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Klima und Wachstum | Wirtschaftspolitik | bpb.de

Klima und Wachstum

So viel Wohlstand das explodierende Wirtschaftswachstum seit der Industrialisierung auch geschaffen haben mag – es geht auf Kosten der Lebensgrundlagen auf dem Planeten. Wenn Märkte Umweltfolgen ausblenden, spricht man von einem „Marktversagen“. Doch wie lässt sich das korrigieren?

Dieses Kapitel beleuchtet, wie Klimapolitik und Wirtschaft zusammenspielen. Es fragt, ob Preise oder Verbote der bessere Weg sind, wie sich Klimaschutz sozial verträglich gestalten lässt – und warum gerade ärmere Menschen vom Klimawandel oft besonders betroffen sind. Dabei wird auch deutlich: Die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft ist nicht nur eine technische, sondern auch eine soziale und politische Herausforderung.

Wenn Wachstum zum Problem wird

Debatte: Das Problem Wachstum

Ist es möglich, dass die Wirtschaft weiter wächst und gleichzeitig Klima und Umwelt geschützt werden? Oder sind ökonomisches Wachstum und Ökologie unvereinbar? Eine Debatte, fünf Perspektiven.

Klima zwischen Markt und Staat

Klimawandel – wenn der Markt versagt

Der Klimawandel verursacht hohe Kosten. Klimaschutz ist also ökonomisch vernünftig. Dennoch findet er nicht ausreichend statt. Das, so heißt es, liegt an einem Marktversagen. Worin versagt der Markt?

Sonja Peterson, Till Requate

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Preise oder Verbote – wie schützt man das Klima?

Viele Ökonomen sagen: um den CO2-Ausstoß zu senken, muss der teurer werden. Andere fordern Verbote für den Klimaschutz. Energieprofessorin Claudia Kemfert sagt: nur ein Mix aus beidem hilft weiter.

Claudia Kemfert

/ 8 Minuten zu lesen

Ungleiche Klimaerhitzung

Reiche Länder haben einen viel höheren CO2-Ausstoß als arme Länder. Das ist seit Jahrzehnten bekannt. Inzwischen hat die Ungleichheit innerhalb der Staaten enorm an Bedeutung gewonnen.

Verena Kern

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