Boykottaktion gegen jüdische Geschäfte am 1. April 1933. Die Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutet für die deutschen Juden von Anfang an eine antisemitische  Politik der Diskriminierung und Verdrängung.

Jaana Müller am 29.01.2013

"Ein Ort der bunt und farbig ist"

Die Jugend ist laut Jan Krebs die Lebensphase, in der Weichen, z.B. für Toleranz und Weltoffenheit, gestellt werden. In seiner Arbeit als Leiter des Projekts 7 x jung – Dein Trainingsplatz für Zusammenhalt und Respekt bei Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland werde versucht, dies über spielerische Übungen zu erreichen. Es gelte, dem grauen Antlitz der Theorie zu entfliehen, um die Vorstellungskraft der Jugendlichen für geschichtliche Ereignisse anzuregen, denn: "Jeder kann etwas tun. Jeder kann Gesicht zeigen."

Jan Krebs, Gesicht Zeigen!, im Video-Interview mit Miriam Menzel auf der 4. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung. (© 2013 Bundeszentrale für politische Bildung)



Jan Krebs war Referent im Workshop "Lebenswelten junger Menschen zwischen Konformitätszwang und Ausgrenzung: Sport und Freizeit".

Das Interview führte Miriam Menzel.


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Im Interview: Jan Krebs

Jan KrebsJan Krebs
Jan Krebs ist seit 2007 Projektleiter in der Ausstellung 7 x jung – Dein Trainingsplatz für Zusammenhalt und Respekt bei Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland. In Modellprojekten entwickelt er spezifische Ansätze und Methoden an diesem Lernort. Ab 1994 wirkte er beim Aufbau des Anne Frank Zentrums in Berlin mit und war bis 2007 dessen Geschäftsführer. Zuvor war er an zahlreichen internationalen Bildungsprojekten, Gedenkstättenfahrten, deutsch-polnischen Projekten und in einem Forschungs- und Interviewprojekt zur NS-Zwangsarbeit in Russland, Polen und der Ukraine beteiligt. Nach einem freiwilligen Friedensdienst mit Aktion Sühnezeichen Friedens-dienste in Oświęcim/Auschwitz, Polen studierte Jan Krebs Geschichtswissenschaft, Politologie und Philosophie (M.A.) an der FU Berlin.







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Programm

Die 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung beleuchtet über drei Tage hinweg den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse um Eingrenzungs- und Ausgrenzungs- prozesse. Zum Konferenzthema finden zudem parallele Praxisforen statt. Das Programm finden Sie PDF-Icon hier als PDF

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