Eindruck vom Hackathon, Entwicklung von Prototypen

Prof. Dr. Tobias Kollmann am 27.07.2017

Meinung: Ohne digitale Bildung werden persönliche Karrierechancen verspielt

Sollen die (Digital-)Wirtschaft und der Bildungssektor in Zukunft enger zusammenarbeiten? Über diese Frage gehen die Meinungen stark auseinander. Auf werkstatt.bpb.de stellen wir zwei Positionen gegenüber – Prof. Dr. Tobias Kollmann ist für mehr wirtschaftliches Engagement im Bildungsbereich.

Ohne digitale Bildung werden persönliche Karrierechancen verspieltWie viel Einfluss darf die (Digital-)Wirtschaft auf den Bildungssektor nehmen? ( Averdiek / bearbeitet / Pixabay / Lizenz CC0 )

Ohne digitale Bildung werden persönliche Karrierechancen verspieltProf. Dr. Tobias Kollmann ( privat / bearbeitet / CC BY-SA 4.0 )
Kaum ein Tag vergeht, ohne dass man in den Nachrichten mit Begriffen wie Digitalisierung, digitale Transformation, Digitalwirtschaft, Industrie 4.0 oder Arbeit 4.0 konfrontiert wird. Doch wissen Sie eigentlich, was darunter genau zu verstehen ist? Oder können Ihre Kinder, die sogenannten "Digital Natives" Ihnen dies fundiert beantworten? Wahrscheinlich müssen Sie beides verneinen, denn weder Sie noch Ihre Kinder haben in der Schule oder Universität die Grundlagen hierzu gelernt. Beim Thema digitale Bildung hat Deutschland schlichtweg massiven Aufholbedarf.

Note in Digitalkompetenz: befriedigend

Fehlende Digitalkunde in den Schulen, fehlende Ausbildung für E-Business und E-Entrepreneurship an den Hochschulen, fehlende Weiterbildungsangebote für die Digitalwirtschaft – die Liste der digitalen Baustellen im Bildungswesen ist lang und dessen sind sich die Bundesbürgerinnen und -bürger durchaus bewusst: Gerade einmal eine Schulnote von 3,8 (ausreichend) geben sich die Deutschen für ihre eigene Digitalkompetenz im Schnitt. Diese Note fällt selbst bei der jüngeren Altersgruppe von 14 bis 29 Jahren mit 3,2 (befriedigend) nur geringfügig besser aus. [1]Vor diesem Hintergrund verwundern auch nicht die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): Sie zeigen, dass rund 80 Prozent aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer grundsätzlich Angst vor der Digitalisierung haben und ihre Auswirkungen auf den eigenen Arbeitsplatz nicht einschätzen können. [2]

Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich – in Großbritannien warnten Experten schon 2012 im Report der Royal Society: "Wer Informatik nicht zur Allgemeinbildung zähle, versündige sich an der Chancengerechtigkeit."[3] Menschen dürften nicht über fehlende Medienkompetenz von der digitalen Entwicklung ausgeschlossen werden. Schon in der Grundschule sollten die Kinder mit einfacher Software umgehen können. Andere Länder wie Indien, Südkorea, Israel, USA und Neuseeland haben bereits umgesteuert und nationale Computer-Lehrpläne entwickelt. Estland lässt sogar Erstklässler programmieren. Belgien ist ebenso in den Grundschulen aktiv wie Finnland und auch in Japan setzt das spezielle Fach "Information Technology" schon in der Grundschule ein. In Deutschland sucht man solche Ansätze bis auf wenige Einzelprojekte noch vergeblich.

Das Problem liegt im Schulsystem

Für Kinder, die heute zur Schule gehen, sind Dinge wie Smartphones, digitale Medien und soziale Netzwerke selbstverständlich und auch nach ihrem Abschluss werden sie von einer Arbeitswelt umgeben sein, die in einem hohen Maße von der Digitalisierung gezeichnet ist.[4] Unser Schulsystem bereitet mit den derzeitigen Lehrplänen nur ungenügend auf diese Realität vor und die bisherigen informatik- und medienpädagogischen Elemente sind, wenn überhaupt zu finden, bei weitem nicht ausreichend. [5] Wir müssen unseren Nachwuchs deutlich besser auf die Herausforderungen des digitalen Zeitalters vorbereiten und deswegen digitale Kompetenzen zu einem elementaren Bestandteil der Schulausbildung machen.

