Meine Merkliste Geteilte Merkliste PDF oder EPUB erstellen

Jugoslawien | bpb.de

Jugoslawien

Von 1945 bis 1991 bestand die im Südosten Interner Link: Europas liegende sozialistische Föderative Volksrepublik Jugoslawien aus den Teilrepubliken BIH, HRV, MKD, MNE, SRB und SVN. Hauptstadt Belgrad (Beograd).

Der Interner Link: Vielvölkerstaat wurde nach einem eigenen Modell des Interner Link: Sozialismus geführt (Titoismus), in dem die Interner Link: Partei »Bund der Kommunisten Jugoslawiens« die führende Rolle wahrnahm, aber auch der Interner Link: Föderalismus und die wirtschaftliche und soziale Interner Link: Selbstverwaltung von Bedeutung waren. Die Interner Link: Bürgerkriege (1991–1995) lösten die Teilrepubliken aus dem Bund, es konstituierten sich souveräne Interner Link: Staaten. Nachfolger Jugoslawiens wurde zunächst der Interner Link: Staatenbund von Interner Link: Serbien (SRB) und Montenegro, nach dessen Auflösung 2006 SRB.

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Siehe auch:

Fussnoten

Weitere Inhalte

Jugoslawien

Kleine Geschichte Jugoslawiens

Die beiden Jugoslawien – das königliche und das sozialistische – standen vor ähnlichen Heraus-forderungen, wählten aber unterschiedliche Ansätze zur Herstellung nationaler Einheit. Beide…

Hintergrund aktuell

1995: Das Massaker von Srebrenica

Vor 20 Jahren ermordeten serbische Soldaten in dem bosnischen Ort Srebrenica mehr als 7.000 muslimische Jungen und Männer. Die gerichtliche Aufarbeitung ist noch nicht abgeschlossen. Der serbische…

Video Dauer
Interview

Up to East

In der Reihe Up to East analysieren Expert:innen aus Wissenschaft und Medien die Hintergründe politischer, gesellschaftlicher und kultureller Entwicklungen/Ereignisse in Mittel-, Ost- und…

Hintergrund aktuell

Parlamentswahl in den Niederlanden

Am 22. November wurde in den Niederlanden ein neues Parlament gewählt. Die rechtspopulistische Partei für die Freiheit (PVV) gewann mit 37 Sitzen. 14 weitere Parteien schafften es ins Parlament.