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13.1.2020 | Von:
Werner Bohleber

"Hilflosigkeit ist das stärkste Gefühl, um Angst zu erzeugen"

Xenophobie beschreibt die Angst vor Fremden. Sie äußert sich durch ablehnende Haltungen und wird mit Fremdenfeindlichkeit oder -angst übersetzt. Wo liegen die Ursprünge und Ursachen von Xenophobie? Wann schlägt Angst in Hass um?

Mitglieder der rechtspopulistischen Gruppe Pro Deutschland stehen am Samstag (18.08.2012) mit einem Plakat mit einer durchgestrichenen Moschee vor der As-Sahaba-Moschee in Berlin.Protest der rechtspopulistischen Gruppe Pro Deutschland vor einer Moschee. Sozialpsychologische Faktoren nehmen auf jeden Fall darauf Einfluss, ob sich Fremdenangst zu Fremdenhass steigert. (© picture-alliance/dpa)

Das Wort Xenophobie kommt aus dem Griechischen: Xeno heißt Fremde*r/Gast und Phobos wird mit Angst übersetzt. Beschrieben wird damit die Angst oder ablehnende Haltung gegenüber Fremden. Woher kommt Xenophobie? Welche Dynamiken sind damit verbunden? Ist Präventionsarbeit möglich und nötig? Ein Gespräch mit dem Psychoanalytiker Dr. Werner Bohleber.

Säuglinge können etwa ab dem achten Monat Angst vor Gesichtern entwickeln, die nicht so aussehen wie das der Mutter und daher fremd erscheinen. Dr. Bohleber, ist uns Menschen ein gewisses Maß an Xenophobie angeboren?

Werner Bohleber: Angst ist ein angeborener biologischer Affekt und einer der frühesten Affekte. Die Fremdenangst entsteht eigentlich schon in der frühkindlichen Entwicklung. Sie haben das ja bereits erwähnt, die Achtmonatsangst, wenn das sogenannte Fremdeln des Kindes beginnt. Wenn ein fremdes Gesicht im Gesichtsfeld des Kindes auftaucht, wendet es den Kopf ab oder schaut ängstlich und versichert sich bei der Mutter, ob alles in Ordnung ist. Diese Fremdenangst hat man psychologisch relativ gut untersucht. Es handelt sich eigentlich nicht um eine Angst vor dem Fremden, sondern um die Angst, dass das Gesicht des anderen nicht das vertraute Gesicht der Mutter ist. Das heißt, in diesem Akt der Rückversicherung, ob die Mutter noch da ist, wird deutlich, dass der Fremde das Kind mit etwas konfrontiert, was man als Angst vor einem Objektverlust bezeichnen könnte, als Angst vor dem Verlust der Mutter. Psychologisch gesehen hat diese Angst nichts mit dem Fremden selbst zu tun, sondern damit, dass das Gesicht der vertrauten Mutter irgendwie ins Wackeln kommt.

Was sind aus sozial- und entwicklungspsychologischer Perspektive denn Ursachen für Xenophobie?

Die Bindungsforschung hat gezeigt, dass die Bindung an das Primärobjekt – das ist in der Regel die Mutter – von überlebensnotwendiger Bedeutung ist. Eine kindgerechte, emotionale Bindung an die Mutter oder das Primärobjekt erlaubt dem Kind, wenn es sich sicher fühlt, das andere, das Fremde mit Neugierde zur Kenntnis zu nehmen. Die Qualität der Bindung zum Primärobjekt beeinflusst also, ob das Kind – und später der erwachsene Mensch – das Fremde mit Interesse studieren kann oder ob es ihm furchterregend erscheint. Das kommt natürlich auch in den sozialpsychologischen Zusammenhängen oder in Großgruppenzusammenhängen zum Tragen: Angst drückt aus, dass man sich nicht sicher fühlt.

