Eheschließung

Die Ehe wird begründet durch eine vor einem Beamten des Standesamts geäußerte Erklärung des übereinstimmenden Ehewillens der künftigen Ehegatten. Darin wird ein Vertrag gesehen, aber nicht ein Ehevertrag (meint etwas anderes). Durch die E. entstehen Rechte und Pflichten der Ehegatten untereinander. Eine kirchliche Trauung allein hat keine rechtliche Verbindlichkeit, d. h., sie wird vom Staat nicht als ausreichend angesehen. Trauzeugen sind heute nicht mehr erforderlich.

Siehe auch:
Ehe
Beamte
Standesamt
Ehegatten
Vertrag
Ehevertrag
Staat

Quelle: Das Rechtslexikon. Begriffe, Grundlagen, Zusammenhänge. Lennart Alexy / Andreas Fisahn / Susanne Hähnchen / Tobias Mushoff / Uwe Trepte. Verlag J.H.W. Dietz Nachf. , Bonn, 1. Auflage, September 2019. Lizenzausgabe: Bundeszentrale für politische Bildung.



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