Dsa Bild zeigt ein Hinweisschild an einem abgesperrten Düsseldorfer Spielplatz mit der Aufschrift "gesund bleiben". Wegen der Verbreitung des Corona-Virus sind Bürgerinnen und Bürger bis auf weiteres aufgefordert Sozialkontakte zu meiden.

Corona|topics: Europa in der Pandemie

Die Corona-Pandemie dominiert europaweit die Berichterstattung. Die Korrespondentinnen und Korrespondenten der europäischen Presseschau euro|topics beobachten die Lage und übersetzen täglich Medienkommentare aus ihren Ländern. Doch wie geht es ihnen selbst vor Ort? Wie gehen die Länder, in denen sie leben, mit der Krise um? In unserer Kurzpodcast-Reihe geben sie im Gespräch mit euro|topics-Redakteurin Sophie Elmenthaler ganz persönliche Einblicke in ihren Pandemie-Alltag.

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Lwiw, Ukraine, 15. Januar 2021.

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Ukraine: Das Leben geht fast wieder seinen gewohnten Gang

Im gesamteuropäischen Vergleich steht die Ukraine bei der Pandemiebekämpfung nicht schlecht da: Aktuell ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern niedriger als in Deutschland, der letzte Lockdown endete am 25. Januar. Aus der Nähe betrachtet ist die Lage aber weniger rosig, erzählt euro|topics-Korrespondent Bernhard Clasen.

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Ein Impfzentrum in Yverdon, Schweiz, am 11.01.2021.

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Schweiz: Zögern und Abwägen

Die Schweiz ist bei den Corona-Schutzmaßnahmen bisher einen anderen Weg mit weniger Einschränkungen gegangen als viele andere europäische Länder – trotz vergleichsweise hoher Infizierten- und Todeszahlen. Warum die politischen Entscheidungsträger nach wie vor zögerlich bei der Einführung drastischerer Infektionsschutzmaßnahmen sind, erklärt euro|topics-Korrespondent Simon Roth.

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Bahnfahren mit Abstand: Eiune Bahn in Riga im März 2020.

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Lettland: Die Krise macht erfinderisch

Das kleine Lettland kam in der ersten Welle der Pandemie relativ glimpflich davon. Doch die zweite Welle erfasst auch den baltischen Staat heftig. Deshalb beschloss die Regierung diesmal strengere Maßnahmen. Doch die Letten verlieren auch in der Krise ihren Erfindungsreichtum nicht.

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Fernunterricht an einer Schule in Slowenien am 22.10.2020.

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Slowenien: Wachsende Zweifel an Janez Janšas Coronapolitik

Im März verzichteten die Slowenen auf Neuwahlen, nachdem Ministerpräsident Marjan Šarec wegen mangelnden Rückhalts in seiner Linkskoalition im Januar zurückgetreten war. Die Regierung übernahm sein zweimaliger Vorgänger, der rechtskonservative Janez Janša, der den Menschen versprach, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Die sind nun aber zunehmend unzufrieden: Die Landesmedien beklagen schlechte Kommunikation und fragwürdige Prioritäten, erzählt et-Korrespondentin Ksenija Samardzija-Matul im Podcast.

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06.11.2020: Gekeulte Nerze auf einer Nerzfarm in der Nähe von Naestved, Dänemark. Wegen einer Mutation des Corona-Virus hatte die Regierung die Massentötung aller 15-17 Millionen Nerze auf den Pelzfarmen des Landes angeordnet.

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Dänemark: Kontroverse um Nerz-Tötungen

Über die Corona-Krise in Dänemark war außerhalb des Landes allgemein bisher wenig zu hören. Das änderte sich vor Kurzem allerdings schlagartig, als die dänische Regierung wegen einer mutierten Covid-Variante bei Zuchtnerzen die Tötung von Millionen der Tiere anordnete. In Dänemark hat der Vorfall sogar das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung beschädigt, erzählt euro|topics-Korrespondentin Claudia Knauer.

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Menschen auf der Prager Karlsbrücke am 22.10.2020.

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Tschechien: Vom Primus zum Sorgenkind

Zu Beginn der Pandemie galt Tschechien als Vorbild, denn die sehr früh ergriffenen harten Schutzmaßnahmen hielten sowohl die Infektions- als auch die Todeszahlen im Frühjahr auffällig niedrig. So konnten die Tschechen schon früher als andere europäische Länder die Maßnahmen wieder lockern und feierten sich als Sieger. Nun hat das Land aber eine der höchsten Infektionsraten Europas. Was Medien und Menschen im Land darüber denken, erzählt euro|topics-Korrespondent Hans-Jörg Schmidt im Gespräch mit Sophie Elmenthaler.

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Ein Corona-Schnelltest in einer Corona-Schnelltest-Straße in der südholländischen Stadt Delft.