Auch Empathie gehört zur Entwicklung. Das Kind lernt allmählich, sich in andere einzufühlen, die Perspektive eines anderen einzunehmen und sich die Situation anderer Menschen vorstellen zu können, also nicht nur egozentrisch zu denken. Die Einfühlungsfähigkeit in andere Menschen ist eine wichtige entwicklungspsychologische Fähigkeit.

Mit etwa vier Jahren beginnen Kinder, andere Menschen in ihrem Umfeld zu kategorisieren und auf- oder abzuwerten. Während der ersten zehn Lebensjahre lernen sie am schnellsten: auch (subtile) Vorurteile. Neben den genannten sozial- und entwicklungs-psychologischen Ursachen für Xenophobie, spielt also auch das soziale Umfeld eine Rolle?

Mit ungefähr dem vierten/fünften Lebensjahr bildet sich das aus, was man eine Großgruppenidentifikation nennt: Das Wir und das Sie. Das Kind kann nun zwischen der eigenen Großgruppe und den Außenstehenden, die nicht dazu gehören, unterscheiden. In diesem Alter fängt das Kind auch an, sich eine Vorstellung von Staat und Heimat zu bilden. Sie ist innerpsychisch mit der Ausbildung des individuellen, eigenen Selbst verknüpft und damit mit dem, was man als zugehörig erlebt und was nicht.

Manche Eigenschaften, Gedanken und Gefühle, die man in sich selbst trägt, möchte man nicht so gerne haben, sondern lieber abwehren und verleugnen. Diese sogenannten negativen Affektinhalte werden dann nach außen verlagert – externalisiert – und auf andere Menschen übertragen. Das nennt man Projektion. Dafür eignet sich natürlich der Fremde, vor allem der ethnische Fremde, besonders gut. Dieser Prozess der Einlagerung negativer Affektinhalte in das Fremde läuft bei Heranwachsenden meist unbewusst ab. Dabei sind das Bild sowie die Auffassung, die ihre erwachsenen Bezugspersonen haben, wichtig: Haben sie das Bild von fremden Menschen negativ besetzt oder nicht? Das Kind kann hier schon eine Ablehnung von den Erwachsenen übernehmen, wenn diese eine Fremdgruppe mit negativen Vorstellungen besetzen.

Bindung, Empathie, Projektion sowie die Großgruppenidentifikation sind demnach Grundkategorien, die beeinflussen, ob wir das Fremde oder die Anderen ängstlich oder aufgeschlossen wahrnehmen. Hat sich das im Laufe der Geschichte verändert?

Nein, es sind psychologische Grundbedingungen, die als solche gegeben sind, aber je nach Sozialisation und gesellschaftlicher Bedingung für andere psychologische oder politische Zwecke in Dienst genommen werden können.

Und warum eignet sich für die Auslagerung eigener negativer Affektinhalte besonders der (ethnisch) Fremde?

Der ethnisch Fremde ist uns Einheimischen zunächst völlig unbekannt. Außerdem konfrontiert er uns damit, dass es eine Vielfalt von Menschen gibt. Kulturell laufen bei der Wahrnehmung der Fremden immer auch kulturelle Stereotypen mit, wobei auch die polaren Stereotypen von "weiß" und "farbig" mit ins Spiel kommen. Bei der Begegnung mit dem Fremden kommen so, bevor wir ihn noch näher kennenlernen, Ängste ins Spiel, die bei ethnisch Fremden noch verstärkt werden. Diese Art von Ängsten aktivieren im Inneren eigene gefürchtete und abgelehnte Vorstellungen, Affekte und Wünsche, die dann projektiv dem Fremden zugeschrieben werden. Dann sind sie außen und können dort verfolgt werden, was beim Einzelnen zu einer inneren seelischen Entlastung führt.

Wovor haben xenophobe Menschen z.B. Angst?

