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Kulturelle Vielfalt erleben: Internationale Jugend-Kultur-Begegnungen

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Kulturelle Vielfalt erleben: Internationale Jugend-Kultur-Begegnungen

Rolf Witte

/ 10 Minuten zu lesen

Wer in seiner Jugend an Austauschprojekten teilnimmt, den lässt das Thema Interkulturalität oft nicht mehr los: Jugend-Kultur-Begegnungen bieten vielfältige Möglichkeiten, Fragen nach der eigenen Identität und nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden mit anderen Teilnehmenden intensiv und nachhaltig zu erforschen.

"Kulturelle Vielfalt erleben" mag auf den ersten Blick nach bunt und lustig, nach Multikulti-Stadtteilfest, nach fröhlichen Tänzen und Gesängen in unterschiedlichsten Sprachen klingen. Aber kulturelle Vielfalt ist bei genauerem Hinsehen wohl doch für jeden von uns nach wie vor eine Herausforderung: Auch Künstlerinnen und Künstler, Kultur- und Sozialpädagoginnen und -pädagogen wissen oft noch nicht, wie sie bei ihrem täglichen Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit der längst in unserer Gesellschaft angekommenen kulturellen Vielfalt umgehen sollen. Geschweige denn, wie sie ihre eigene Haltung dazu Jugendlichen vermitteln können. Kindern und Jugendlichen selbst geht es natürlich nicht anders: In Kindergarten und Schule sitzen, spielen und lernen Kinder mit unterschiedlichsten Muttersprachen und Hautfarben jeden Tag miteinander. In ihrer Freizeit sind es junge Leute heute gewohnt, die verschiedensten kulturellen Ausdrucksformen nebeneinander zu erleben, vom amerikanischen Musiksender bis zum indischen Bollywood-Streifen im Kino. Doch die meisten dieser im Alltag gemachten multikulturellen Erfahrungen werden en passant in die eigene Lebenseinstellung integriert, laufen Gefahr im Stadium des oberflächlichen ersten Eindrucks und des schnell Be- oder Verurteilens stecken zu bleiben. Solche Alltagserfahrungen mit verschiedenen Formen kultureller Vielfalt werden oft nicht bewusst wahrgenommen, erst recht nicht hinterfragt und als neue Elemente wirklichen interkulturellen Erlernens in die eigene Persönlichkeit und Lebenseinstellung integriert.

Langzeit-Wirkungen internationaler Begegnungen

Hier bietet die Teilnahme an Maßnahmen des internationalen Jugendkulturaustauschs Jugendlichen die Chance, einen Schritt weiter zu gehen und interkulturelles Lernen sowie kulturelle Vielfalt unter spannenden Bedingungen zu erleben. So bestätigten 57% der befragten Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer Studie zu den Langzeitwirkungen von internationalem Jugendaustausch , dass sie durch die Austauscherfahrung vertieftes Wissen über andere Kulturen gewonnen haben. Und 51% bestätigten, dass es ihnen durch die Begegnung heute – 10 Jahre nach dem Austausch - leichter fällt, das Verhalten von Menschen aus anderen Kulturen zu verstehen. Das Wissen um diese und viele weitere nachhaltige Wirkungen selbst kurzzeitiger Jugendbegegnungen veranlasst lokale, regionale, landes- und bundesweite Träger der kulturellen Bildung dazu, immer wieder internationale Jugend-Kultur-Begegnungen mit unterschiedlichsten Themen und Formen für ihre vielfältigen Zielgruppen anzubieten.

Europäische Vielfalt kreativ-künstlerisch erleben

Jugendliche haben ein Recht auf kulturelle Freiheit und gesellschaftliche Bildungsangebote, die es ihnen ermöglichen, kulturelle Vielfalt leben zu lernen. Diesen Ansprüchen müssen auch europäische und internationale Jugendkulturprojekte genügen: "Europäische Kultur" kann nicht vermittelt werden, weil es sie in dieser eng umrissenen Form gar nicht gibt. Kulturelle Freiheit gewähren heißt, den Jugendlichen zuzutrauen, dass sie selbst ihre Ausdrucksformen experimentierend entdecken, mit denen sie ihre "message" am besten rüberbringen können. Denn ihre "message" zu ihren Themen ist wichtig für Europa, ist wichtig für die gesellschaftliche Entwicklung auf diesem Kontinent und für seine Rolle in dieser Welt. "Einheit in der Vielfalt" ist auf europäischer Ebene ein gern genutzter Begriff, der jedoch wiederum versucht, Europa als ein möglichst homogenes Ganzes zu suggerieren, das es in dieser Form nicht gibt und auch niemals geben wird.

