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Modul 2: Der Film im Kontext – Leben und Alltag im Warschauer Ghetto

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Modul 2: Der Film im Kontext – Leben und Alltag im Warschauer Ghetto

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Bei den Dreharbeiten im Warschauer Ghetto im Jahr 1942 sowie bei einem ersten Rohschnitt des Filmmaterials wurden bewusst die Kontraste zwischen arm und reich herausgestellt und teils inszeniert. Yael Hersonski gelingt mit ihrem Film "Geheimsache Ghettofilm" eine wichtige Re-Lektüre jener Aufnahmen, so der Medienwissenschaftler Rainer Rother. (© Bundesarchiv-Filmarchiv und Transit Film)

Die Schüler/innen erforschen die Hintergründe der Filmaufnahmen aus dem Warschauer Ghetto. Dabei wird die Fähigkeit gefördert, Quellen in ihrem historisch-politischen Zusammenhang zu betrachten und den Aussagewert historischer Filmquellen kritisch zu hinterfragen. Außerdem erwerben die Schüler/innen Kontextwissen über das komplexe Interner Link: Alltagsleben im Warschauer Ghetto. Der Alltag war aufgrund der nationalsozialistischen Zwangsverhältnisse durch permanente Unterversorgung und Gewalt geprägt. Der dadurch verursachte soziale Notstand der Ghetto-Insassen wurde – entgegen dem antisemitischen Topos mangelnder Solidarität unter den Juden – durch das System der "Selbsthilfe" zeitweise gemildert. Durch die kontextualisierenden Texte wird in dieser Unterrichtseinheit vor allem die Sach-, Urteils- und Medienkompetenz der Schüler/innen gefördert. Außerdem gewinnen sie differenzierte Einblicke in Leben und Alltag des Warschauer Ghettos. Das Material umfasst zwei Unterrichtseinheiten. Falls Modul 1 oder 3 noch nicht mit der Klasse erarbeitet wurde, empfehlen wir den Interner Link: Film "Geheimsache Ghettofilm" (Länge: 1 Stunde 30 Minuten) zusätzlich zu schauen.

Geheimsache Ghettofilm

Deutsche Version

Geheimsache Ghettofilm

Spurensuche einer jungen israelischen Regisseurin, die in ihrem Dokumentarfilm mit Originalaufnahmen, Zeitzeugenberichten und historischen Quellen auf sehr vielschichtige Weise die manipulative Wirkung von NS-Propagandamaterial aus dem Warschauer Ghetto aufdeckt.

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