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Niederlande: Die Grenzen der Eigenverantwortung

Mit Neu-Infektionen von 420 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen gehören die Niederlande zu den am stärksten von der zweiten Welle getroffenen Ländern Europas. Wie es dazu kommen konnte, erörtert Sophie Elmenthaler zusammen mit et-Korrespondentin Annette Birschel im Podcast.

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Parlament in Lissabon. In Portugal gilt seit dem 28.10. die Maskenpflicht im öffentlichen Raum überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

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Portugal: Von der Krise in die Krise

Das mit seinen zehn Millionen Einwohnern eher kleine Portugal hat die Pandemie dank eines harten Lockdowns im Frühjahr bisher gut überstanden, trotz eines durch Sparmaßnahmen geschwächten Gesundheitssystems. Nun aber katapultieren die wirtschaftlichen und sozialen Folgen das kleine Land wieder in eine Lage wie zu Zeiten der Finanzkrise, erzählt euro|topics-Korrespondentin Eva Gür.

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Der Tiroler Skiort Ischgl machte als Corona-Hotspot Schlagzeilen.

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Österreich: Verwirrung um Corona-Regeln

Im Frühjahr machte der Tiroler Skiort Ischgl Schlagzeilen als Europas Infektions-Hotspot. Anschließend schien Österreich die Pandemie jedoch recht gut in den Griff bekommen zu haben. Nun steigen die Infektionszahlen wieder und die Österreicher sind verwirrt und verärgert über das Maßnahmen-Chaos, wie euro|topics-Korrespondentin Ruth Eisenreich im Podcast berichtet.

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Der russische Corona-Impfstoff Sputnik V.

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Russland: Gelassen im Angesicht der Gefahr

Die Pandemie erreichte Russland erst später als Westeuropa, dann aber mit voller Wucht. Mittlerweile steht das Land bei der Zahl der Infektionen weltweit mit an der Spitze. Wie die Menschen im Land auf Einschränkungen reagieren, welches Zeugnis sie der Regierung ausstellen und was sie vom Impfstoff Sputnik V halten, erklärt euro|topics-Korrespondent Lothar Deeg im Podcast.

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18. März 2020: Temporäre Grenzkontrolle zwischen Estland und Lettland in Viljandimaa.

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Estland: Corona-Krise fördert Anti-Einwanderungspolitik

Das nördlichste der drei baltischen Länder gilt als Vorreiter der Digitalisierung in Europa und hatte dementsprechend weniger Probleme, während der Lockdown-Phase im Frühjahr auf Fernunterricht und Home Office umzustellen. Allerdings hat die IT-Branche Probleme mit der Regierungskoalition aus Rechtsradikalen und Konservativen, die in der Pandemie ihre ganz eigenen Pläne verfolgt.

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Hinweis auf einem französischen Schulhof: "Ich warte hier!"

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Frankreich: Zentralstaat auf dem Prüfstand

Die Corona-Krise hat in Frankreich einiges ins Wanken gebracht. Der Zentralismus, die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems, das urbane Leben: all das erscheint im Angesicht der Pandemie nicht mehr so attraktiv und vorbildlich wie früher.

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Oxford Street, London, 29.05.2020.

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Großbritannien: Viele Tote, dramatischer Wirtschaftseinbruch und Brexit

Die Covid-Krise hat Großbritannien besonders hart getroffen – das Land, das gerade im Januar dieses Jahres aus der EU ausgetreten ist, verzeichnet mit mehr als 40.000 Toten den traurigen europäischen Rekord. Und nun steckt auch noch die Wirtschaft in einem Jahrhundert-Tief.

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Plakate zur Präsidentschaftswahl in Polen

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Polen: Präsidentschaftswahlen in der Krise

Eigentlich ist die polnische Regierungspartei PiS seit Jahren die stärkste Partei. Das wollte sie auch in der Corona-Krise bleiben - hat nun aber einen Teil ihres Rückhalts durch Ärger bei der Wahlorganisation verspielt. Jetzt versucht PiS-Kandidat Andrzej Duda es mit Anti-LGBT-Rhetorik, erzählt euro|topics-Korrespondentin für Polen, Olivia Kortas.

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8. Juni, Istanbul: Auch in der Türkei hat der Normalisierungsprozess begonnen.

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Türkei: Versorgung ja, offene Debatte nein

Gesundheitlich hat die Türkei die Corona-Krise bisher vergleichsweise gut gemeistert. Hart trifft die Pandemie aber die Wirtschaft, soziale Hilfen gibt es kaum. Präsident Erdoğan setzt auf Polarisierung und geht massiv gegen seine Kritiker vor. Euro|topics-Korrespondentin Kristina Karasu erzählt, wie die krisenerprobten Türken mit der Situation umgehen.

