Erstmals seit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 und nach drei Jahren Krieg in Gaza hat Israel ein neues Parlament gewählt. Die bisherige rechte Regierung hat laut des vorläufigen Ergebnisses ihre Mehrheit verloren. Die Wahl fand in einer Zeit statt, in der Israel international zunehmend isoliert wird.
So wurde gewählt
Laut des vorläufigen amtlichen Ergebnisses wurde der nationalkonservative Likud von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit 20,5 Prozent der Stimmen zwar erneut stärkste Kraft in der Knesset. Das bisherige Regierungsbündnis mit den extrem rechten Parteien Otzma Jehudit (5,7 Prozent) und HaTzionut HaDatit (5,1 Prozent) sowie den ultraorthodoxen Parteien Jahadut HaTorah HaMeukhedet (5,5 Prozent) und Schas (5,3 Prozent) verliert jedoch klar die Mehrheit und kommt auf 53 Sitze im Parlament. Für eine absolute Mehrheit sind 61 Sitze von insgesamt 120 Sitzen notwendig.
Zweitstärkste Kraft wurde mit 16,1 Prozent die rechte Oppositionspartei Partei Jaschar des Ex-Stabschefs der israelischen Armee, Gadi Eisenkot. Die Mitte-Rechts verortete oppositionelle Liste Bejahad erreichte 9,3 Prozent der Stimmen. Die einzige relevante linke Partei im jüdisch-zionistischen Parteienspektrum, HaDemokratim (ein Zusammenschluss der Avoda-Partei und von Meretz), kam auf 6,4 Prozent der Stimmen, die Mitte-Rechts-Partei Israel Beitenu auf 5,9 Prozent. Die jüdisch-zionistische Opposition kommt damit insgesamt auf 48 Sitze und erreichen damit auch keine Mehrheit.
Deutlich zulegen konnten die Parteien der arabischen Minderheiten: Die Vereinte Liste aus den drei linksgerichteten Parteien Chadasch, Taal und Balad kam auf 8,8 Prozent. Die moderate und stark realpolitisch ausgerichtete Vereinigte Arabische Liste Ra'am konnte 5,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Die arabischen Gruppierungen erhalten damit insgesamt 19 Sitze in der Knesset.
Wer regiert bislang?
Seit Ende Dezember 2022 wird Israel von einem Bündnis unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu regiert. Der am weitesten rechts stehenden Regierungskoalition in Israels Geschichte gehören neben dem national-konservativen Likud von Netanjahu auch mehrere streng religiöse sowie extrem rechte Kräfte an. Die Amtszeit wurde vor dem 7. Oktober 2023 von Massenprotesten gegen einen geplanten Umbau des Justizsystems begleitet. Hunderttausende gingen monatelang auf die Straße. Sie Interner Link: lehnten die Justizreform als Aushebelung der Gewaltenteilung zugunsten der Regierung ab. Im Juli 2023 wurden Teile der Reform umgesetzt. Geprägt war die jüngste Amtszeit Netanjahus auch von dem nach wie vor andauernden Korruptionsprozess gegen ihn.
Zuvor hatte eineinhalb Jahre lang ein breites Bündnis aus acht Parteien regiert, die sowohl der politischen Mitte als auch dem rechten und linken Spektrum zuzuordnen sind. Dem Bündnis gehörte erstmals eine arabische Partei als Koalitionspartner an. Ministerpräsident war im ersten Jahr Naftali Bennett, im Anschluss Jair Lapid. Die Koalition zerbrach jedoch im Juni 2022 an Konflikten über religiöse Vorschriften, Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern und einem Gesetz zum Schutz der Siedler im besetzten Westjordanland. Interner Link: In der Folge gab es Neuwahlen.
Mit der Wahl im Oktober 2026 ging erstmals seit beinahe vier Jahrzehnten eine Legislaturperiode in Israel ohne vorzeitige Neuwahlen zu Ende. Dennoch nahm die Polarisierung der israelischen Gesellschaft in der vergangenen Legislaturperiode weiter zu.
Israel nach dem 7. Oktober 2023
In die jüngste Amtszeit Netanjahus fiel der Interner Link: Terrorangriff der palästinensischen islamistischen Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel. Terroristen töteten in Israel knapp 1.200 Menschen und verschleppten mehr als 250 Geiseln in den Gaza-Streifen. Israel erklärte daraufhin der Hamas den Krieg. Der Gaza-Streifen sollte demilitarisiert, die Hamas entwaffnet und entmachtet werden.
Trotz des im Oktober 2025 unterzeichneten Waffenstillstands dauern die Kämpfe in Teilen bis heute an. Dabei wurden über 70.000 Palästinenserinnen und Palästinenser getötet, darunter laut Angaben der israelischen Armee mehr als 20.000 Kämpfer der Hamas. Die Angaben des israelischen Militärs lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Die israelische Armee zerstörte weite Teile der Infrastruktur, ein großer Teil der Region befindet sich noch unter ihrer Kontrolle.