Angst kommt immer ins Spiel, wenn man sich nicht sicher fühlt. Fremdenangst und die starken Affekte, die z.B. ethnisch anders Aussehende auslösen können, haben etwas zu tun mit dem Verlust von Sicherheit, eigenen Verlustängsten oder -erfahrungen sowie Angst vor sozialem Abstieg, Unsicherheitsgefühlen, vielleicht auch mit einem Gefühl der Hilflosigkeit und einem Gefühl der Bedrohung. Hilflosigkeit ist das stärkste Gefühl, um Angst zu erzeugen. Menschen versuchen, eine Erklärung für die eigenen Ängste zu finden. Die Fremdenangst, die hier dann entstehen kann, äußert sich darin, dass man seine eigenen Ängste in (ethnisch) fremde Menschen projiziert und ihnen die Schuld gibt. Dann werden z.B. Geflüchtete für etwas verantwortlich macht, für das sie gar nichts können. Das wird wiederum politisch instrumentalisiert.

Was schürt die Angst vor dem Fremden in uns?

Wenn Sie bedenken, dass die Angst vor dem Fremden eine Projektion des Inneren ist, können schürende Faktoren sehr vielfältig sein. Sie stehen immer im Zusammenhang mit der sozialen und psychischen Situation eines Individuums. Es ist immer die Dialektik zwischen Sicherheit und Angst zu berücksichtigen: Wer sich sicher fühlt, hat keine Angst und wer Angst hat, sucht ein dafür verantwortliches Objekt. Diffuse, innerliche Prozesse von Angst können Menschen nicht gut aushalten. Demnach brauchen sie ein Angstobjekt und dafür eignen sich vermeintlich Fremde am besten: Sie werden für die eigene unsichere Situation verantwortlich gemacht.

Woher kommen diese Gefühle der Unsicherheit oder Hilflosigkeit?

Gefühlte Unsicherheiten sind gegenwärtig sicherlich auch auf die steten Veränderungen in einer globalisierten Welt zurückzuführen, aber auch Hilflosigkeit kann aus sozialen Zusammenhängen heraus entstehen. Die bereits genannte Projektion von seelischen Inhalten oder Selbstanteilen, die man nicht so gerne haben will, sowie die Projektion von Ängsten nach außen sind psychologische Mechanismen.

Die Reaktionen von Menschen, die auf einen fremdaussehenden Anderen treffen, sind ambivalent. Viele schrecken vor diesen Begegnungen verunsichert zurück, da ihnen Kategorien zur Beschreibung der als anders wahrgenommenen Personen fehlen. Hinzu kann der Automatismus kommen, auf diese Anderen eigene Ängste oder Gefühle zu übertragen: Wollen wir selbst vielleicht nicht als schmutzig oder gierig gelten, wird den Fremden unterstellt, genau dies zu sein. Hinzu kommt der Verdacht, dass diese Fremden haben wollen, was wir haben und die Angst davor, eigene Privilegien zu verlieren. Letztlich versichern sich Menschen auch immer wieder ihrer eigenen Wertsetzung in der Gruppe, indem sie Außenstehende ablehnen und dafür Bestätigung bekommen. Sie suchen Rückhalt in Gedanken wie: "Nein, wir sind nicht so!" Dahinter steckt eine Dynamik: Die eigene Gruppe wird durch die Abwertung der fremden Gruppe aufgewertet.

Wie kommt es, dass bei manchen Menschen Xenophobie oder sogar Fremdenhass stärker ausgeprägt ist als bei anderen?

Gute Frage. Das hat mit der jeweiligen inneren Psychodynamik des einzelnen Menschen zu tun: Ist er in der Lage zwischen dem, was sein Eigenes ist und was nicht, zu unterscheiden oder läuft er Gefahr, das Eigene auf jemand anderen zu projizieren? Projiziert er also sein Inneres in den anderen oder kann er sich zurücknehmen und sich denken: "Okay, das ist mein Problem, meine Unsicherheit, meine Angst."

Wann wird Xenophobie zu Fremdenhass?

