Bildungssalon: Providing context! Wieso politische Memes nicht einfach vom Himmel fallen und wie sie in der außerschulischen Bildung eingesetzt werden können
Memes können den Alltag lustiger machen, sind aber längst mehr als harmlose Unterhaltung. Sie werden in Wahlkämpfen genutzt, können Kampagnen befeuern und tragen zur Meinungsbildung bei. Im Bildungssalon können Bildnerinnen und Bildner lernen, ihre Botschaften zu entschlüsseln.
Politische Memes erkennen, verstehen, einordnen
Memes sind aus der politischen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Oft wirken sie lustig und harmlos, transportieren aber teilweise gezielt politische Botschaften. Sie werden in Wahlkämpfen ebenso eingesetzt wie von außerparlamentarischen Akteuren. Plattformen, aber auch Extremisten und Extremistinnen profitieren dabei von den emotionalisierenden Inhalten, die viele Interaktionen erzeugen.
Der Bildungssalon „Providing context!“ geht folgenden Leitfragen nach:
Was sind Memes, wer publiziert sie und warum?
Welchen Einfluss haben Memes auf Politik und Gesellschaft?
Wie können Memes in der außerschulischen Bildung eingesetzt werden, und welche Fallstricke, Risiken und Grenzen gibt es dabei?
Caren Miesenberger (© Valerie-Siba Rousparast)
Caren Miesenberger (© Valerie-Siba Rousparast)
Zu Beginn steht ein Input der Referentin Caren Miesenberger, die das Phänomen der politischen Memes einordnet. Im anschließenden Praxisteil analysieren die Teilnehmenden in Kleingruppen konkrete Beispiele und lernen Methoden kennen, mit denen sich die Botschaft hinter einem Meme erkennen und entschlüsseln lässt.
Die Veranstaltung richtet sich an Bildnerinnen und Bildner, die das Thema in ihre eigene Bildungsarbeit einbringen möchten.
Über die Referentin
Caren Miesenberger ist Social-Media- und Radiojournalistin und gibt seit 2018 Meme-Workshops. Ihre interdisziplinäre Praxis beschäftigt sich mit Digitalkultur, Pop und Gender. 2026 hatte sie einen Meme-Lehrauftrag an der Hochschule für Bildende Künste der Universität Braunschweig. Zu ihren aktuellen Auftraggebern zählen der DLF Kultur, WDR COSMO, die Stiftung Topographie des Terrors, der DAAD sowie Universitäten, Einrichtungen aus der politischen Bildung, Musikfestivals und Kulturinstitutionen im In- und Ausland.
Hinweise zur Veranstaltung
Veranstaltungsadresse:
Den Link und Informationen zur Nutzung erhalten angemeldete Teilnehmende kurz vor der Veranstaltung.
Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist nur möglich durch den Besuch der Seite des Anbieters Zoom. Die Erstellung eines Accounts ist nicht notwendig. Es gelten die dort aufgeführten Datenschutzhinweise. Weitere Informationen zum Datenschutz bei der bpb und Ihren Betroffenen-Rechten finden Sie unter Absatz E. VII. Anmeldung zu digitalen Veranstaltungen und Online-Konferenzen der bpb auf
Veranstalter:
Zielgruppe:
Bildnerinnen und Bildner der schulischen und außerschulischen Bildung
Pressekontakt:
Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die
Anmeldung:
Die Veranstaltung ist auf 30 Teilnehmende begrenzt.