Die in der Regierung in Jerusalem vertretenen Parteien lehnen eine Zweistaatenlösung ab oder sehen diese zumindest äußerst kritisch. Unter Netanjahu wurde der Ausbau israelischer Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten deutlich vorangetrieben.
Ende Februar dieses Jahres griffen Israel und die USA Iran an und lösten damit einen Krieg aus, der die Region erheblich destabilisierte.
Zersplittertes Parteiensystem
Israels Parteiensystem ist zersplittert und durch eine große Parteienvielfalt gekennzeichnet. Oft gehören Regierungsbündnisse mehr als drei Parteien an und die Mehrheiten fallen sehr knapp aus, sodass auch Kleinstparteien mitunter großen Einfluss auf die politische Willensbildung haben. Bei der Wahl zur letzten Knesset zogen insgesamt zehn Parteien und Listenvereinigungen in das Parlament ein.
Wie wird gewählt?
Israel ist eine Interner Link: parlamentarische Demokratie. Die 120 Abgeordneten der Knesset werden in einer landesweiten Verhältniswahl bestimmt: Jede wahlberechtigte Person gibt eine Stimme für eine Partei und die von dieser Partei aufgestellte Kandidatenliste ab. Für den Einzug in die Knesset gilt eine Sperrklausel von 3,25 Prozent. Regulär dauert die Legislaturperiode vier Jahre.
Bei der Interner Link: Sitzverteilung werden überschüssige Stimmen, die für einen vollständigen Sitz nicht mehr ausreichen, auf die Parteien mit den meisten Wählern pro Sitz verteilt. Die Methode ist allgemein als Hagenbach-Bischoff-Methode (auch: D-Hondt) bekannt und wird in Israel Bader-Ofer-Methode genannt. Das Verfahren sieht eine proportionale Verteilung der Parlamentsmandate vor und bevorzugt große Listen. Deswegen schließen sich politisch nahestehende Parteien und Bündnisse häufig zusammen, um die daraus entstehenden Restmandate abschöpfen zu können. Außerdem gelingt es ihnen so eher, die Sperrklausel zu überwinden.
Wahlberechtigt sind alle israelischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger mit der Vollendung des 18. Lebensjahres. Das passive Wahlrecht dürfen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger im Alter von mindestens 21 Jahren ausüben. Eine Option zur Briefwahl gibt es in Israel nicht.
Das waren die Wahlkampfthemen
Zentrale Wahlkampfthemen waren die Außen- und die Sicherheitspolitik. Die Opposition wirft der Regierung vor, dass ihr bei den Militärschlägen gegen Iran und Libanon sowie bei der Besetzung von Teilen des Gaza-Streifens eine langfristige Strategie fehle. Netanjahu inszeniert dagegen sich und seine Politik als Garant für die Sicherheit und Stärke Israels. Auch ein mögliches Versagen der Regierung Netanjahu im Zusammenhang mit dem Hamas-Überfall im Oktober 2023 wird diskutiert.
Ein zentrales Wahlkampfthema war zudem eine mögliche Wehrpflicht für Ultraorthodoxe. Generell beträgt die Wehrpflicht in Israel für Männer 32 Monate, doch viele streng religiöse Männer verweigern den Dienst an der Waffe. Vor allem die säkulare Opposition verspricht, dies zu ändern. Der Oberste Gerichtshof urteilte 2024, die bestehende Ausnahme für streng Religiöse sei rechtswidrig. Allerdings hat die Regierung Netanjahu die Entscheidung auf Druck der ultraorthodoxen Koalitionspartner bis heute nicht vollständig umgesetzt. Ein Gesetz, das ultraorthodoxe Wehrdienstverweigerer vor einer Strafverfolgung schützt, erklärte das Gericht zuletzt für ungültig.
Die Opposition versuchte in ihren Kampagnen, besonders die Korruptionsermittlungen gegen Netanjahu zu einem wichtigen Thema ihres Wahlkampfs zu machen. Netanjahus wichtigster Herausforderer Gadi Eisenkot inszeniert sich mit seiner Partei Jaschar („Geradeaus“, „Ehrlich“) als rechtschaffenen Gegenentwurf zum amtierenden Ministerpräsidenten.
Zudem spielen im Wahlkampf die Interner Link: Sicherheitslage in den von der palästinensischen Minderheit bewohnten Regionen sowie die Bekämpfung der organisierten Kriminalität eine Rolle. Palästinensische Israelis umfassen rund ein Fünftel der Bevölkerung, stellen aber 75 Prozent aller Mordopfer. Ihre Sicherheitslage werde von den israelischen Behörden nachlässig behandelt, urteilte etwa das israelische Externer Link: Institute for National Security Studies.
