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Filmheft

Kroko

Kroko

In Sylke Enders Film (2002) wird Kroko, die coole Anführerin einer Mädchengang, ausgerechnet zum Sozialdienst in einer Behinderten-WG verurteilt.

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    Kroko ist cool. So cool, dass sie allen auf die Nerven geht – außer ihrer Mädchengang, mit der sie brutale Überfälle und kleinere Diebstähle begeht. Als Kroko mit einem "geborgten" Auto einen Radfahrer anfährt, wird sie zum Sozialdienst in einer Behinderten-WG verurteilt.

    Sylke Enders thematisiert in ihrem Film die Suche nach Orientierung, erste (auch negative) Erfahrungen in einer Beziehung, die Auseinandersetzungen mit den Eltern und den Wunsch nach Anerkennung in der Peer Group. "Kroko" verortet diese Jugendprobleme glaubwürdig in der jugendkulturellen Szene und wagt sich zudem mit der Gewaltbereitschaft von Mädchen und der Einbindung von Behinderten in die Handlung an zwei eher schwierige Themen heran.



    Autor: Holger Twele, Seiten: 24, Erscheinungsdatum: 19.04.2004, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 3189

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