Inhaltsbeschreibung
Von der unfreiwilligen Aufzeichnung durch Überwachungskameras bis zur bewussten Inszenierung auf sozialen Plattformen: Bilder, Videos und die Technologien, mit denen sie erstellt, verarbeitet und verbreitet werden, begleiten uns im Alltag. Was folgt aus der massenhaft und automatisiert erzeugten Bilderflut aus CCTV-Kameras und Satelliten für unser Verständnis von Sicherbarkeit und Öffentlichkeit? Durch welche Interaktionsmechanismen zeichnet sich die Kurzvideo-Plattform TikTok aus, und was macht sie so attraktiv gerade für Jugendliche und junge Erwachsene?
Wie verändert der offene Zugang zu KI-Bildgeneratoren unser Verständnis davon, was künstlerische Produktion und Rezeption bedeuten? Wie hat sich die Nutzung digitaler Bildfilter entwickelt und welchen Einfluss hat dies auf unser Verständnis von Authentizität und Normalität? Welche Konsequenzen hat der Übergang vom linearen Fernsehen zu Streamingdiensten, auf denen sich ganze Serien ohne Unterbrechung konsumieren lassen? Die Autorinnen und Autoren widmen sich wichtigen Aspekten der visuellen Gegenwartskultur. Sie leuchten jeweils technische Grundlagen, Potenziale und Ambivalenzen der mit diesen verbundenen kulturellen Praktiken aus.