Für Schlagzeilen sorgten auch mehrere teils menschenverachtende Wahlkampfvideos des extrem rechten Innenministers Itamar Ben-Gvir. Wirtschafts- und sozialpolitische Themen spielten im Vergleich zur Sicherheitspolitik eine untergeordnete Rolle.
Wer trat zur Wahl an?
Bei der Wahl 2026 traten Externer Link: 38 Parteien und Listenvereinigungen an. Das stark nationalistisch ausgerichtete und in Teilen ultraorthodoxe Regierungslager Netanjahus trat gegen ein tendenziell säkular-liberales, teils gemäßigt nationalistisches Oppositionslager an. Zudem gibt es mehrere Parteien, die keinem Block angehören.
Aktuelle Regierungskoalition
Likud
Stärkste Kraft in der Knesset war zuletzt der nationalkonservative Likud (Zusammenschluss), der erneut mit Benjamin Netanjahu als Spitzenkandidatantrat. Kein israelischer Premierminister war so lange Ministerpräsident wie er. Der 77-Jährige hatte das Amt bereits von 1996 bis 1999 sowie erneut von 2009 bis 2021 inne. Unter Netanjahu rückte der Likud weiter nach rechts und setzt sich etwa für einen verstärkten Bau neuer Siedlungen im besetzten Westjordanland ein. Im Zusammenhang mit dem Hamas-Überfall sieht er sich Vorwürfen ausgesetzt, dass seine Sicherheitspolitik versagt habe. Zudem wird Kritik geübt, er würde seine persönlichen Interessen über jene des Landes stellen.
Der religiöse Zionismus
Teil des bisherigen Regierungsbündnisses ist auch die extrem rechte Partei HaTzionut HaDatit („Der Religiöse Zionismus“). Die Partei von Finanzminister Bezalel Smotrich vertritt rechts-religiöse Positionen und steht für einen Ausbau der Externer Link: völkerrechtswidrigen Siedlungspolitik im Westjordanland, zu dessen Annexion sie offen aufruft.
Jüdische Stärke
Spitzenkandidat der extrem rechten Partei Otzma Jehudit („Jüdische Stärke“) ist Israels Minister für nationale Sicherheit Itamar Ben-Gvir. Vertreter der Partei fallen immer wieder durch extremistische Äußerungen auf. Sie brachten etwa den Abwurf einer Atombombe auf den Gazastreifen ins Spiel und befürworten die Interner Link: Vollstreckung der Todesstrafe, die für Palästinenser gelten kann, die Israelis aus terroristischen Gründen getötet haben sollen. Beide Parteien sind vor allem bei den Siedlern im besetzten Westjordanlandpopulär.
Sephardische Tora-Wächter und Vereinigtes Thora-Judentum
Ebenfalls der konservativen Regierungskoalition gehören zwei Gruppierungen an, die sich als Stimme des ultraorthodoxen Judentums sehen: Die Partei Schas („Sephardische Tora-Wächter“) vertritt insbesondere die Interessen der sephardischen Juden. Ihre Vorfahren stammen größtenteils aus Westasien, Nordafrika und der iberischen Halbinsel. Jahadut HaTorah HaMeukhedet („Vereinigtes Thora-Judentum“) wiederum ist die Sammelbewegung das aschkenasisch-ultraorthodoxen Milieus. Ihre Vorfahren stammen mehrheitlich aus Europa. Beide Parteien lehnen eine Wehrpflicht für Ultraorthodoxe strikt ab und stehen für eine strenge Auslegung des Judentums im öffentlichen Leben.
Opposition
Jaschar
In der abgelaufenen Legislaturperiode hat sich die israelische Parteienlandschaft stark verändert – vor allem innerhalb des Oppositionslagers gab es Neugründungen. In Umfragen lag zuletzt die erst im September 2025 vom populären Ex-Stabschef der israelischen Armee, Gadi Eisenkot, gegründete Partei Jaschar („Ehrlich“) vorne. Sie gilt als politisch rechts und verspricht eine umfassende Aufklärung der Versäumnisse der Sicherheitsbehörden am 7. Oktober. Eisenkot lehnt einen eigenständigen palästinensischen Staat und damit die Zweistaatenlösung ab. Jüdische Siedlungen im Westjordanland befürwortet er grundsätzlich, allerdings nur, wenn sie von der israelischen Regierung genehmigt wurden.
Zusammen
Die beiden früheren Ministerpräsidenten Yair Lapid und Naftali Bennett gehen nun mit einer gemeinsamen Liste namens Bejahad („Zusammen“) ins Rennen. Der nationalkonservative Benett ist Spitzenkandidat des Bündnisses. Der bisherige Oppositionsführer und in der politischen Mitte verortete Lapid gilt als Externer Link: zentristisch. Beide Partner eint nicht zuletzt der Wille, eine Mehrheit gegen Netanjahu zu schmieden. Bejahad fordert eine Wehrpflicht für Ultraorthodoxe.
