von Homosexualität widerspiegelt: Wir gehen davon aus, dass die durchschnittliche Einstellung in 30 Jahren positiv sein wird, wenn die Kohorte der heute unter 30-Jährigen über 50 Jahre alt sein wird.

Weitere Faktoren, die mit positiveren Einstellungen einhergingen, waren folgende:
  • politische Orientierung: Personen mit linker Parteipräferenz äußerten positivere Einstellungen.
  • Kontakt: Personen, die angaben, persönlich Homo- oder Bisexuelle zu kennen, äußerten positivere Einstellungen. Dies ist ein allgemeiner Befund aus der Einstellungsforschung ("Kontakthypothese") - wenn man persönlich Angehörige diskriminierter Minderheiten kennenlernt, führt das häufig zu positiveren Einstellungen gegenüber der Gruppe.
  • Einstellung zu Sexualität: Personen, die insgesamt liberale Einstellungen zur Sexualität angaben, wiesen auch gegenüber Homo- und Bisexualität positivere Einstellungen auf.
Ein weiterer Faktor, der in der Untersuchung nicht berücksichtigt wurde, aber in der internationalen Literatur zur Erklärung negativer Einstellungen gegenüber Homosexuellen eine bedeutende Rolle spielt, ist Religiosität: Gläubigere Personen, die häufiger in die Kirche gehen und religiösen Autoritäten folgen, geben negativere Einstellungen an als Atheisten oder Atheistinnen.[8] Auch Studien in Deutschland bestätigen dies: Die Muster sind bei gläubigen Christen oder Christinnen und Muslimen oder Muslimas vergleichbar.[9]Im internationalen Vergleich sind Einstellungen gegenüber Homosexuellen in Deutschland relativ positiv. Eine Studie fand die positivsten Einstellungen in den Niederlanden, gefolgt von einer breiten Gruppe mit sehr ähnlichen Einstellungen, zu der neben Deutschland viele mitteleuropäische Länder gehörten. Deutlich weniger positiv äußerten sich Befragte in Großbritannien, Australien, Neuseeland, Italien, den USA oder Japan.[10] Die Zustimmung zu der Frage, ob es Homosexuellen erlaubt sein sollte zu heiraten, liefert ein ähnliches Bild: hohe Zustimmung in Nord- und Westeuropa.[11] Innerhalb der "alten" EU-Länder fällt Griechenland (nur 16 Prozent Zustimmung) deutlich ab und passt damit zur vorherrschenden Meinung in den östlichen "Beitrittsländern".Zwei Probleme, welche die hier angeführten mit allen Befragungen teilen, sind: Erstens können Personen nicht immer zutreffend über alles Auskunft geben, was in ihnen vorgeht. Beispielsweise könnte jemand eine positive Einstellung äußern, aber angesichts sich küssender Männer am Berliner Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen unangenehm berührt sein. Zweitens ist Toleranz gegenüber Minderheiten heute zunehmend normativ, so dass sich Personen, die Vorurteile und negative Einstellungen haben, möglicherweise an diese Normen anpassen und sich lediglich tolerant geben. Um diese Probleme zu umgehen, wurden in der Psychologie sogenannte implizite Verfahren entwickelt, die auf zugrunde liegende Einstellungen schließen lassen, beispielsweise aus Reaktionszeiten in bestimmten Aufgaben. Unter Anwendung solcher Verfahren haben wir herausgefunden: Selbst Stichproben unter Studierenden, die in Befragungen sehr tolerant antworten, weisen mit impliziten Maßen relativ negative Einstellungen gegenüber Homosexuellen im Vergleich zu Heterosexuellen auf.[12] Männliche Studenten zeigten negative Einstellungen gegenüber Schwulen und Lesben, Studentinnen zeigten negative Einstellungen gegenüber Schwulen. Bei Studentinnen war in dieser und in weiteren Studien keine negative Einstellung gegenüber Lesben nachweisbar. Dieser Befund ist aus sozialpsychologischer Sicht eher verwunderlich, denn in der Regel zeigen Personen relativ negativere Einstellungen gegenüber Gruppen, denen sie nicht angehören, als gegenüber ihren Eigengruppen. Möglicherweise werden Heterosexuelle, psychologisch gesehen, normalerweise nicht als Personengruppe angesehen, die etwas Gemeinsames hat (sie empfinden sich als "das Normale" und Homo- und Bisexuelle als davon abweichende Subgruppe).Aus diesen Ergebnissen ist zu schlussfolgern: Die Toleranz, die progressive Bevölkerungsgruppen bei Befragungen zeigen, muss kritisch beleuchtet werden. Sie kann teilweise vorgeschoben sein; teilweise zeigen sich aber auch Toleranz bei reflektierten Urteilen, negative Einstellungen jedoch in spontanem Verhalten.


