Die Teams und Beratungsstellen sind zumeist regional aktiv. Im Folgenden werden deshalb vor allem Dachverbände dieser Institutionen kurz vorgestellt, damit Sie die für Ihre Region und Ihre Bedarfe passenden Unterstützungsangebote finden können.
Kooperationsverbund "Kompetent in der Rechtsextremismusprävention/KompRex"
Seit 2020 arbeiten mehrere überregionale zivilgesellschaftliche Institutionen im Kooperationsverbund „Kompetent in der Rechtsextremismusprävention/KompRex“ (vormals „Kompetenznetzwerk Rechtsextremismusprävention“) zusammen. Dieser wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert und umfasst die Amadeu Antonio Stiftung, die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R, in Trägerschaft von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V.), Cultures Interactive e. V., Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e. V., die Jugendbildungsstätte LidiceHaus und die Fachstelle Türkischer Rechtsextremismus (in Trägerschaft des Bundes der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V.).
Der Kooperationsverbund führt unter anderem eine umfassende Datenbank zivilgesellschaftlicher Akteure, die Beratungs-, Bildungs- und Präventionsarbeit im Arbeitsfeld Rechtsextremismus anbieten. Die Datenbank kann nach Region, Zielgruppe und nach den eigenen Bedarfen durchsucht und gefiltert werden:
Externer Link: https://infoportal.komprex.de
Weitere Informationen zum Kooperationsverbund finden Sie auf der Projekthomepage:
Externer Link: https://kooperationsverbund-rechtsextremismuspraevention.de/
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus
In allen 16 Bundesländern gibt es Teams der Mobilen Beratung, die im Umgang mit Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus und Weiterem im jeweils konkreten Einzelfall helfen können. Diese Beratungsstellen haben sich im Bundesverband Mobile Beratung e. V. (BMB) organisiert. Auf der Seite dieses Bundesverbandes finden Sie auch die Grundlagen und professionellen Standards der Beratungsteams, die trotz aller föderalen Unterschiede die Arbeit vor Ort eint:
Externer Link: https://www.bundesverband-mobile-beratung.de/ueber-uns/grundlagen/
Auf dessen Website ist auch eine Liste hinterlegt, in der die Beratungsteams nach Bundesland geordnet sind. Damit können Sie leicht das nächstgelegene Beratungsteam kontaktieren:
Beratungsstellen für Betroffene rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt
Auch für den Beratungsbedarf der von rechtsextremer Gewalt Betroffenen gibt es Beratungsstellen. Vergleichbar dem BMB haben sich diese Beratungsstellen ebenfalls in einem Dachverband zusammengeschlossen, dem Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e. V. (VBRG). In 14 Bundesländern bestehen insgesamt 19 Beratungs- und über 40 Anlaufstellen. Eine Übersicht finden Sie unter:
Staatliche Antidiskriminierungsstelle
Neben den im VBRG organisierten zivilgesellschaftlichen Trägern bietet auch die staatliche Antidiskriminierungsstelle des Bundes Beratung und Informationen an:
Externer Link: www.antidiskriminierungsstelle.de
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ist beim Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) angesiedelt und bietet auf ihrer Website unter anderem eine Zusammenstellung mit Hinweisen und Kontaktadressen rund um das Thema Antidiskriminierung in der Schule an:
Auch einige Bundesländer haben eigene Landesantidiskriminierungsstellen installiert.
politischbilden.de
politischbilden.de ist ein stetig wachsendes digitales Nachschlagewerk. Alle verfügbaren Beiträge sind frei verwendbare Materialien, sogenannte Open Educational Resources (OER) unter Creative Commons Lizenzen. Themenschwerpunkte sind Rechtsextremismus, Verschwörungsdenken und Hate Speech, aber auch weitere wie Antisemitismus, Transformation, Politik, Rassismus, Diversität, Religion, Digitalisierung und Globalisierung. Nutzende können einzelne Materialien herunterladen und Sammlungen mehrerer ausgewählter Inhalte anlegen, um sie zu speichern oder über Webseiten, E-Mail, Messenger und soziale Medien zu teilen.