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Wachstum

W. ist ein volkswirtschaftlicher Begriff, der die Veränderung der Produktion an Gütern und Dienstleistungen eines Jahres (im Vergleich zum Vorjahr) angibt. Der Zuwachs (positives W.) bzw. die Abnahme (negatives W.) der volkswirtschaftlichen Leistung spiegelt sich im Bruttoinlandsprodukt (BIP). Bestimmende Faktoren für W. sind technischer Fortschritt, die Zunahme der Erwerbsbevölkerung und die Höhe des Einsatzes von Kapital.

Die W.-Politik wird seit den 1970er-Jahren (Ölkrise, Grenzen des Wachstums) kontrovers diskutiert; im Mittelpunkt der Kontroverse steht die Frage, ob dem quantitativen (Zunahme des Bruttoinlandsprodukts) oder dem qualitativen (Zunahme der Lebensqualität) W. der Vorzug zu geben ist.

Siehe auch:
Produktion
Güter
Dienstleistung/Dienstleistungsgesellschaft
Bruttoinlandsprodukt (BIP)
Kapital

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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