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Schriftenreihe (Bd. 10442)

Das neue Wir

Das neue Wir

Warum Migration dazugehört. Eine andere Geschichte der Deutschen

Es gibt viele Formen von Zuwanderung nach Deutschland. Lange Zeit wurden diese Menschen aber ignoriert, zur Assimilation gedrängt, oder es wurde ihre Zugehörigkeit bestritten. Jan Plamper plädiert dafür, das Potenzial anzuerkennen, das in der Vielfalt der Identitäten hierzulande liege.

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Inhalt

Migration ist aus der Geschichte Deutschlands nicht wegzudenken, schon gar nicht aus der jüngeren. Ob als Vertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg, als Vertragsarbeiter in der DDR, als Spätaussiedler, als "Gastarbeiter", als Geflüchtete: Menschen brachten Lebensgewohnheiten und Mentalitäten, Sprachen, Traditionen und Hoffnungen in eine neue Identität ein. Gleichwohl wurden Migrantinnen und Migranten lange Zeit entweder ignoriert oder in eine missverständliche Integration oder Assimilation gedrängt. Inzwischen hat ein Viertel der deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger eine Zuwanderungsgeschichte. Doch noch immer, meint Jan Plamper, halte sich gegenüber dem Phänomen Migration ein Entweder-Oder, das einzelne Elemente der Identität einer Person in den Vordergrund schiebe. Er plädiert für ein Verständnis von Zugehörigkeit zu Deutschland, das die Pluralität von Identitäten anerkennt, wertschätzt und in Wert setzt.



Autor: Jan Plamper, Seiten: 400, Erscheinungsdatum: 15.11.2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10442