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Einstieg und Problemformulierung

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Einstieg und Problemformulierung Ablauf der Unterrichtseinheit

Martin Geisz

/ 3 Minuten zu lesen

Dass Bürger ohne Gewalt das Ende eines Regimes herbeiführen, ist weltweit auf Aufmerksamkeit gestoßen und hat Hoffnungen bei unterdrückten und verfolgten Menschen geweckt. So wird die Revolution, die das Ende der DDR 1989 bedeutete, als Beispiel für einen gelungenen Umbruch betrachtet. Wesentlicher Bestandteil dieser Revolution waren die Montagsdemonstrationen in vielen Städten der DDR.

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich anhand ausgewählter Materialien und Quellen in Gruppenarbeit mit dem Thema Montagsdemonstrationen. Dabei spielt das interaktive Whiteboard eine zentrale Rolle.

Material für die Frontalprojektion

Diese Präsentation begleitet Sie als Lehrkraft durch die Unterrichtssequenz. Die Folien strukturieren die Inhalte, schaffen Raum für Ergebnissammlungen und beinhalten Links zu Quellen und Dateien. Hinweis für die Ansicht: Bitte im Präsentationsmodus anschauen, so sind die einzelnen Ebenen nacheinander sichtbar.


Über ein Brainstorming wird das Vorwissen der Lernenden zu den Montagsdemonstrationen 1989 in zahlreichen Städten der DDR aktiviert. Die Ergebnisse des Brainstormings können am Whiteboard als MindMap oder Cluster gesammelt werden.

Titelseite der Leitpräsentation für die Lehrkraft Abb. 1: PPT-Seite 1

Alternative/Ergänzung: Fotos als stumme Impulse

Sie als Lehrkraft wählen ein oder mehrere Fotos von Montagsdemonstrationen aus; ein exemplarisches Foto finden Sie bereits in der Leitpräsentation (siehe Abbildung 1). Die Fotos werden den Schülerinnen und Schülern als stumme Impulse am Whiteboard präsentiert. Passendes Bildmaterial findet sich beispielsweise auf der folgenden Website. Externer Link: jugendopposition.de Friedensgebete und Montagsdemonstrationen: Auf dieser Seite, rechts im Bereich "Bildergalerie", finden sich passende Bilder für einen Impuls zu Beginn der Einheit.

Vorwissen visualisieren

Die Lernenden bringen ausgehend von den Ergebnissen des Brainstormings und/oder den Fotos ihr weiteres Vorwissen ein und entwickeln im Unterrichtsgespräch Bildunterschriften und Kurzkommentare zu ausgewählten Bildern, die auf dem Whiteboard gezeigt und in der Leitpräsentation in der vorbereiteten Tabelle auf Folie 2 gebündelt und gespeichert werden können.

Wissen teilen

Diese Bildersammlung inklusive der Bildunterschriften wird in der Präsentation abgespeichert und den Schülerinnen und Schülern auf der schulischen Lernumgebung zur Verfügung gestellt oder per E-Mail zugesandt. Hinweis: Am besten speichert man diese Folie als eigene Seite als PDF-Dokument.

Wissen erweitern

Das gesammelte Vorwissen wird um einige Fakten der Folie 3 in der Leitpräsentation ergänzt. Hier wird die Geschichte der Montagsdemonstrationen in Leipzig etwas näher beleuchtet und die Entwicklung der Teilnehmerzahlen deutlich. Hinweis: Diese Folie besteht aus zwei übereinander liegenden Inhalten, die nacheinander eingeblendet werden.

Schritt 2: Kurzvideo

Anschließend zeigen Sie als Lehrkraft den Schülerinnen und Schülern das Kurzvideo von der Leipziger Montagsdemonstration am 4. September 1989. Dorthin gelangen Sie über Folie 4 (Link im Pfeil rechts unten). Dann werden in einem kurzen Unterrichtsgespräch aufkommende Fragen geklärt und erste Eindrücke gesammelt. Eventuell werden Ergebnisse auf einer neuen Folie als Whiteboard-Eintrag festgehalten; neue Folien werden automatisch im Layout der Gesamtpräsentation eingefügt.

Externer Link: jugendopposition.de Die Leipziger Montagsdemonstration am 4. September 1989: Hier ist (in der rechten Spalte als vierter Video-Link) das Kurzvideo von der Leipziger Montagsdemonstration zu finden - der Text steht (über den Button "Mitlesen") ebenfalls bereit.

Schritt 3: Bündeln der Ergebnisse

Auf Folie 5 der Leitpräsentation werden die Ergebnisse der Einstiegsphase noch einmal gebündelt. Die Städte, in denen Montagsdemonstrationen stattfanden, werden aufgelistet. Die Städtenamen dienen so als Informationen zum Start der Recherchen in Kleingruppen.

Problemformulierung: Wo gab es Montagsdemonstrationen?

Im Unterrichtsgespräch werden (gegebenenfalls auch ausgehend von den auf dem Whiteboard festgehaltenen Ergebnissen der gesamten Lerngruppe) konkrete Fragen und übergeordnete Problemstellungen entwickelt. Diese können in Folie 6 der Leitpräsentation am Whiteboard festgehalten und von Ihnen und der Lerngruppe gemeinsam strukturiert werden. Alternativ kann dieser Schritt auch in Kleingruppenarbeit geleistet werden. Gegebenenfalls wird dieses Whiteboard-Bild abgespeichert und der Lerngruppe für die sich nun anschließende Arbeit in Kleingruppen an Einzelrechnern als Projektion zugänglich gemacht.

Fussnoten

Martin Geisz unterrichtet an der Philipp-Reis-Schule in Friedrichsdorf Politik und Wirtschaft, Philosophie und Ethik.