Ein britischer Soldat bewacht eine Gruppe deutscher Kriegsgefangener.

Bilder des Artikels: Endphase und Kriegsende

Hitler verlässt zum letzten Mal Berlin: Besuch im Hauptquartier des 101. Armeekorps an der Oderfront am 3. März 1945.Vorbereitung auf den "Endkampf": Unteroffiziere des Heeres bilden Männer des Volkssturms am Karabiner G 98 aus, Oktober 1944.Letztes Aufgebot: Volkssturm-Männer mit Panzerfäusten in Berlin am 10. März 1945.Sowjet-Marschall Georgi K. Schukow in seinem Befehlsstand an der Oderfront im Frühjahr 1945.Abschrift einer Botschaft von Hermann Göring an Hitler vom 23. April 1945: Die Bitte um Hitlers Einverständnis zur Machtübernahme durch Göring endete mit seiner Verhaftung.Verhaftung der Regierung Dönitz in Flensburg durch die Briten am 23. Mai 1945: In der Bildmitte Großadmiral Karl Dönitz, links hinter ihm der ehemalige Rüstungsminister Albert Speer und Generaloberst Alfred Jodl.Konferenz von Potsdam, 17. Juli bis 2. August 1945: Der britische Premierminister Winston Churchill (links), US-Präsident Harry S. Truman (Mitte) und der sowjetische Staats- und Parteichef Josef Stalin beschließen über das besiegte und besetzte Deutschland.



Ähnlich wie in Großbritannien, wo die Zerrissenheit der Kriegsgesellschaft lange von der Inszenierung des "Mythos von 1940" überwölbt wurde, diente die Erinnerung an den Luftkrieg in Deutschland der Konstruktion nationaler Identität.

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Ulrich Pfeil

Kriegsende in Frankreich

Frankreich musste sich 1944/45 dreifach befreien: von der deutschen Besatzung, vom Krieg und vom Kollaborationsregime. Der Prozess des Kriegsendes verlief uneinheitlicher, als es das nationale Narrativ nahelegt.

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Die internationale Perspektive: Hiroshima

Hiroshima: Eine Chronik

Hiroshima und Nagasaki wurden zum Sinnbild nuklearen Schreckens. Der Abwurf der Atombomben auf Japan markierte das Ende des Zweiten Weltkriegs - und zugleich den Anfang einer Politik der atomaren Abschreckung. Wie kam es zum Abwurf der Bomben? Welche Folgen hatten er, in Japan und weltweit?

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Der 8. Mai 1945 markiert zwar das Kriegsende, doch wurde er nicht überall als befreiend wahrgenommen. In Osteuropa begann mit der "Befreiung" die Unterordnung unter sowjetische Herrschaft.

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Einem Brennglas gleich zeigt die Geschichte Dessaus im zwanzigsten Jahrhundert die zerstörerische Indienstnahme der Stadt, ihrer Kultur, ihres ökonomischen und räumlichen Potenzials durch die Nationalsozialisten. Fotos des befreiten Kriegsgefangenen und später weltberühmten Fotokünstlers Henri Cartier-Bresson illustrieren das Buch.Weiter...

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