Gewalt gegen Homosexuelle

Negative Einstellungen führen im schlimmsten Fall zu Gewaltakten gegen Homosexuelle. Verlässliche Zahlen darüber zu bekommen, wie verbreitet das Erleben von Gewalt aufgrund der sexuellen Orientierung ist, ist ein schwieriges Unterfangen. Eine untere Grenze der Schätzung kann man gewinnen, wenn man in Erfahrung bringt, wie viele Gewaltakte gegen Homosexuelle zur Anzeige gebracht werden. Da aber erstens nur schwere Gewalt überhaupt angezeigt wird und zweitens selbst gewalttätige Übergriffe aus Scham oder aus Angst vor negativen Reaktionen der Polizei nicht immer angezeigt werden, liegt die Dunkelziffer sehr viel höher. Bei Befragungen unter Homosexuellen zu erfahrener Gewalt stellt sich umgekehrt das Problem der selektiven Teilnahme: Personen, die Gewalt erlebt haben, fühlen sich vielleicht eher angesprochen, an der Studie teilzunehmen, als diejenigen, die keine Gewalt zu berichten haben (oder umgekehrt: Wer sich der erlebten Gewalt schämt, nimmt gar nicht erst teil). Daher wird aus solchen Daten möglicherweise der Prozentsatz überschätzt (oder unterschätzt), der Gewalt erlebt hat.

In einer aktuellen eigenen Studie, die im Kontext des Projekts "Migrationsfamilien" des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland (LSVD) durchgeführt wurde und deren Ergebnisse Ende April 2010 veröffentlicht werden, haben wir Homosexuelle mit und ohne Migrationshintergrund nach erlebter Gewalt aufgrund der sexuellen Orientierung befragt. Beide Gruppen berichteten gleich häufig von Bedrohungen und anderen allgemeinen Gewalterlebnissen. Lediglich die Häufigkeit von Gewalterfahrungen innerhalb der Familie war bei Homosexuellen mit Migrationshintergrund erhöht.

Um allgemeingültige Aussagen über die Häufigkeit solcher Erlebnisse machen zu können, ist eine Zufallsstichprobe oder repräsentative Stichprobe erforderlich. In einer eigenen Studie haben wir 2001 fast 15000 Männer und Frauen zwischen 14 und 69 Jahren aus dem ganzen Bundesgebiet im Rahmen eines telefonischen Interviews befragen lassen.[13] Die 51 lesbischen Frauen, 84 schwulen Männer, 214 bisexuellen Frauen und 186 bisexuellen Männer, die sich im Rahmen dieser Telefoninterviews zu erkennen gaben, wurden gefragt, ob sie schon einmal wegen ihrer Homosexualität bzw. Bisexualität von einer fremden Person im täglichen Leben beleidigt, bedroht oder angegriffen und ob sie schon einmal am Arbeitsplatz wegen ihrer Homosexualität beziehungsweise Bisexualität ausgegrenzt oder beleidigt wurden.
  • Am häufigsten wurden Beleidigungen im Alltag genannt, am meisten von Schwulen (55%), deutlich seltener von Lesben (26%), weniger häufig von Bisexuellen (11% bzw. 8% bei Männern und Frauen).
  • Bedrohungen im Alltag hatten 21% der Schwulen und 5% der bisexuellen Männer erlebt, dagegen nur 2% und 1% der Lesben und bisexuellen Frauen.
  • Tätliche Angriffe hatten 16% der Schwulen, 8% der bisexuellen Männer, aber nur je 2% der Frauen erlebt.
  • Ausgrenzungen bei der Arbeit erlebt zu haben, nannten 16% der Schwulen, 12% der Lesben, 8% der bisexuellen Männer und nur 1% der bisexuellen Frauen.
  • Über Beleidigungen bei der Arbeit berichteten 14% der Schwulen, 10% der Lesben, 5% der bisexuellen Männer und 4% der bisexuellen Frauen.
Diese Zahlen verdeutlichen, dass Männer diese Arten von Gewalt aufgrund ihrer sexuellen Orientierung sehr viel häufiger erfahren als Frauen. Die Häufigkeiten sind erschreckend, denn die sexuelle Orientierung gehört zunächst zu den Stigmata, die relativ gut verborgen werden können, anders als beispielsweise die Hautfarbe. Da viele Homosexuelle nicht grundsätzlich und überall offen auftreten, sondern sich an die Erfordernisse der Situation anpassen, könnte man erwarten, dass sie Gewalterlebnisse weitgehend vermeiden, beispielsweise kein Coming-out am Arbeitsplatz versuchen, wenn das Klima dort von negativen Einstellungen geprägt ist. Die Zahlen zeigen, dass ein solcher, dosierter Umgang häufig nicht gelingt. Daher sprechen sie eine deutliche Sprache zur Gewaltbereitschaft gegenüber Homosexuellen. Dass bisexuelle Personen insgesamt von weniger Gewalt berichten, verwundert nicht, sind sie doch wahrscheinlich weniger oft und weniger offen erkennbar.


