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Dokumentation: Stellungnahme der [EU-]Kommissarin [für Resilienz, humanitäre Hilfe und Krisenmanagement – Anm. der Red.] Lahbib zur Belagerung von Oleschky in der Ukraine | Russland-Analysen | bpb.de

Dokumentation: Stellungnahme der [EU-]Kommissarin [für Resilienz, humanitäre Hilfe und Krisenmanagement – Anm. der Red.] Lahbib zur Belagerung von Oleschky in der Ukraine Russland-Analyse Nr. 487

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Nur wenige Kilometer von Cherson entfernt, bleiben die Menschen in Oleschky faktisch gefangen durch die russische Seite und sind den Gefahren des Krieges ausgeliefert.

Demonstrierende haben sich in Brüssel versammelt und mahnen für die belagerte Stadt Oleschky. (© picture-alliance, NurPhoto | Daniel Gnap)

Brüssel, 2. Oktober 2026

Was derzeit in Oleschky in der Ukraine geschieht, ist entsetzlich. Zivilisten sind von russischen Streitkräften eingekesselt und haben keinen Zugang zu Nahrungsmitteln, Medikamenten, sauberem Wasser und medizinischer Grundversorgung. Das ist inakzeptabel.

Humanitäre Hilfe muss die Menschen in Not erreichen, und Zivilisten muss die Flucht ermöglicht werden. Die EU steht im Dialog mit den relevanten Partnern und nutzt alle verfügbaren Kanäle, um Hilfsmaßnahmen zu erleichtern, auch für Menschen, die in vorübergehend besetzten Gebieten festsitzen.

Unsere humanitären Partner sind bereit, Hilfe zu leisten. Sie benötigen einen sicheren, dauerhaften und effektiven humanitären Zugang vor Ort.

Russland hat als Besatzungsmacht klare Verpflichtungen gemäß dem humanitären Völkerrecht: Zivilisten müssen geschützt und humanitäre Hilfe muss ermöglicht werden.

Die Menschen in Oleschky benötigen regelmäßigen Zugang zu Lebensmitteln, Medikamenten, Wasser und lebensnotwendiger Versorgung. Das humanitäre Völkerrecht muss eingehalten werden.

Übersetzung: Russland-Analysen

Quelle: Lahbib, Hadja: Statement by Commissioner Lahbib on the siege of Oleshky, Ukraine (STATEMENT/26/2063), Externer Link: https://ec.europa.eu/commission/presscorner/api/files/document/print/en/statement_26_2063/STATEMENT_26_2063_EN.pdf.

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