Der Mangel an digitaler Bildung setzt sich an den Hochschulen fort, wo die Themen Digitalwirtschaft, digitale Transformation und digitales Unternehmertum (E-Entrepreneurship) ebenfalls kaum verankert sind und deswegen viel zu wenig IT-Fachkräfte, E-Business-Manager sowie Gründerinnen und Gründer digitaler Start-ups ausgebildet werden. Zwar gibt es immer mehr Informatik- und Wirtschaftsinformatik-Studiengänge an deutschen Hochschulen, aber diese bilden immer noch nicht genügend Absolventinnen und Absolventen für den Arbeitsmarkt aus. Nur 3,4 Prozent aller eingeschriebenen Studierenden in unserem Land können sich für das Fach Informatik begeistern. In der Wirtschaftsinformatik sind es sogar nur 1,8 Prozent. [6] Daneben wird auch in den Wirtschaftswissenschaften kaum bis gar nicht speziell für die Digitalwirtschaft ausgebildet. In der Folge gibt es kaum E-Business-Manager, die in den Unternehmen eine digitale Transformation im Hinblick auf neue elektronische Geschäftsmodelle und -prozesse meistern könnten. Noch viel deutlicher werden die Mängel im Bereich der Entwicklung digitaler Innovationen. Rund 80 Prozent der Gründerinnen und Gründer haben einen Hochschulabschluss. Damit werden gerade die Hochschulen zu einem entscheidenden Faktor für die Startup-Aktivitäten in Deutschland. [7]Der resultierende Mangel an digitalen Köpfen wird somit gerade für die Wirtschaft zu einem zentralen Problem für die Zukunft.[8]

Die Antwort hierauf kann nur die geeignete Aus- und Weiterbildung im digitalen Bereich sein. Das werden auch schnell die Unternehmensleitungen und Betriebsräte erkennen, die in der Pflicht stehen, der vorhandenen Belegschaft zumindest die Möglichkeit zu geben, sich in diesem Thema fit zu machen und somit Karriere- und Unternehmenschancen zu verbessern. Den Bedarf an zugehörigen digitalen Fachkräften wird man eben nicht nur durch Neueinstellungen decken können, denn diese Fachleute sind im Markt nur schwer zu finden.[9]Neben der Ausbildung ist deswegen die kontinuierliche Weiterbildung für Unternehmen der Schlüssel zu einem erfolgreichen digitalen Wandel auf wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene.


„Im Zweifelsfall muss dieses Wissen direkt dorther kommen, wo es aktuell noch vorwiegend anzutreffen ist – aus der Digitalwirtschaft selbst.“

– Prof. Dr. Tobias Kollmann


Die technische Ausstattung der Bildungseinrichtungen ist dabei eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für eine erfolgreiche digitale Bildung. Insofern sind Initiativen wie zum Beispiel der auf dem IT-Gipfel 2016 erstmals vorgestellt Calliope-mini-Computer als notwendige Basisausstattung unseres Schulsystems zu begrüßen.[10] Darüber hinaus ist es jedoch insbesondere wichtig, Lehrende für die Herausforderungen der Vermittlung digitaler Lehrinhalte fit zu machen. Neben einem sicheren Umgang mit der entsprechenden Technik wie PC, Tablet, Smartphone und Co., geht es bei digitaler Bildung nämlich vielmehr um das Know-how. Dieses bildet sich in den Köpfen der handelnden Akteure und da gibt es heute mehr denn je massiven Nachholbedarf. [11]

Jetzt aber: Digitalkunde in der Schule!

Bildung in der zunehmend digitalen Welt muss folglich mehrdimensional – aus technologischer, gesellschaftlich-kultureller und anwendungsbezogener Perspektive – betrachtet werden. Es müssen eigenständige Lehrbereiche in Schulen (z. B. Digitalkunde) sowie Hochschulen (z. B. Studiengang Digitale Transformation) errichtet werden, die die Aneignung der grundlegenden Konzepte und Kompetenzen in der digitalen Welt ermöglicht und gleichzeitig Schnittbereiche zu bereits bestehenden Fachbereichen aufzeigt. Ebenso ist es Aufgabe aller Fachbereiche, zum einen fachliche Bezüge zur digitalen Bildung zu integrieren, zum anderen die Möglichkeiten, die sich durch eine Digitalisierung des Bildungsbereichs selbst ergeben, zu ergreifen.[12] Dabei sind im Besonderen auch Kooperationen von öffentlichen Bildungsträgern wie etwa Schulen und Hochschulen mit Akteuren aus der Digitalwirtschaft vielversprechend. Digitale Bildung eröffnet in diesem Sinne gänzlich neue Lehr- und Lernformen, von denen drei besonders relevant erscheinen:

  1. Der Erwerb von Grundlagenkompetenzen für eine digitale Kompetenz muss bereits in der Grundschule mit einem Fach "Digitalkunde" gelegt werden. Dabei geht es neben einem verstärkten Einsatz von digitalen Medien im Unterricht im Besonderen darum, die Fähigkeit zu vermitteln, Medien und deren Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend zu nutzen. Im Detail sollten die folgenden fünf Teilkompetenzen abgedeckt werden: Informationskompetenz, Kommunikationskompetenz, Präsentationskompetenz, Produktionskompetenz und Analysekompetenz.[13] Darauf aufbauend muss das Pflichtfach Informatik sowie das Wahlfach Programmierung als zweite oder dritte Fremdsprache die logische Konsequenz an weiterführenden Schulen sein. Gerade der IT-Bereich bzw. die Digitalwirtschaft im engeren Sinne ermöglicht in fast einzigartiger Weise bereits Schülerinnen und Schülern unternehmerisch aktiv zu werden.

  2. Der Erwerb von Makro-Bildungsabschlüssen auf digitalem Wege. So können durch die Kooperation mit öffentlichen Bildungsträgern vollwertige und staatlich anerkannte Abschlüsse auf digitalem Wege erworben werden. Ein solches Beispiel vollständig digitaler Studiengänge stellt u. a. der Virtuelle Weiterbildungsstudiengang Wirtschaftsinformatik (VAWi) mit dem Abschluss als Master of Science dar, der von der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der Universität Bamberg und der Ruhr Campus Academy (RCA) gGmbH angeboten wird. Die RCA tritt dabei als eigenständige Gesellschaft für den besonderen Transfer von Wissenschaft und Forschung in die Berufspraxis durch wissenschaftlich fundierte Weiterbildungen auf und ermöglicht so die bei digitalen Themen notwendige Flexibilität. Die Relevanz solcher Angebote zeigt die durchschnittliche Wachstumsrate der eingeschriebenen Studierenden, welche seit Beginn im Jahr 2001 bei ca. 16 Prozent pro Jahr liegt (Stand Mai 2017: 611 Studierende; 402 Absolventeninnen und Absolventen).

  3. Der Erwerb von Mikro-Bildungsabschlüssen auf digitalem Wege. So können in Kooperation mit öffentlichen Bildungsträgern einzelne Module mit entsprechendem Leistungsnachweis absolviert werden, auch wenn ein entsprechendes Vollzeit-Studium fehlt oder in einem anderen Bereich absolviert wurde. Ein Beispiel für eine solche Verzahnung von Digitalwirtschaft und universitärem Bildungsträger im Bereich E-Business stellt das Aus- und Weiterbildungsprogramm „netSTART“ für das digitale Zeitalter (Abb. 1) in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen und der Ruhr Campus Academy (RCA) gGmbH dar. Der modulare Aufbau ermöglicht, insbesondere im Einstiegsbereich, den Einsatz sowohl im Ausbildungsbereich an Schulen und Universitäten als auch im Weiterbildungsbereich mit oder ohne spezielle Vorkenntnisse. Auch die Lehrformate reichen daher vom reinen Online-Kurs "E-Business-Seminar" über Tagesworkshops bis hin zu Semesterkursen mit universitären Zertifikatsabschluss wie dem "E-Business-Manager". Solche digitalen Mikro-Bildungsabschlüsse sind gerade im Bereich E-Business attraktiv und gleichzeitig notwendig, da die digitale Welt sich so schnell und dynamisch weiterentwickelt. Es ist daher wünschenswert, dass sich hier in Zukunft weitere Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung für die Digitalwirtschaft herauskristallisieren, die sowohl die Möglichkeiten der digitalen Wirtschaft als auch das Wissen der Bildungsträger optimal miteinander verbinden.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die individuellen Möglichkeiten und persönlichen Chancen einer digitalen Gesellschaft nur dann genutzt werden können, wenn der kompetente Umgang allen Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere der nachfolgenden Generation ermöglicht wird. Grundüberlegung ist, dass nur medienkompetente Nutzerinnen und Nutzer die Chancen und Risiken digitaler Medien im Zusammenhang und in der Bedienung erkennen, voll ausnutzen und bewerten können. Im Zweifelsfall muss dieses Wissen direkt dorther kommen, wo es aktuell noch vorwiegend anzutreffen ist – aus der Digitalwirtschaft selbst. Wichtig ist dabei jedoch die ganzheitliche Vermittlung der verschiedenen technischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Kompetenzen von Beginn an. Dafür brauchen wir auf allen Ausbildungsstufen die entsprechenden digitalen Angebote, denn ohne digitale Bildung werden persönliche Karrierechancen verspielt. Um dies zu gewährleisten, ist zum einen eine stärkere curriculare Berücksichtigung der Bedürfnisse und Anforderungen der Digitalwirtschaft an die Fähigkeiten zukünftiger Arbeitskräfte notwendig, zum anderen eine bessere Integration der Möglichkeiten, die schon jetzt eine Kooperation von Bildungssektor und Digitalwirtschaft für die digitale Aus- und Weiterbildung selbst bietet.




