bpb-Publikationen

Schriftenreihe (Bd. 10271)

"Nichts ist, wie es scheint"

"Nichts ist, wie es scheint"

Über Verschwörungstheorien

Was macht die Attraktivität von Verschwörungstheorien aus? Michael Butter beschreibt, wie diese Theorien argumentieren und welche Funktionen sie besitzen. Dabei arbeitet er auch das demokratiegefährdende Potenzial solcher Verschwörungsmythen und ihre Nähe zur Argumentation von Populisten heraus.

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Inhalt

Neue Weltordnung, "Großer Austausch", 9/11 als "Inside Job", Illuminaten: Der Kosmos verschwörungstheoretischer Schlagworte scheint zunehmend von den Rändern der Gesellschaft in die Mitte vorzudringen. Verschwörungstheorien liefern simple Erklärungen für komplexe Sachverhalte und erkennen Muster und Plan, wo in der Realität wahlweise schlicht Zufall, Koinzidenz oder schwer zu überblickende Zusammenhänge herrschen. Die scheinbare Wirkmächtigkeit von Verschwörungstheorien verweist dabei auf eine Kernherausforderung demokratischer Gesellschaften: Auf welcher Grundlage können politische Entscheidungen gefällt werden, wenn kein Konsens mehr darüber hergestellt werden kann, was "wahr" ist? In fünf Kapiteln nähert sich Michael Butter dem Thema aus mehreren Blickwinkeln an. So beschreibt er unter anderem die verschwörungstheoretische Argumentationsweise, skizziert die historische Entwicklung und diskutiert die Berührungspunkte zwischen Populismus und Verschwörungstheorien.



Autor: Michael Butter, Seiten: 271, Erscheinungsdatum: 01.10.2018, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10271