bpb-Publikationen
Schriftenreihe (Bd. 10382)
SR 10382 Lob der Nation Cover

Lob der Nation

Warum wir den Nationalstaat nicht den Rechtspopulisten überlassen dürfen

Es gibt politischen Streit über die (Be)deutung von Nationalstaaten. Den einen gilt er als Relikt, die anderen definieren ihn ethnisch-exkludierend. Michael Bröning lehnt beide Sichtweisen ab und erläutert, welche Funktion Nationalstaaten für Integration, Identifikation und Partizipation haben.

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Inhalt

Instrumentalisiert oder diskreditiert: Rechtspopulisten sehen Nation und Nationalstaat ethnisch definiert, während nicht wenige im linken politischen Spektrum den Nationalstaat als Relikt bornierter Selbstbezogenheit überwinden möchten. Beides verkenne, so Michael Bröning, die Funktion von Nationen und Nationalstaaten in einer unübersichtlicher werdenden Welt. Insbesondere der Globale Süden habe sich erst mit der Etablierung von Nationalstaaten emanzipiert. Verwerfungen in der globalen Ordnung und das Fehlen nationalstaatlicher Strukturen bedingten einander. Aber auch mit Blick auf die globale Migration als Faktum stelle Teilhabe in einem territorial definierten Nationalstaat ein bemerkenswertes soziales wie politisches Angebot und zugleich ein auf Integration und Partizipation zielendes Regulativ der Identitätsfindung dar. Es gelte den nationalstaatlichen Rahmen für eine humane, verantwortungsvolle Zuwanderung zu nutzen und ihn so zugleich rechtspopulistischer Instrumentalisierung zu entziehen. Eine Ordnung, in der Nationalstaaten ihre Daseinsberechtigung behalten, stehe zudem nicht im Widerspruch zum europäischen Gedanken.



Autor: Michael Bröning, Seiten: 112, Erscheinungsdatum: 12. August 2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10382

 


Den thematischen Rahmen der ersten Ausgabe des bpb:magazins bildet eine der wichtigsten Fragen der politischen Bildung überhaupt: Wie kann Europa weiter gelingen? Außerdem: Reportagen, Interviews und Hintergrundinformationen zu den aktuellen Schwerpunktthemen der bpb: der arabischen Zeitenwende, dem Engagement gegen Rechtsextremismus und den Fragen nach Demokratie und Beteiligung. Zu diesen bietet die bpb Veranstaltungen, Publikationen und Multimedia-Angebote an.

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