Marktwirtschaft

M. bezeichnet eine Wirtschaftsordnung, in der Produktion und Verteilung aller Güter und Dienstleistungen (Dienstleistung/Dienstleistungsgesellschaft) über Angebot und Nachfrage, d. h. über Marktprozesse frei gehandelt und getauscht werden.

Charakteristisch für den Marktmechanismus ist, dass der frei zustande gekommene (Kauf-)Preis eine Doppelfunktion hat: Über die Höhe des Preises wird angezeigt, wie knapp ein bestimmtes Gut ist und damit auch, wo es sich lohnt, zu produzieren bzw. in die Produktion zu investieren (Allokationsfunktion).


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Siehe auch:
Wirtschaftsordnung
Produktion
Güter
Dienstleistung/Dienstleistungsgesellschaft
Eigentum
Demokratie
Freiheit
Soziale Marktwirtschaft

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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