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29. Juni, Rom: Nur wenige Touristen besuchen bislang die "ewige Stadt".

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Italien: Kommt nach dem Corona-Schock der große Wirtschaftscrash?

Mit mehr als 240.000 Erkrankungsfällen und 34.767 Toten (Stand 30. Juni ) ist Italien nach Großbritannien das am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land Europas. Doch während bei den Menschen am Anfang der Krise vor allem die vielen Toten für Bestürzung sorgten, bereitet ihnen inzwischen mehr die Wirtschaft Sorgen, erzählt euro|topics-Korrespondentin Eva Clausen.

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Madrid, 12. Juni 2020: Trotz Lockerungen gelten auch hier noch Regeln des "social distancing".

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Spanien: Mit Grundsicherung soziale Not lindern

Mit harten Lockdown-Maßnahmen reagierte Spanien auf den drastischen Anstieg von Corona-Fällen im März. Die Menschen durften ihre Wohnungen nur noch zum Einkaufen verlassen, Kinder unter 14 Jahren wochenlang gar nicht ins Freie. Tom Gebhardt, euro|topics-Korrespondent in Spanien, berichtet im Podcast von den Folgen der Maßnahmen und wie Spanien versucht, wieder aus der Krise zu kommen.

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28. Mai, Stockholm: Tanzende Menschen am Hornsbergs Strand.

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Schweden: Ein Sonderweg mit fatalen Folgen?

Schweden ist der Pandemie nicht mit einem Lockdown begegnet, sondern wählte einen weniger strikten Weg. Wie die Schweden über diese Strategie denken, vor allem angesichts relativ vieler Corona-Toter, berichtet euro|topics-Korrespondent Dieter Weiand aus Stockholm im Gespräch mit Redakteurin Sophie Elmenthaler.

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18.05.2020, vor der Athener Akropolis: Nach der verhängten Sperrung zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus werden viele archäologische Stätten unter Auflagen wieder zugänglich gemacht.

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Griechenland: Hoffen auf die Touristen

Der Kampf gegen Covid-19 in Griechenland gilt als Erfolgsgeschichte: Im Vergleich zu anderen Ländern wurden sehr schnell restriktive Maßnahmen umgesetzt, nur so konnte Schlimmeres verhindert werden.

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3. April 2020 in Bukarest: Der Lockdown sorgt auch hier für menschenleere Straßen.

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Rumänien: Die Angst vor Armut ist größer als die Angst vor dem Virus

Mit Rumänien trifft die Coronavirus-Pandemie eines der ärmsten Länder der EU. Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und fehlende Aufträge machen den Menschen schwer zu schaffen. Hinzu kommt ein marodes Gesundheitssystem, dessen Beschäftigte zu großen Teilen bereits im Ausland arbeiten.

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Cuxhaven am 12. Mai 2020: Spaziergänger laufen hinter Strandkörben über den Strand. Der Tourismus an der Nordsee in Niedersachsen läuft wieder an.
euro|topics-Presseschau vom 14. Mai 2020

Sommerurlaub: EU-Kommission legt Leitlinien vor

Brüssel hat Empfehlungen für den Tourismus in der EU in diesem Sommer vorgelegt: Die Mitgliedsstaaten sollen sicherstellen, dass Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten und Kontakte nachverfolgt werden können. Bedingung ist, dass die Ansteckungsgefahr gering ist, ausreichend Tests vorhanden und die Gesundheitssysteme nicht überlastet sind. Bringt das Konzept die Branche wieder auf die Beine?

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Farbfoto: Ein Kellner mit Atemmaske läuft mit Biergläsern auf einem Tablett im Außenbereich eines Restaurants auf einem historischen Platz.
euro|topics-Presseschau vom 13. Mai 2020

Corona: Wer zahlt die Rechnung?

In den meisten Ländern Europas hat die Politik Notfallprogramme in der einen oder anderen Form aufgelegt, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzumildern. Aber wird für alle Menschen das Mögliche getan, und funktionieren die Programme? Kommentatoren sind skeptisch.

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In mehreren deutschen Großstädten gab es am vergangenen Wochenende Proteste gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. Teilweise kamen mehrere Tausend Demonstranten zusammen, vielerorts ohne den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand. Sie warfen der Bundesregierung Panikmache und die Einschränkung ihrer Grundrechte vor. Unter den Organisatoren waren auch bekannte Verschwörungstheoretiker. Ein Grund zur Sorge?

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In vielen europäischen Ländern werden die Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 in diesen Tagen schrittweise gelockert. Geschäfte sind vielerorts wieder geöffnet, Kinder kehren in die Schulen zurück, Ausgangsbeschränkungen sind weniger restriktiv. Welche Herausforderungen diese Übergangsphase mit sich bringt, beschreiben Kommentatoren anschaulich.

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