Erklärungsmodelle und -faktoren

Auf welche psychologischen Faktoren lassen sich negative Einstellungen und diskriminierendes Verhalten gegenüber Homosexuellen und Bisexuellen zurückführen? Zentrale Faktoren, die in der Literatur diskutiert werden, sind neben dem bereits erwähnten Kontakt und neben der Religiosität Geschlechtsrollen und die zugehörigen Normen. Homosexuelle werden häufig als geschlechtsrollenüberschreitend angesehen: die Männer zu feminin, die Frauen zu maskulin. Entsprechend haben internationale Forschungen gezeigt, dass negative Einstellungen gegenüber Homosexuellen in ein größeres Annahmensystem darüber eingebettet sind, wie sich Männer und Frauen verhalten sollten und dürfen. Die negativsten Einstellungen weisen Personen auf, die selbst traditionelle Geschlechtsrollen leben, die einen doppelten Standard dazu angeben, wie sich Frauen und wie sich Männer verhalten sollen und die starke Geschlechtsrollennormen angeben. In einer eigenen Studie haben wir Einstellungen bei Studierenden aus Köln, Jena und Guadalajara (Mexiko) verglichen. Der entscheidende Faktor, um negativere Einstellungen zu erklären, war, wie sehr die Befragten traditionellen Männerrollen zustimmen, erfragt mit Aussagen wie "Ich würde es etwas albern oder peinlich finden, wenn ein Freund im Kino wegen einer traurigen Liebesszene weinen würde." Unabhängig vom Geschlecht der Befragten erklärten traditionelle Männerrollennormen negative Einstellungen am besten, das heißt, Männer und Frauen, die traditionelle Männerrollen gutheißen, weisen die negativsten Einstellungen gegenüber Homosexuellen auf.[14]

In einem laufenden Forschungsprojekt gehen wir der Frage nach, inwiefern sich diese negativen Einstellungen durch eine empfundene Bedrohung der eigenen Männlichkeit (bei männlichen Befragten) erklären lassen. Eine neue Studie hat ergeben, dass sich der Einfluss von Religiosität auf negative Einstellungen durch die empfundene Bedrohung der eigenen Männlichkeit erklären lässt.[15] Offenbar dienen negative Einstellungen und diskriminierende Verhaltensweisen dazu, die eigene Männlichkeit zu beweisen. Negative Einstellungen gegenüber Bisexuellen lassen sich weitgehend auf dieselben Faktoren zurückführen wie solche gegenüber Homosexuellen.


  1. Vgl. Melanie C. Steffens/Christof Wagner, Attitudes towards lesbians, gay men, bisexual women, and bisexual men in Germany, in: Journal of Sex Research, 41 (2004), S. 137-149.
  2. Vgl. Bernard E. Whitley, Religiosity and attitudes toward lesbians and gay men: A meta-analysis, in: The International Journal for the Psychology of Religion, 19 (2009), S. 21-38.
  3. Vgl. Gerhard Reese/Melanie C. Steffens/Kai J. Jonas, Religious affiliation and attitudes towards gay men: The mediating role of masculinity threat. Ms. in preparation, 2010.
  4. Vgl. Jonathan Kelley, Attitudes towards homosexuality in 29 nations, in: Australian Social Monitor, 4 (2001), S. 15-22.
  5. Vgl. Gallup Europe, Homosexual marriage, child adoption by homosexual couples: is the public ready? (2003), online: www.ilga-europe.org/content/download/3434/20938/ file/GALLUP%20Europe%202003%20report.pdf (4.3.2010).
  6. Vgl. Melanie C. Steffens, Implicit and explicit attitudes towards lesbians and gay men, in: Journal of Homosexuality, 49 (2005), S. 39-66.
  7. Vgl. M.C. Steffens/Ch. Wagner (Anm. 3).
  8. Vgl. Melanie C. Steffens/Kai J. Jonas/Lisa Denger, Attitudes towards lesbians and gay men in Germany and Mexico: Gender-role norms and outgroup marginalization. Ms. in preparation, 2010.
  9. Vgl. G. Reese u.a. (Anm. 9).


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