bpb-Publikationen

Schriftenreihe (Bd. 10541)

Krieg im 21. Jahrhundert

Krieg im 21. Jahrhundert

Militärische Gewalt, Aufstandsbekämpfung und humanitäre Intervention

Kriege sehen heute anders aus als noch vor 100 oder 50 Jahren: oft stehen sich Staaten und bewaffneten Aufständische als Kriegsparteien gegenüber, es gibt große Unterschiede in Ausrüstung und Strategie.

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Inhalt

Was genau ist Krieg, und wie zeigt er sich im 21. Jahrhundert? Nicht zwischenstaatliche Kriege prägen heute das Bild, sondern lang andauernde Bürgerkriege sowie Kriege von Staaten oder Staatenbündnissen gegen bewaffnete Gruppen. Letzteres findet zum Teil in weit entfernten Gebieten statt, mit ungleichen Waffen und Strategien. Oftmals verschwimmen die Grenzen dieser und anderer Kriegsarten, es gibt zahlreiche Mischformen und unübersichtliche Interessenlagen. Dabei sei nicht die militärische und technologische Übermacht für einen Sieg ausschlaggebend – trotz ihrer gewaltigen Zerstörungskraft. Zermürbungstaktik, asymmetrische Angriffe und immer neue Rekrutierungserfolge von Aufständischen können ein Ende des Krieges geradezu ins Unendliche hinauszögern und machten das Warten auf „Entscheidungsschlachten“ obsolet. Jochen Hippler entwickelt Kriterien, um Kriegsarten zu klassifizieren und betrachtet die Geschichte und den Wandel des Krieges aus der Vogelperspektive. Das Verständnis darüber, was Kriege bedingt und was sie antreibt, sei Voraussetzung dafür, sie zu überwinden und in Zukunft abzuwenden.



Autor: Jochen Hippler, Seiten: 312, Erscheinungsdatum: 26.11.2020, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10541