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Das zerstörte Nürnberg

11.5.2004

M 04.02 Beispielhypothesen zur Analyse der Befragungsdaten

Blanko-Formular zur hypothesenorientierten Datenauswertung

Bürgerinnen und Bürger, die im Ende des Zweiten Weltkrieges "sowohl eine Niederlage als auch eine Befreiung" sehen, sprechen häufiger im Familien- und Freundeskreis über die NS-Zeit als andere!

Je jünger die Bürgerinnen sind, desto eher sehen sie "mehr gute Seiten" im Nationalsozialismus!

(Ältere) Frauen fühlen sich als Deutsche bezüglich der Verbrechen der NS-Zeit eher schuldig als (ältere) Männer!

Jüngere Menschen sehen im Ende des Nationalsozialismus eher eine Befreiung als ältere Bürger!

Je höher der Bildungsabschluss, desto eher stimmen die Bürgerinnen und Bürger der These "Deutschland kann seine historische Schuld nicht ignorieren und muss seiner besonderen Verantwortung auch heute politisch gerecht werden" zu!

Ältere Menschen stimmen der These "man sollte die NS-Vergangenheit endlich auf sich beruhen lassen und nicht immerzu in alten Wunden stochern" eher zu als jüngere!

Männer stimmen eher der Meinung "ich bin das Thema 'Drittes Reich' satt und will nichts mehr davon hören" zu als Frauen!

Je älter die Bürgerinnen und Bürger sind, um so wichtiger ist ihnen das Ziel des Geschichtslernens "Orientierung für die Zukunft geben".

Bürgerinnen und Bürger, die Fernsehdokumentation als (sehr) vertrauenswürdig einschätzen, stimmen eher der Meinung zu, dass Geschichte eine Ansammlung von Grausamkeiten sei.

Je höher die Befragten ihr Wissen über den Nationalsozialismus einschätzen, desto häufiger diskutieren sie im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis über die NS-Zeit.

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Dossier

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Vor 75 Jahren endete mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht der Zweite Weltkrieg in Europa. Als nationalsozialistischer, rasseideologischer Vernichtungskrieg hatte er Millionen Menschen das Leben gekostet.

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