Unser Zusammenleben – nicht nur in Europa – wird auf Dauer geprägt sein von Veränderungen, Verunsicherungen, Konflikten, Auseinandersetzungen und mühsamen Verständigungsprozessen. Deshalb müssen diese Dimensionen auch in europäischen und internationalen Jugendbegegnungen ganz selbstverständlich dazugehören und dürfen nicht vom Bedürfnis nach Harmonie künstlich überdeckt werden. Vielfalt ist eine Stärke – auch in der Begegnungssituation.

Die Unterstützung des Bedürfnisses der Jugendlichen nach eigenem kreativen Ausdruck, sowie die Vermittlung von interkulturellen Kompetenzen und persönlichen Auslandserfahrungen sind wichtige Bausteine kultureller Jugendbildungsangebote. Jugendliche ringen mit sich selbst und mit anderen um ihre eigene Meinung, ihre eigene Lebenseinstellung. Sie schrecken nicht davor zurück, ihre eigenen Ansichten vehement zu vertreten und deutlich zum Ausdruck zu bringen. Diese Antriebskraft, dieses Mitteilungs- und Austauschbedürfnis gilt es, für Begegnungsprojekte kreativ nutzbar zu machen. Denn selbst durchlebte, durchlittene und durchgestandene Erfahrungen sind das A und O, um den jungen Menschen wirklich prägende und für sie relevante Lern- und Lebenserfahrungen zu ermöglichen. Die jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen sich selbst erproben und erleben. Nur so können sie selbst, oder aber die international zusammengewürfelte Gruppe in der Begegnungssituation, authentisch erfahren, ob ihre eigenen Ideen wirklich zum jeweils gewünschten Ziel führen.

Künstlerisch ausgerichtete Projekte geben Jugendlichen die Möglichkeit, ihre kreativen Ideen und Vorstellungen in den Prozess des europäischen Zusammenwachsens und der so schwer fass- und beeinflussbaren Globalisierung einzubringen und gleichzeitig den Austausch mit "dem Fremden" als bereichernd für ihre eigenen Lebensperspektiven zu erfahren. Im künstlerischen Prozess ist es geradezu gefordert, einen neuen, anderen, den eigenen Weg zu gehen und nicht nur vorgezeichnete Wege zu kopieren. Das gemeinsame künstlerische Produkt löst sowohl bei den Mitwirkenden einer Begegnung als auch abschließend beim zuschauenden, zuhörenden Publikum meist eine Vielfalt von Interpretationsmöglichkeiten aus, so dass auch hier keine Verkürzung auf die eine, vermeintlich richtige Botschaft passieren kann.

Musik, Theater, Zirkus, Spiel, Tanz, Literatur, Bildende Kunst, Fotografie, Film und Multimedia eignen sich für vielfältige internationale und interkulturelle Projekt- und Arbeitsformen, die Lust und Mut machen, sich virtuell und real in Europa und rund um den Globus zu bewegen. Kaum etwas ist eindrücklicher als die eigene Verunsicherung, Überwindung, Anspannung und Entspannung während einer ersten Begegnungserfahrung im Ausland. Aber Mobilität fängt im Kopf an und kann sich mittels moderner technischer Medien heute erfreulich einfach virtuell im Kontakt mit anderen Menschen fortsetzen. Durch die reale, internationale Jugendbegegnung bekommen die längst für viele Jugendliche selbstverständlichen, virtuellen Kontakte, eine gänzlich andere Qualität: Aus dem Chatroom wird eine Ideen-Werkstatt zur Vorbereitung der Begegnung oder eine Galerie der Erinnerungen an die Begegnung. Aus dem "friend" im Web 2.0 wird durch die face-to-face-Begegnung ein neuer Freund, ein "Botschafter" der Partnergruppe, des Partnerlandes, dem aufgrund der gemeinsamen Begegnungserfahrung ganz andere "Botschaften" mit einer neuen Qualität durchs Netz geschickt werden können.

Kooperationen bereichern den Austausch

Je nach Altersgruppe, je nach Interesse der jungen Akteurinnen und Akteure und je nach künstlerischem Selbstverständnis der kulturpädagogischen Einrichtungen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen vor Ort immer wieder einzigartige Begegnungs-Projekte und Vorhaben, die sich internationalen und interkulturellen Themen auf unterschiedliche Weise annähern. Diese Vielfalt gilt es u.a. durch vermehrte Kooperationen weiter zu entwickeln und möglichst vielen Jugendlichen leicht zugänglich zu machen. Ob in der Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich der politischen Bildung, ob in Kooperation mit interessierten Lehrkräften und ihren Schulklassen oder AGs, oder gemeinsam mit einem kommunalen Jugendamt: Oftmals fehlt es den künstlerisch orientierten Kolleginnen und Kollegen an inhaltlichem Know-how z.B. zu Themen rund um Europa und den anderen an methodischem Know-how in der Umsetzung kreativer Gestaltungs- und Begegnungsprozesse. Vielfalt von Kooperationen führt hier unweigerlich auch zu Vielfalt von Konzepten, die dringend erforderlich ist, um immer wieder neuen Zielgruppen motivierende Angebote machen zu können und Jugendliche mit ihrer aktuellen Lebenssituation einzubeziehen.

