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Dokumentation: Touristen aus Russland in der EU | Russland-Analysen | bpb.de

Dokumentation: Touristen aus Russland in der EU Russland-Analyse Nr. 486

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Wie viele Menschen aus Russland haben sich 2021 bis 2025 um ein Schengenvisum beworben und wie viele erhielten eins?

Infografiken (© Länder-Analysen)

In Reaktion auf den hybriden Angriff auf den Flughafen Leipzig/Halle hat eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes erklärt: „Die Anzahl der erteilten C-Visa für russische Staatsangehörige zum Urlaub in der Europäischen Union ist zu hoch.“ (Quelle: Externer Link: https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/regierungspressekonferenz-2800710) Ein C-Visum wird ausgestellt für einen Kurzaufenthalt von bis zu 90 Tagen und gilt für den gesamten Schengenraum. Hintergrund ist, dass einer der Verdächtigen mit einem italienischen EU-Visum für Touristen eingereist sein soll. (Externer Link: https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-09/russland-anschlag-flughafen-leipzig-halle-touristenvisum-italien)

Die Visumsvorschriften für russische Staatsangehörige sind durch die EU seit September 2022 in drei Schritten verschärft worden (Externer Link: https://commission.europa.eu/topics/eu-solidarity-ukraine/eu-sanctions-against-russia-following-invasion-ukraine/visa-measures_de). 2023 ging die Visavergabe um ein Viertel zurück. Seitdem ist sie aber wieder gestiegen und lag 2025 über dem Wert von 2022, wie Grafik 1 zeigt. Etwa drei Viertel der erteilten Visa sind Touristenvisa. Auf den Plätzen zwei und drei bei der Häufigkeit der Vergabe an russische Staatsangehörige stehen Visa für Familienbesuche und Geschäftsreisen.

Fussnoten

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