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Russlands Atomwirtschaft nach Fukushima | Russland-Analysen | bpb.de

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Russlands Atomwirtschaft nach Fukushima

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Nach dem Fukushima-Atomunglück sind neue Diskussionen über die Sicherheit von Atomkraftwerken entfacht. Die bemängelte Sicherheitslage russischer AKWs gefährdet nicht nur den Export, sondern auch die Vormachtstellung des Atomkonzerns Rosatom.

Nach dem Atomunglück von Fukushima sind neue Diskussionen über die Sicherheit von Atomkraftwerken entfacht. Die bemängelte Sicherheitslage russischer AKWs gefährdet nicht nur den Export ins Ausland sondern auch die Vormachtstellung von Rosatom, dem russischen Staatskonzern für Atomenergie.

Proteste in Moskau gegen den Neubau von AKWs. Foto: AP (© AP )

Der russische Staatskonzern für Atomenergie Rosatom, die bevollmächtigte Organisation zur Verwaltung der Atomenergie in Russland, genießt eine besondere rechtliche Stellung. Dem Gesetz zufolge ist Rosatom weder ein Unternehmen, ein Staatsorgan, noch eine gemeinnützige Gesellschaft, sondern ein ganz spezielles Rechtssubjekt, das jedoch viele Ähnlichkeiten mit traditionellen staatlichen Verwaltungsorganen hat. Eine Analyse der Unternehmenseinkäufe sowie der ineffizienten und intransparenten Ausschreibungsverfahren ermöglicht eine Einschätzung der Wettbewerbsbehinderungen und Korruptionsrisiken im russischen Atomsektor.

Alle Tabellen und Grafiken zu den Russland-Analysen 223 finden Sie in der Interner Link: PDF-Version (1,19 MB).

Fussnoten