Felder bei Maria Laach

Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) setzt die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft der Mitgliedsstaaten und verfügt über den zweitgrößten Haushalt der EU. Seit ihrer Einführung 1962 sind die Anforderungen und Zielsetzungen der GAP vielfältiger und komplexer geworden. Nach welchen Kriterien sollen Agrarförderungen vergeben werden? Wie kann die GAP Tier-, Natur- und Klimaschutzziele ausreichend berücksichtigen?

1962 trat die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union in Kraft. Sie ist auch finanziell von besonderer Bedeutung und besteht aus zwei Säulen: der
Markt- und Einkommenspolitik im Agrarsektor sowie der Politik zur Entwicklung ländlicher Räume. Sitzung des Ministerrates für Landwirtschaft und Fischerei in
Brüssel am 19. November 2018

Peter Weingarten

Ländliche Entwicklung: die zweite Säule der EU-Agrarpolitik

Die "Politik zur Entwicklung ländlicher Räume", die sogenannte zweite Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union, verfolgt agrarstruktur-, agrarumwelt- und regionalpolitische Ziele. EU, Bund und Länder stellen hierfür in Deutschland pro Jahr mehr als zwei Milliarden Euro zur Verfügung.

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Traktoren vor dem Sitz der EU-Kommission in Brüssel, 20.02.2020

Peter Weingarten

Die Entwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU

Mit dem EWG-Vertrag vereinbarten die Mitgliedstaaten einen Gemeinsamen Markt für landwirtschaftliche Erzeugnisse, 1962 traten die ersten hierfür geschaffenen Marktordnungen für landwirtschaftliche Produkte in Kraft. Die GAP wurde seitdem mehrfach und grundlegend geändert. Seit Anfang der 1990er Jahre erfolgt eine Abkehr von der "alten" einkommensorientierten und marktverzerrenden Agrarpreispolitik.

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Deutschland in Daten

Landwirtschaft

Der Durchbruch zu einem modernen Wachstum erfolgte in der deutschen Landwirtschaft während der Industrialisierung. Entscheidend waren hierbei nicht wissenschaftsbasierte industrielle Inputs, die erst nach dem Zweiten Weltkrieg das Agrarwachstum trugen, sondern der durch die boomende Lebensmittelnachfrage urban-industrieller Schichten ausgelöste Übergang zu intensiven Betriebssystemen.

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Informationen zur politischen Bildung

Ländliche Räume

Was sind ländliche Räume, welche Herausforderungen müssen sie bestehen und was können Politik, Gesellschaft und Wirtschaft dazu beitragen? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Ländliche Räume, Braunschweig, versuchen in sieben Kapiteln, darauf eine Antwort zu geben.

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Hintergrund aktuell

Welternährungstag: Pandemie verschärft Hunger

Jedes Jahr am 16. Oktober machen die Vereinten Nationen auf die Ernährungssituation und den Hunger weltweit aufmerksam. Obwohl die Zahl der Hungernden insgesamt zwischenzeitlich leicht zurückgegangen war, wächst sie seit 2014 wieder stetig. Die Corona-Pandemie könnte diese Entwicklung weiter verschärfen.

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Dossier

Bioethik

Wann beginnt das Leben? Was genau ist die Würde des Menschen? Gibt es ein Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende? Und welchen moralischen Status haben Tiere? Die Bioethik setzt sich mit grundsätzlichen Fragen des Seins auseinander. Sie liefert Antworten für die politischen Entscheidungen der Gegenwart. Aber wirft auch neue Fragen und Probleme auf.

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Dossier

Welternährung

Jeder neunte Mensch weltweit hungert. Die unterschiedlichen Ausprägungen von Unter-, Mangel-, Fehl-, Überernährung hat nicht nur Auswirkung auf den einzelnen Menschen, sondern auf die gesamte Gesellschaft. Wo leben die Menschen, die unter Ernährungsunsicherheiten leiden? Was für eine Rolle spielt die Welternährung in der Weltpolitik, welche Organisationen sind zuständig? Und was bedeutet das Menschenrecht auf Nahrung?

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Die Netzdebatte

Welternährung

Dass wir uns das ganze Jahr über aussuchen können, was wir gerne essen möchten, ist für die meisten von uns ziemlich normal. In vielen anderen Teilen der Welt sieht das ganz anders aus: Fast 800 Millionen Menschen leiden an Hungersnot. Einer weiteren Milliarde mangelt es jeden Tag an wichtigen Nährstoffen und Grundnahrungsmitteln. Auch in Deutschland gibt es Menschen, die zu wenig zu essen haben. Woran liegt das Problem?

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