Die Demokraten
HaDemokratim („Die Demokraten“) ist unter den Interner Link: zionistisch orientierten Parteien eine der zentralen links verorteten. 2024 fusionierten die linke Partei Meretz sowie die im Parteienspektrum Mitte-Links verortete israelische Arbeiterpartei Awoda. Letztere dominierte nach der Interner Link: Gründung des Staates Israel 1948 über Jahrzehnte hinweg die Politik des Landes. Sie sprach sich anders als die meisten Parteien in der Vergangenheit für eine Zweistaatenlösung aus und möchte gegen die Siedlergewalt im besetzten Westjordanland vorgehen.
Israel Beitenu
Ebenfalls zum Oppositionsblock gehört die Mitte-Rechts-Partei Israel Beitenu („Unser Zuhause Israel“). Sie ist strikt säkular und im rechts-nationalistischen politischen Lager verortet. Viele ihrer Anhänger stammen aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion.
Vereinigte Arabische Liste Ra‘am
Eine besondere Rolle im Parteiensystem spielen die Parteien der palästinensischen Minderheit. Gut zwei Millionen und damit rund ein Fünftel der israelischen Staatsbürger sind arabischer Abstammung. Jahrzehntelang gehörten die Parteien keiner israelischen Regierung an. Die moderate und stark realpolitisch ausgerichtete Vereinigte Arabische Liste Ra'am von Mansour Abbas hatte sich 2021 erstmals an der Regierungskoalition von Bennett und Lapid beteiligt und dieser zur Mehrheit verholfen. Für die Vereinigte Arabische Liste treten neben arabischstämmigen auch jüdische Israelis an. Die Liste verspricht etwa, organisierte Kriminalität und Gewalt in palästinensischen Gemeinden zu bekämpfen, auch ihre Beschäftigung und Teilhabe soll gefördert werden. Sie kann Umfragen zufolge mit bis zu sechs Sitzen rechnen.
Vereinte Liste
Zudem zieht die gemeinsame Liste aus den Parteien Chadasch, Taal und Balad in die Knesset einziehen. Das Bündnis eint unterschiedliche arabische und linksgerichtete Strömungen. Balad lehnt Israel als ausschließlich jüdischen Nationalstaat ab. Alle drei Parteien setzen sich für die Gleichberechtigung der arabischen Israelis und für eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen ein.
So könnte es nach der Wahl weitergehen
Da sowohl das Regierungslager als auch die jüdisch-zionistische Opposition keine Mehrheit errungen haben, könnte sich eine Regierungsbildung schwierig gestalten.
Sowohl Netanjahu als auch Eisenkot haben angekündigt, die nächste Regierung bilden zu wollen. Rein rechnerisch könnten die arabischen Parteien beiden Lagern zu einer Regierungsmehrheit verhelfen. Eine Zusammenarbeit zwischen den arabischen Parteien und Netanjahu gilt jedoch als ausgeschlossen.
Auch Teile der jüdisch-zionistischen Opposition lehnen eine Zusammenarbeit mit den arabischen Parteien ab – allein „Die Demokraten“ befürworten solch eine Koalition. Oppositionsführer Eisenkot hatte vor der Wahl strikte Bedingungen für eine Zusammenarbeit formuliert. Dazu zählen das Bekenntnis zum jüdischen und demokratischen Charakter des Staates Israel, die Anerkennung einer allgemeinen Dienstpflicht sowie die Einstufung der Hamas als Terrororganisation. Als mögliche Option wird eine von arabischen Parteien unterstützte Minderheitsregierung der jüdisch-zionistischen Oppositionsparteien unter der Führung von Eisenkot diskutiert.
Eine weitere Option könnte die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit sein, die sich aus Parteien des jüdisch-zionistischen Regierungs- und Oppositionslagers zusammensetzt. Angesichts der politischen Polarisierung in Israel erscheint eine solche Zusammenarbeit jedoch schwierig.. Sollte keiner der Kandidaten eine Regierung zustande bringen, könnte es zu Neuwahlen kommen. Wie schwierig eine Regierungsbildung in Israel sein kann, zeigte sich bereits zwischen 2019 und 2021: Innerhalb von weniger als drei Jahren fanden vier Parlamentswahlen statt, weil sich die Parteien nicht auf eine stabile Regierungskoalition einigen konnten.
Dieser Beitrag wurde zuerst am 23.10.2026 veröffentlicht und am 30.10.2026 auf Grundlage der bis zu diesem Zeitpunkt veröffentlichten Ergebnisse aktualisiert.
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