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Arbeitsblatt: Es geschah in Lichtenberg

Didaktische Materialien (OER) Zum Einsatz der Comic-Reportagen im Unterricht AB: Der freie Platz AB: Fremdkörper AB: Uncharted Waters AB: Auf der Viersener Wartebank AB: Zwischen den Saiten AB: Wohnungsfragen AB: Von der Sahara in die U-Bahn AB: Es geschah in Lichtenberg AB: Mit dem Trauma im Gepäck AB: Das passende Puzzlestück AB: Brot, Salz und verrückter Käse AB: Ein ausgekochter Plan

Arbeitsblatt: Es geschah in Lichtenberg

René Mounajed Stefan Semel

/ 2 Minuten zu lesen

Das Arbeitsblatt zur Comic-Reportage "Es geschah in Lichtenberg" aus dem Projekt "Alphabet des Ankommens".

Szene aus "Es geschah in Lichtenberg" - Alphabet des Ankommens (bpb, Deutscher Comicverein e.V.) Lizenz: cc by-nc-nd/4.0/deed.de

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Zum Projekt

Was bedeutet es, alles hinter sich zu lassen und in einem fremden Land neu anzufangen? Dazu fand im März 2017 in Hamburg ein Workshop mit 24 Journalisten und Comiczeichnern aus zehn Ländern statt. In Zweierteams entwickelten sie Comicreportagen über Flucht, Vertreibung und Migration. Das Projekt verstand sich auch als Reflexion über die kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Grundwerte Deutschlands: Von A wie Asyl bis Z wie Zuwanderung. Das „Alphabet des Ankommens“ kombiniert Journalismus mit Comics, um das Thema Aus- und Einwanderung einmal anders anzugehen.


Zum Genre

Comics sind nicht nur lustig oder erzählen erfundene Geschichten, sondern sie beschäftigen sich auch mit ernsthaften Themen und tatsächlichen Ereignissen. Die Comicreportage ist wie jede Reportage im Fernsehen oder in der Zeitung auch ein auf Tatsachen und Recherchen beruhender, zugleich aber auch subjektiv eingefärbter Erlebnisbericht.


Zu den Autoren

Nathalie Frank arbeitet als freie Journalistin u.a. für das „Arte Journal“. Sie ist außerdem Kulturmanagerin im Performing Arts Programm Berlin. Sie wurde 1984 in Frankreich geboren und lebt in Berlin.
Dan Allon studierte Kunst und Visuelle Kommunikation in Israel. Er macht Comics, Performance, Zeichnungen und Musik. Er wurde 1982 in Israel geboren und lebt jetzt in Berlin.


In der Reportage geht es um...

...Parallelwelten, die im Stadtbezirk Berlin-Lichtenberg beispielhaft aufgezeigt werden.

Arbeitsaufträge

  1. Zu Beginn der Sequenz betritt der Musiklehrer die Notunterkunft (NUK) in Berlin-Lichtenberg. Erläutern Sie, welches Projekt er dort durchführt. Welche Chancen und Schwierigkeiten ergeben sich daraus?


  2. Arbeiten Sie die eingebrachten Argumente aus dem Gesprächsverlauf in der Kneipe heraus und beurteilen Sie diese.


  3. Stellen Sie sich vor, der Musiklehrer hätte von seiner Arbeit in der NUK Lichtenberg erzählt. Wie wäre das Gespräch verlaufen? Schreiben Sie einen Dialog.


  4. Am Schluss fragt der Musiklehrer die Journalistin, ob sie die Kneipendarstellung in die Reportage integrieren werde. Entwickeln Sie ihre positive Begründung in einer Sprechblase.

Weitere Inhalte

Dr. René Mounajed, Jahrgang 1976; Gesamtschuldirektor in Niedersachsen. Dissertation zum Thema "Comics im Geschichtsunterricht“ (2009), zahlreiche Veröffentlichungen zur Comic-Didaktik.

Stefan Semel, Dipl. Päd., Jahrgang 1969; Realschullehrer in Karlsruhe.