Beide Phänomene sind nicht so richtig zu trennen. Sozialpsychologische Faktoren nehmen auf jeden Fall darauf Einfluss, ob sich Fremdenangst zu Fremdenhass steigert. Das ist dann der Fall, wenn zu den ablehnenden Haltungen auch noch Gewaltfantasien kommen. Dies geschieht meist parallel zur politischen Instrumentalisierung der Fremdenangst. Auch politisch wird in Fremdenhass etwas hineingelagert, was mit den Fremden gar nichts zu tun hat.

In welchen Zeiten ist Xenophobie in der Gesellschaft besonders weit verbreitet?

Durch die Prozesse der Globalisierung erleben viele Bürger*innen die nationalen Gemeinschaften nicht mehr als schützend und sicher. Die ökonomischen Prozesse sind global-abhängig und -gesteuert und die eigene Nation, die eigene Regierung hat hier nur noch begrenzten Handlungsspielraum. Das hat einfach eine enorme Verunsicherung zur Folge.

Welche Faktoren begünstigen Xenophobie darüber hinaus?

Globale Migrationsbewegungen begünstigen Xenophobie. Heute sind Menschen mit Menschen konfrontiert, mit denen sie früher nicht konfrontiert waren. Daher ist es wichtig gemeinsam Lösungen zu finden, um z.B. Geflüchtete gleichmäßig in Europa zu verteilen und ihnen dennoch angemessen zu helfen. Eine gleichmäßige Verteilung würde den Überflutungsängsten vieler Menschen entgegenwirken, aber viele europäische Nationalstaaten weigern sich, das Problem mitzutragen und zu lösen.

"Das Boot ist voll!" – diese Metapher kommt oft ins Spiel und der Ruf danach, die Grenzen hochzuziehen. Wir sind ein Land mit über 80 Millionen Menschen. 2015 kamen 800.000 Flüchtlinge. Das sollte doch gut möglich und kein Problem sein, diese Menschen aufzunehmen, aber politisch wird es nicht so gesehen. Man argumentiert nicht realpolitisch, weil da viele Ängste ins Spiel kommen, die dann auch noch politisch ausgenutzt werden.

Rechtspopulistische Akteure schüren Fremdenhass. Wozu dient diesen Gruppen die Instrumentalisierung von Xenophobie?

In Proklamationen wie "Deutschland den Deutschen" oder "Frankreich den Franzosen" kommt die Idee homogener Vorstellungswelten und die Vorstellung einer ethnisch reinen Gemeinschaft ins Spiel – der sogenannte Ethnopluralismus. Das ist aus sozialpsychologischer Sicht ein ganz wichtiger Faktor, der politisch aktiviert werden kann, weil er die Menschen anspricht. Viele Menschen geben in Umfragen an, dass sie sich im eigenen Land nicht mehr heimisch fühlen. Als Begründung nennen sie die vielen Fremden, Andersaussehenden mit anderen Eigenheiten, Verhaltensweisen und Lebensvorstellungen. Hier kommt ein Verlusterleben zur Sprache, das Unwohlsein und auch Angst erzeugt. Die inneren Verunsicherungen und Kränkungen, die man durch die sozialen und politischen Entwicklungen scheinbar erlebt, werden den Fremden zugeschrieben und auf diese Weise nach außen befördert. Das ist ein Prozess, der eine feste Dynamik entwickeln und auch Gewaltfantasien gegen Minderheiten in Gang setzen kann. Man will eine reine Gemeinschaft herstellen. Homogenitätsvorstellungen sind aber irreführend: Es stimmt natürlich nicht, dass sich alle Menschen ähnlich sind, nur weil sie deutsch sind. Auch in scheinbar homogenen Communities gibt es innere Konflikte, Differenzen und Ambivalenzen.

Seit der Ankunft der ersten Arbeitsmigrant*innen aus der Türkei, Marokko und Tunesien ab Anfang der 1960er-Jahre findet der Islam in Deutschland Verbreitung. Religion war jedoch zunächst kein Katalysator für fremdenfeindliche Einstellungen. Dies hat sich seit den terroristischen Anschlägen auf das World Trade Center im September 2001 gewandelt. Mittlerweile ist die sogenannte Islamophobie wohl die meist verbreitete Form von Fremdenhass, aber auch Antisemitismus nimmt wieder zu. Woran liegt das?

