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Industriegesellschaft

Industriegesellschaft

I. bezeichnet eine Gesellschaftsform, in der die Bedingungen der industriellen Interner Link: Produktion wesentlich das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben prägen. Charakteristisch für I. sind die enorme Konzentration des Produktivkapitals und eine hochgradige (internationale) Arbeitsteilung (Interner Link: Internationale Arbeitsteilung) und Rationalisierung der wirtschaftlichen Produktion. Zu den Folgen zählen u. a. Landflucht und Verstädterung, die Erhöhung des materiellen Lebensstandards, die Einführung eines Wertesystems, das an rationaler Arbeitsplanung und hoher Arbeitsleistung (Arbeitsethos) orientiert ist. Historisch gesehen löste die I. die agrarisch geprägte Interner Link: Gesellschaft ab und bereitete die Entwicklung zur Dienstleistungsgesellschaft (Interner Link: Dienstleistung/Dienstleistungsgesellschaft) vor.

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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