Meine Merkliste

Helke Misselwitz über Winter adé (1988)

Helke Misselwitz über Winter adé (1988) Die Regisseurin im Gespräch

von: Raphael Jung

Wie entstand "Winter Adé" und wie waren die Reaktionen auf den Film? Helke Misselwitz über ihren Wunsch über das Leben zu reden.

Inhalt

Helke Misselwitz, geboren 1947 in Zwickau, absolvierte Ausbildungen zur Möbeltischlerin und Physiotherapeutin, bevor sie 1969 nach Berlin zieht und beim Jugendfernsehen der DDR als Moderatorin, Regieassistentin und Regisseurin arbeitet. 1978 delegiert sie der Sender an die Hochschule für Film und Fernsehen nach Potsdam-Babelsberg, wo sie Regie studiert. Nach dem Abschluss kehrt Misselwitz nicht zum Fernsehen zurück und beginnt als freie Autorin im DEFA-Studio für Dokumentarfilme. 1988 dreht sie "Winter Adé", der Film wird ein großer Erfolg bei Kritik und Publikum. 1990 gründet Misselwitz mit Produzent Thomas Wilkening ihre eigene Produktionsfirma – eine der ersten privaten Filmfirmen in Ostdeutschland. 1997-2014 ist sie Professorin für Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg (heute: Filmuniversität Babelsberg). Im Interview spricht sie über ihren Film "Winter Adé".

Mehr Informationen

  • Kamera, Schnitt und Postproduktion: Raphael Jung

  • Produktion: 2018

  • Spieldauer: 6 Min.

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

Lizenzhinweise

© 2018 Bundeszentrale für politische Bildung

Dossier zur Thematik

Artikel

"Winter adé"

Bei einer Zugreise durch die DDR trifft Regisseurin Helke Misselwitz unterschiedliche Frauen und spricht mit ihnen über ihren Alltag und persönliche Träume. Das Bild eines Landes im Wandel.

Dossier

DEFA & Dokumentarfilm im Zeichen der Wende

Ostdeutsche Filmschaffende filmten die letzten Jahre der DDR und die Wendezeit mit einem präzisen Blick für Alltagswelten und Biografien. Hier finden Sie Filme, Hintergründe und Unterrichtsmaterial.