Qualitätssicherung

Einige Bausteine zur Ermunterung der vielfältigen Trägerlandschaft des Jugendkulturaustauschs, auf eine beständige qualitative Weiterentwicklung ihrer internationalen Begegnungskonzepte nicht zu verzichten, konnten in den letzten Jahren im Feld der Internationalen Jugendarbeit entwickelt werden. So sind z.B. unter Federführung von IJAB, Fachstelle für Internationale Jugendarbeit, die dreistufigen Nachweise International entstanden, an deren Entwicklung der Bereich der kulturellen Bildung vor allem durch die Übertragung des Grundkonzepts des Kompetenznachweis Kultur der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) auf die dritte Stufe, den Kompetenznachweis International, beteiligt war. Diese Nachweise bieten auch den jugendlichen Teilnehmenden und den Organisatoren von Jugend-Kultur-Begegnungen die Möglichkeit, die Lebens- und interkulturellen Lernerfahrungen während ihres internationalen Austauschs ohne große Mühe bewusster wahrzunehmen. Für Außenstehende werden diese Lernerfahrungen leicht nachvollziehbar in eine vorbereitete Nachweisform gebracht, die gleichzeitig für Qualität und Seriosität des nicht-formalen interkulturellen Lernortes Jugendkulturaustausch bürgt.

Auch das in den letzten Jahren von der BKJ gemeinsam mit dem Deutsch-Französischen und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk sowie der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) entwickelte computergestützte System zur Evaluation von internationalen Jugendbegegnungen ermöglicht es den Organisatoren von Jugend-Kultur-Begegnungen, das per Fragebogen eingeholte ausführliche Feedback der jugendlichen Teilnehmenden per Computer rasch auszuwerten. Dies kann dazu genutzt werden, eventuelle Schwachpunkte der eigenen Begegnungskonzeption zu erkennen und so unmittelbar bei der Planung von Folgeprojekten Konsequenzen daraus ziehen zu können. Zudem hilft es, den Blick gezielt einmal auf die wesentlichen Punkte der gerade gemachten interkulturellen Begegnungserfahrung zu richten, die ansonsten leicht in der Vielfalt organisatorischer Herausforderungen aus dem Blick geraten. Denn gerade in internationalen Begegnungssituationen stürmen so viele rasch zu bewältigende Situationen und unplanbare Begebenheiten auf die künstlerischen und organisatorischen Leitungspersonen ein, dass die Situationsbewältigung kaum noch Zeit lässt für bewusstes Wahrnehmen vielfältiger kultureller Unterschiede und Dynamiken.

Vorsicht vor Reduzierung auf nationale Identitäten

Unterschiedliche kulturelle Hintergründe von Begegnungs-Teilnehmenden sollten in internationalen Begegnungssituationen aber auch nicht überbetont und überbewertet werden. Vielmehr führt es immer wieder zu einem spannenden Gedankenaustausch, wenn jugendliche Teilnehmende im Rahmen einer Begegnung gefragt werden, ob sie sich überhaupt einer "nationalen Kultur" als Deutscher, Französin, Pole oder Tschechin zugehörig fühlen. Denn mit Sicherheit sind immer Jugendliche dabei, die sich bestimmten länderübergreifenden Lebensstilen oder Szenen viel eher zugehörig fühlen und sich den gleichen Szene-Mitgliedern aus dem Partnerland näher verbunden fühlen, als den Landsleuten, mit denen sie als "die Deutschen" zur Begegnung angereist sind. Was diese z.T. auch durch weltweite Kommunikationsmöglichkeiten entstandenen neuen länderübergreifenden Szenen und Zugehörigkeiten für die Jugendlichen bedeuten, was sie aber auch für Begegnungskonzeptionen und inhaltliche Anknüpfungspunkte für die künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Phänomen bedeuten, das sind Fragen, die aktuell die ehren- und hauptamtlichen Künstlerinnen und Künstler, Kulturpädagoginnen und -pädagogen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jugendkulturaustausch intensiv beschäftigen. Laufen wir vielleicht mit der altbewährten Form der bilateralen Jugend-Kultur-Begegnung in die Falle, dass wir ungewollt den Jugendlichen nationalkulturelle Repräsentanten-Rollen zuschreiben, die sie vielleicht gar nicht haben wollen, und die möglicherweise statt des Erlebens von kultureller Vielfalt eher Stereotypen verfestigen? Diese Fragestellungen stehen bei nationalen und internationalen Tagungen zur internationalen Jugendarbeit immer mehr im Vordergrund, um auch bei Trägern über den Bereich der kulturellen Bildung hinaus ein Bewusstsein für die von zu engen Kulturbegriffen ausgehenden Gefahren zu schaffen.