Gegenposition: Bildung ist ein öffentliches Gut und kein Geschäftsmodell


Bildung ist ein öffentliches Gut und kein GeschäftsmodellWie viel Einfluss darf die (Digital-)Wirtschaft auf den Bildungssektor nehmen? ( Alexis_Fotos / bearbeitet / Pixabay / Lizenz CC0 )

Martina Schmerr von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) will dem Einfluss von Konzernen in der Schule einen Riegel vorschieben.

Zum Contra-Beitrag


Fußnoten

1.
Bitkom: Bundesbürger geben sich schlechte Noten in digitaler Kompetenz, siehe https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Bundesbuerger-geben-sich-schlechte-Noten-in-digitaler-Kompetenz.html
2.
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): ZukunftsMonitor IV: Wissen schaffen – Denken und Arbeiten in der Welt von morgen, siehe https://www.zukunft-verstehen.de/application/files/1814/9070/7629/ZF_IV_ZukunftsMonitor_Ergebnisse_Barrierefrei.pdf
3.
The Royal Society: Shut down or restart? The way forward for computing in UK schools, siehe https://royalsociety.org/~/media/education/computing-in-schools/2012-01-12-computing-in-schools.pdf
4.
Kollmann, Tobias & Schmidt, Holger: Deutschland 4.0 – Wie die Digitale Transformation gelingt, siehe www.deutschland40.digital, Wiesbaden 2016.
5.
Gesellschaft für Informatik (GI): Dagstuhl-Erklärung: Bildung in der digitalen vernetzten Welt, siehe https://www.gi.de/fileadmin/redaktion/Themen/dagstuhl-erklaerung-bildung-in-der-digitalen-welt-2016.pdf
6.
Beirat Junge Digitale Wirtschaft (BJDW): Digitale Bildung ist die Grundlage für das digitale Zeitalter!, siehe https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/B/bjdw-stellungnahme-digitale-bildung.pdf?__blob=publicationFile&v=4
7.
Ripsas, Sven & Tröger, Steffen: Deutscher Startup Monitor (DSM) 2015, siehe https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-15/studie_dsm_2015.pdf
8.
Verein Deutscher Ingenieure (VDI): Smart Germany – Arbeit in der digitalen Transformation, siehehttps://www.vdi.de/fileadmin/vdi_de/news_bilder/Pressemitteilungen/VDI-Praesentation_CeBIT2017.pdf
9.
Ebenda.
10.
Weitere Initiativen in Form von Bereitstellung von Hard- und Software durch verschiedene Interessensgruppen sowie resultierende Vor- und Nachteile werden hier diskutiert: https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/247722/digitale-bildung-als-geschaeftsmodell-eine-einfuehrung
11.
Capgemini: The Digital Culture Challenge: Closing the Employee-Leadership Gap, siehe https://www.de.capgemini-consulting.com/sites/default/files/cc-de-auchde/2017/06/the_digital_culture_challenge_closing_the_employee-leadership_gap.pdf
12.
Capgemini: The Digital Culture Challenge: Closing the Employee-Leadership Gap, https://www.de.capgemini-consulting.com/sites/default/files/cc-de-auchde/2017/06/the_digital_culture_challenge_closing_the_employee-leadership_gap.pdf
13.
Kollmann, Tobias & Schmidt, Holger: Deutschland 4.0 – Wie die Digitale Transformation gelingt, siehe www.deutschland40.digital, Wiesbaden 2016

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Kommentare anderer Nutzer

Albrecht Kauffmann | 11.08.2017 um 10:26 [Antworten]

Digitale Bildung: Geschäftsmodell vs. öffentliches Gut

Dass die Entwicklung von Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Medien, digitaler Steuerung und auch Programmierung notwendiger Bestandteil der Schulbildung sind, wird auch seitens der GEW nicht bestritten. Deren Argument, dass kommerzielle Anbieter hier eine Gelegenheit wahrnehmen, ihre Marktanteile auch für die Zukunft zu sichern, und dass Einseitigkeiten hierbei die zu vermittelnden Kompetenzen eher beschneiden, sind aber auch nicht von der Hand zu weisen. Hierauf geht Prof. Dr. Kollmann leider nicht ein. Für das Erlernen digitaler Fähigkeiten sollte vor allem die Opensource-Software angewendet werden, die von einem weltumspannenden Netzwerk entwickelt wird, das sein Wissen und seine Erfahrung mit den Schülern teilt.


 

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