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Gewaltmonopol

Gewaltmonopol

Politischer Grundsatz, nach dem ausschließlich dem Staat das »Interner Link: Monopol physischer Gewaltsamkeit« (M. Weber) zukommt und damit v. a. die innere Interner Link: Souveränität des Interner Link: Staates von keiner anderen Interner Link: Macht infrage gestellt wird.

Von struktureller Interner Link: Gewalt wird dann gesprochen, wenn der Staat mittels seiner Organe, Interner Link: Institutionen und (z. B. Gesetzgebungs-)Verfahren sowie über die Art und Weise der Bevorzugung oder Benachteiligung von Gruppen nur einseitig die Interner Link: Interessen bestimmter Teile der Interner Link: Gesellschaft vertritt und andere Interessen diskriminiert.

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Siehe auch:

Fussnoten

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