Ehegatten

Bezeichnung, die das Gesetz für miteinander verheiratete Menschen gleichen oder verschiedenen Geschlechts verwendet (vgl. § 1353 BGB). Durch die Eheschließung entstehen besondere Rechte und Pflichten der E. untereinander. Sie sind sich z. B. während der Ehe, bei Trennung und, sofern besondere Voraussetzungen vorliegen, auch nach der Scheidung zum Unterhalt verpflichtet. Die Garantenstellung der E. soll ein besonderes Einstehen füreinander und die gegenseitige Hilfe in Notsituationen sicherstellen (siehe auch Unterlassungsdelikte). Die gesetzliche Konzeption kann durch Ehevertrag in gewissen Grenzen abgeändert werden.

Siehe auch:
Eheschließung
Ehe
Scheidung
Unterhalt
Garantenstellung
Unterlassungsdelikte
Ehevertrag

Quelle: Das Rechtslexikon. Begriffe, Grundlagen, Zusammenhänge. Lennart Alexy / Andreas Fisahn / Susanne Hähnchen / Tobias Mushoff / Uwe Trepte. Verlag J.H.W. Dietz Nachf. , Bonn, 1. Auflage, September 2019. Lizenzausgabe: Bundeszentrale für politische Bildung.



Lexika-Suche