Da würde ich zunächst unterscheiden: Antisemitismus steckt in der abendländischen und somit auch in der deutschen Tradition, während Islamophobie relativ neu ist. Die Zunahme von Islamophobie liegt an der zunehmenden Sichtbarkeit des Islams. Diese hängt einerseits mit der zunehmenden Zahl muslimischer Menschen in der Bundesrepublik zusammen, die jüngst durch die Ankunft von Flüchtlingen aus muslimischen Ländern gestiegen ist. Andererseits – und viel entscheidender – ist sie auf fundamentalistische Terroranschläge zurückzuführen. Diese haben ganz reale Ängste hervorgerufen, Opfer eines terroristischen Anschlags zu werden. Sie haben das Bild muslimischer Menschen mit Islamist*innen in Verbindung gebracht, obwohl die meisten Muslim*innen damit natürlich gar nichts zu tun haben.

Inwiefern birgt Xenophobie ein Sicherheitsrisiko für die Gesellschaft?

Das kommt auf das Ausmaß an. Ein bisschen Fremdenfeindlichkeit gibt es immer. Es kommt darauf an, ob der politische Wille da ist, mit diesem Problem fertig zu werden, die Fremdenangst also nicht auszulagern, wie etwa im Nationalsozialismus geschehen, als man den Feind im Judentum zu sehen glaubte.

Was hilft, um Xenophobie in einer Gesellschaft abzubauen?

Der Punkt ist ja, dass wir nur auf der individuellen und gesellschaftlichen Ebene weiterkommen, wenn wir akzeptieren, dass wir eine offene, liberale Gesellschaft sind und wir alle ein Recht darauf haben, unser Leben so zu führen, wie wir es für richtig halten. Da gilt es auch, anderen zuzugestehen eine andere Religion oder Auffassungen von Lebensführung zu haben als man selbst. Das ist allerdings nicht einfach und erfordert Lernprozesse.

Letztlich geht es darum, sich in den anderen hineinversetzen zu können, die eigene Projektion zurückzuholen und sie nicht einfach laufen zu lassen. Wenn man die Projektion nicht stoppt, dann kriegt man natürlich mehr Angst vor dem Anderen. Dann ist er das, was man projiziert. Diese Wahrnehmung wirkt wiederum zurück: Man schreckt noch mehr zurück oder schottet sich weiter ab, bis man gar nicht mehr wahrnimmt, was der andere für ein Mensch ist: Ein Mensch, wie wir auch, nur vielleicht mit anderen Auffassungen, anderem Aussehen oder anderer Lebenseinstellung.

Politisch muss man daran arbeiten, die sozialpolitischen und wirtschaftlichen Probleme anzugehen und sie der Bevölkerung verständlich zu machen.

Welche Maßnahmen können präventiv das Aufkommen fremdenfeindlicher Einstellungen eindämmen oder sogar verhindern?

(Politische) Bildung und Projekte der Begegnung, des Austauschs und zur Förderung von Empathie sind wichtige Maßnahmen, um präventiv dem Aufkommen fremdenfeindlicher Einstellungen entgegenzuwirken. Wichtige Orte dafür sind die Sozialisationsagenturen Schule und Kindergarten, aber auch der außerschulische Bereich oder die Erwachsenenbildung. Wichtig ist, der Vorstellung von homogenen Gemeinschaften etwas entgegenzusetzen und der Bevölkerung ihre Ängste zu nehmen, ohne eine imaginäre Sondergruppe als verantwortliches Problem zu konstruieren.

Das Interview führte Laura Hartmann.

Dieser Artikel ist Teil des Kurzdossiers "Migration und Sicherheit".

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Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 3.0 DE - Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland" veröffentlicht. Autor/-in: Werner Bohleber für bpb.de

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