Boykottaktion gegen jüdische Geschäfte am 1. April 1933. Die Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutet für die deutschen Juden von Anfang an eine antisemitische  Politik der Diskriminierung und Verdrängung.

Jaana Müller am 28.01.2013

Was wird von uns erwartet?

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, erklärt im Interview mit Miriam Menzel, warum die Holocaustforschung immer neue Erkenntnisse auf den Weg bringt, wie daraus mögliche Impulse für die Praxis der politischen Bildung gewonnen werden können und welche Programmpunkte er mit Spannung erwartet. Daneben macht er darauf aufmerksam, dass es auch heute Gefährdungen für die Demokratie gibt, die frühzeitig erkannt werden müssen. Dazu könne eine solche Konferenz beitragen.

Thomas Krüger, Leiter der Bundeszentrale für politische Bildung, bei der 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung. (© 2013 Bundeszentrale für politische Bildung)



Einen Textbeitrag zur Begrüßung von Thomas Krüger finden Sie hier.

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Im Interview: Thomas Krüger

Thomas Krüger ist seit Juli 2000 Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Nach einer Ausbildung zum Facharbeiter für Plaste- und Elaste­verarbeitung studierte er Theologie und war anschließend Vikar. Seine politische Karriere begann er 1989 als eines der Gründungsmitglieder der Sozialdemokraten in der DDR und blieb bis 1990 deren Geschäftsführer in Berlin (Ost) und war Mitglied der Volkskammer in der DDR. Von 1990 bis 1991 amtierte Thomas Krüger als erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters in Ost-Berlin sowie als Stadtrat für Inneres beim Magistrat Berlin und in der Gemeinsamen Landesregierung. 1994 bis 1998 war er Mitglied des Deutschen Bundestages, und nahm anschließend eine zweijährige Erziehungspause. Von 2005 bis 2009 war Thomas Krüger Mitglied der Jury des Hauptstadtkulturfonds und von 2007 bis 2011 Aufsichtsratsmitglied der Initiative Musik. Er ist seit 1995 Präsident des Deutschen Kinder­hilfswerkes. Seit 2003 ist er Mitglied der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und seit 2012 deren zweiter stellvertretender Vorsitzender.


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Programm

Die 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung beleuchtet über drei Tage hinweg den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse um Eingrenzungs- und Ausgrenzungs- prozesse. Zum Konferenzthema finden zudem parallele Praxisforen statt. Das Programm finden Sie PDF-Icon hier als PDF

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