Europäische Ziele – eine Überforderung?

Eine Herausforderung für den internationalen Jugendkulturaustausch stellt natürlich auch die rasante Entwicklung der Europäischen Union (EU) dar. Und damit ist nicht die Herausforderung gemeint, der sich jeder Träger von Jugend-Kultur-Begegnungen stellen muss, wenn er das aufwändige Antragsverfahren für eine Förderung aus dem Programm "Jugend in Aktion" der EU durchlaufen will. Vielmehr ist damit die Frage gemeint, welche Rolle der Bedeutungszuwachs dieser supranationalen Organisation für das kulturelle Zugehörigkeitsgefühl von jungen Menschen spielt. Wollen sich Jugendliche lieber als Europäerinnen und Europäer fühlen, oder sollten sie sich lieber als solche fühlen? Und wie bringen wir alle eigentlich unsere lokale, regionale, bundesdeutsche und europäische Identität gedanklich und emotional unter einen Hut? Was kann Jugendkulturaustausch innerhalb Europas dazu beitragen, dass dieses vermeintliche Bürokraten-Monstrum EU den Jugendlichen auch seine nützlichen und positiven Seiten zeigt, wie z.B. die besseren Reise-, Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten? Oder ist damit der Jugendkulturaustausch nicht einfach überfordert? Wird er da nicht mit politischen Zielen überfrachtet, so dass für das "eigentliche" Ziel, die kreative und künstlerische Zusammenarbeit von Jugendlichen aus mehreren Ländern, gar kein Platz mehr bleibt?

Jeder der vielen Träger aus dem Bereich der kulturellen Bildung wird seine eigene Antwort darauf finden müssen, wie internationale und interkulturelle Begegnungsarbeit mit dem Ziel, Jugendlichen kulturelle Vielfalt als Bereicherung und nicht als Verunsicherung für den eigenen Lebensweg erfahrbar zu machen, als Baustein in das eigene lokale kulturelle Bildungs-Konzept integriert werden kann. Denn es gibt eine so große Vielzahl der konzeptionellen Begegnungsansätze, der künstlerischen Ausrichtung von Begegnungen, der organisatorischen Ideen für die Durchführung von Jugend-Kultur-Begegnungen und des Umgangs mit dem Potenzial als Lernort für kulturelle Vielfalt, dass es auch für die BKJ immer wieder eine Herausforderung darstellt, dieser Vielfalt mit angemessener Beratung, Qualifizierung und finanzieller Förderung möglichst gerecht zu werden.

Aus Erfahrungen lernen

Eine wichtige Rolle spielt dabei, dass ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendkulturarbeit internationale Fachkräfteprogramme dazu nutzen, aus den Erfahrungen ihrer Kolleginnen und Kollegen in anderen Staaten zu lernen, neue Ansätze für ihre tägliche Arbeit mit Jugendlichen zu entdecken und intensive Kontakte zu ausländischen Partnern zu entwickeln. Auf diesem Wege werden auch die Konzepte deutscher Einrichtungen der Jugendkulturarbeit vor einem internationalen Erfahrungshintergrund kritisch hinterfragt, positiv beeinflusst und im Sinne einer zeitgemäßen interkulturellen Ausrichtung weiterentwickelt. Wenn die "Chemie" zwischen den verantwortlichen Teamerinnen und Teamern einer internationalen Begegnung nicht stimmt, dann finden meist keine weiteren Begegnungsvorhaben statt. Hier zeigt sich deutlich, wie wichtig auch die sehr persönliche Begegnungserfahrung für Verantwortliche von Projekten ist. Warum sollte es ihnen auch anders gehen als den teilnehmenden Jugendlichen? Auch sie sind es gewohnt, ständig in vorrangig nationalen Bezugssystemen zu denken, zu entscheiden und zu handeln. Hier spielen Vor- und Nachbereitungstreffen der Teamer, internationale Trainingskurse, Vernetzungstreffen und inhaltlich ausgerichtete Fachkräfteprogramme eine wichtige Rolle, um (Selbst-) Sicherheit auf dem europäischen und internationalen "Parkett" zu entwickeln.

Gelungene Beispiele von Jugendkultur- und Fachkräftebegegnungen lassen sich nachlesen in einer Projektsammlung der BKJ oder sind in der Datenbank Internationale Jugendarbeit (DIJA) nach Stichworten recherchierbar.

Rolf Witte, geb. 1959, Bildungsreferent, leitet seit 1996 den Bereich Kulturelle Bildung International bei der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V. in Remscheid.