Menschen auf der sog. Windrose, Mosaik im Eingangsbereich des Padrão dos Descobrimentos (Denkmal der Entdeckungen) im Stadtteil Belém in Lissabon.

30.11.2017 | Von:
Samia Dinkelaker

Migrantinnen – Besonderheiten weiblicher Migration

Film

Dringend Gesucht – Anerkennung nicht vorgesehen. Hausangestellte erstreiten sich ihre Rechte. A. Frisius in Zusammenarbeit mit M. Orjeda. Hamburg/Amsterdam/Bremen. Kiezfilme (Bremen) 2014. DVD. 65 Min.

Literatur

Anderson, Bridget (2006): Doing the Dirty Work? Migrantinnen in der bezahlten Hausarbeit in Europa. Berlin.

Attia, Iman (2009): Die westliche Welt und ihr Anderes. Zur Dekonstruktion von Orientalismus und antimuslimischen Rassismus. Bielefeld.

Baer, Susanne; Bittner, Melanie; Göttsche, Anna Lena (2010): Mehrdimensionale Diskriminierung – Begriffe, Theorien und juristische Analyse. Berlin.

Benz, Martina; Schwenken, Helen (2005): Jenseits von Autonomie und Kontrolle. Migration als eigensinnige Praxis. Prokla, 140, S. 363–377.

Castro-Varela, Maria do Mar; Dhawan, Nikita (2009): Queer mobil? Heteronormativität und Migrationsforschung. In: Helma Lutz (Hg.), Gender mobil?: Geschlecht und Migration in transnationalen Räumen. Münster, S. 102–121.

Castro-Varela, Maria do Mar; Dhawan, Nikita (2016): Die Migrantin retten!? Zum vertrackten Verhältnis von Geschlechtergewalt, Rassismus und Handlungsmacht. Österreich Z Soziol 41, S. 13–28.

Gutiérrez Rodríguez, Encarnación. (1999): Intellektuelle Migrantinnen – Subjektivitäten im Zeitalter von Globalisierung. Opladen.

Gürsel, Duygu (2015): "Der Kampf muss weitergehen – wir werden nicht aufgeben!" Duygu Gürsel im Gespräch mit Women in Exile – Refugee Women for Refugee Women. In: Çetin, Zülfukar. & Taş, Savaş. (Hg.), Gespräche über Rassismus – Perspektiven und Widerstände. Berlin. S. 161-176.

Kofman, Eleonore (2013): Gendered Labour Migrations in Europe and Emblematic Migratory Figures. Journal of Ethnic and Migration Studies, 39(4), S. 579–600.

Lutz, Helma (2007): Vom Weltmarkt in den Privathaushalt. Die neuen Dienstmädchen im Zeitalter der Globalisierung. Opladen.

Markard, Nora (2007): Fortschritte im Flüchtlingsrecht? Gender Guidelines und geschlechtsspezifische Verfolgung, Kritische Justiz, S. 373–390.

Mattes, Monika (2005): "Gastarbeiterinnen" in der Bundesrepublik. Anwerbepolitik, Migration und Geschlecht in den 50er bis 70er Jahren. Frankfurt/Main.

Morokvasic, Mirjana (2009): Migration, Gender, Empowerment. In: Helma Lutz (Hg.), Gender mobil?: Geschlecht und Migration in transnationalen Räumen. Münster. S. 28–51.

Parreñas, Rhacel Salazar (2001): Mothering From a Distance. Emotions, Gender, and Inter- Relations in Filipino Transnational Families. Feminist Studies, 27(2), S. 361–390.

Schwenken, Helen; Heimeshoff, Lisa-Marie (2011): Domestic Workers Count: Global Data on an Often Invisible Sector. Kassel.

Schwenken, Helen (2018): Globale Migration zur Einführung. Hamburg.

Shinozaki, Kyoko (2014): Skill-Based and Gendered Access to Citizenship and Transnational Mobility. In Julia Gruhlich; Birgit Riegraf (Hg.): Geschlecht und transnationale Räume. Münster, S. 45–63.

Creative Commons License

Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 3.0 DE - Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland" veröffentlicht. Autor/-in: Samia Dinkelaker für bpb.de

Sie dürfen den Text unter Nennung der Lizenz CC BY-NC-ND 3.0 DE und des/der Autors/-in teilen.
Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken / Videos finden sich direkt bei den Abbildungen.


Publikationen zum Thema

Coverbild Flucht und Asyl

Flucht und Asyl

Weit über 50 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht, die Hälfte davon sind Minde...

APuZ 27-29/2017 Integration

Integrations-
politik

Bis in die 1990er Jahre stand deutsche Integrationspolitik für die Eingliederung ausländischer Arb...

Zum Shop

In der Bundesrepublik Deutschland leben ca. 2,5 Millionen Russlanddeutsche, dennoch ist das Wissen über sie in der Mehrheitsbevölkerung relativ begrenzt. Russlanddeutsche gelten als gut integriert und unauffällig. Im Zuge von Protesten gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und Sympathien für die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) rückten sie wieder in den Fokus des medialen Interesses. Dieses Kurzdossier gibt einen Überblick darüber, wer Russlanddeutsche sind und inwiefern sich ihre Erfahrungen, Interessen und Lebensweisen von denen "Einheimischer" unterscheiden.

Mehr lesen

Die anhaltende Fluchtmigration stellt die Bundesrepublik vor große integrationspolitische Herausforderungen. Die Aufgaben und Probleme sind jedoch nicht neu. Aus bisherigen Erfahrungen mit Migration nach und Integration in Deutschland können Schlüsse über Versäumnisse, aber auch über best practice gezogen werden. Dieses Kurzdossier zeigt Perspektiven auf, wie die Integration von Geflüchteten in Deutschland gelingen bzw. verbessert werden kann.

Mehr lesen

Ein Flüchtlingsboot erreicht die griechische Küste auf Lesbos.
Julia Kraft, Laura Scheinert, Jochen Oltmer

Flucht und Asyl: Grundlagen

2015 haben 476.649 Menschen einen Asylantrag in Deutschland gestellt. Das war die höchste registrierte Asylantragszahl in der Geschichte der Bundesrepublik. Warum ist Deutschland Ziel umfangreicher globaler Fluchtbewegungen geworden? Wie ist das Asylrecht entstanden und welche Schutzformen können im Asylverfahren erteilt werden? Das Dossier gibt Antworten auf grundlegende Fragen zum Thema Flucht und Asyl.

Mehr lesen

Deutschland
Länderprofil 33

Deutschland

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Mehr als 22 Prozent der Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund. Trotz einer langen Zuwanderungsgeschichte hat es in der Bundesrepublik bis in die 2000er Jahre gedauert, diese Realität anzuerkennen. Seitdem ist das Zuwanderungsrecht liberalisiert worden – zumindest für qualifizierte Migrantinnen und Migranten. Seit der umfangreichen Fluchtzuwanderung des Jahres 2015 steht das Thema Asyl (wieder) im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit und führt zu widerstreitenden Haltungen und Reaktionen in der Bevölkerung des Landes.

Mehr lesen

16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben 2010 allein in Deutschland. Was bedeutet das für die Integration? Wie sieht das Asyl- und Zuwanderungsrecht in Europa aus, und welche globalen Trends zeichnen sich ab?

Mehr lesen