Industrie- und Handelskammer (IHK)

IHK sind Körperschaften des öffentlichen Rechts (Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR)) auf der Basis einer Zwangsmitgliedschaft für alle gewerblichen Unternehmen (ohne das Handwerk). Zu den Aufgaben zählen die Vertretung der (lokal-, regional-)politischen Interessen ihrer Mitglieder, die Ausbildungsaufsicht bei der Berufsausbildung, die Durchführung von Abschlussprüfungen und die Schiedsgerichtsbarkeit.

Die IHK sind in 79 regionalen Bezirken vertreten; von den Mitgliedern wird eine Vollversammlung gewählt, die wiederum den Präsidenten und Hauptgeschäftsführer benennt. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)), die Spitzenorganisation der IHK, ist eine wichtige wirtschaftspolitische Interessengruppe Interessengruppen/Interessenverbände auf Landes- und Bundesebene.

Siehe auch:
Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR)
Unternehmen
Interessen
Schiedsgerichtsbarkeit
Bezirk
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
Interessengruppen/Interessenverbände
Ausbildung
Handwerkskammer

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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